Kritik: Broadcast 2000 – “Broadcast 2000″

12. Februar 2010
Grönland (Cargo Records)

Bei Broadcast 2000 handelt es sich um das Projekt des Multiinstrumentalisten Joe Steer, der bereits vor 2 Jahren mit der EP “Building Blocks” auf sich aufmerksam machte. Jetzt folgt ein Album, für welches er sich aus seinem Schlafzimmer bequemte und die Hilfe von Tom Hobden (Noah And The Whale) an der Violine und Eliot James an den Reglern (u.a. Bloc Party, Kaiser Chiefs) in Anspruch nahm. Herausgekommen sind 10 wunderbar sparsam arrangierte Folk-Pop-Songs, die zumindest mir eine wundervolle halbe Stunde bescheren.

Dabei wirken fast alle Tracks wie beiläufig aus dem Ärmel geschüttelt, voller Charme und weit weg von Perfektion. Das hält zum Beispiel eine kleine Perle wie “The Outsider Steps Inside” davon ab, allzu kitschig zu werden. Denn durch die Instrumentierung und die Vortragsweise wirken diese dreieinhalb Minuten so zerbrechlich und liebenswert, das man den Song fast sofort in sein Herz schließt. Das trifft fast ausnahmslos auf alle Songs zu.

“Broadcast 2000″ ist eine wundervolle kleine Platte geworden. Nichts für das große Pathos, sondern für die kleinen Glücksmomente im Leben.

Highlights: “All Is Said And Done”, “Don`t Weight Me Down”, “The Outsider Steps Inside”

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Video zu “Don’t Weight Me Down” nach dem Klick.

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