Immer wenn der Christoph drüben bei Lie In The Sound etwas empfiehlt, dann bemühe ich mich, zumindest einmal kurz reinzuhören. Denn er hat einen exquisiten Geschmack, so viel ist mal klar. Folgende Worte zum Debüt von Warm Graves haben mein Interesse geweckt:

Man nehme die Unangepasstheit des Krautrock, die ausufernde Imposanz von Pink Floyd, die rätselhafte Aura des Ambient, vermenge dies mit Ritualtanzästhetik und stelle diesem mächtigen Soundgewitter einen Chor entgegen, der seinerseits wie eine Mischung aus griechischer Tragödie und sakraler Inbrunst sowie einem die Internationale intonierenden Arbeitergesangsverein erinnert. Wem diese Beschreibung die Neugier in die Ohren treibt, sollte die Formation Warm Graves für sich entdecken.

Ich hatte nach dem ersten Höreindruck Blut geleckt, aber da das Debüt der Leipziger erst diesen Freitag erscheint, ist es noch nicht bei Spotify verügbar. Aber zu meiner Überraschung wurde ich bereits damit bemustert. Also habe ich „Ships Will Come“ heruntergeladen und gestartet. Seit geschätzten drei Stunden höre ich nichts anderes. Wenn ich Worte für meine Eindrücke finde, folgt eventuell noch eine Kritik zu diesem fulminanten Debüt (!). Aber was schreibe ich so viel? Springt einfach rüber zur SPEX, die haben den kompletten Albumstream. Kopfhörer aufsetzen, Augen zu und Mund auf.

Das komplette Album vorab hören: Warm Graves – Ships Will Come

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