Aurora – Running With The Wolves (Livesession)

Zuerst war da nur ein Glimmen. Nichts Spektakuläres. Als das Glimmen anfing zu flackern, da war ich überzeugt und packte diesen kleinen Song von Aurora trotz meiner anfänglichen Bedenken in eine meiner Playlisten.

Im Laufe der folgenden Tage wurde das Flackern allerdings immer stärker, und ich hörte den Song mit wachsender Begeisterung. Bis das winzige Feuer komplett erlosch, weil andere Songs einfach heller brannten.

Als ich aber gerade dieses Unplugged-Video von „Running With The Wolves“ gesehen habe, da flammte meine Begeisterung wieder auf. In dieser spartanischen Instrumentierung ist er sogar noch besser.

Aurora: Homepage, Facebook

3 KOMMENTARE

  1. […] Aurora soll wohl die neue Lorde oder Birdy werden. Warum auch nicht? Meinen Segen hat die junge Norwegerin. Wobei es natürlich zu vermerken gilt, dass ihre erste Single Running With The Wolves geradezu mit der Brechstange auf Mainstream getrimmt ist. Dies macht den Song freilich zu keinem schlechten Lied. Welches Potential in Aurora schlummert, zeigt jedoch erst die Unplugged-Version des Tracks, die dergestalt an eine gewisse Ane Brun erinnert. Hier ist eine blutjunge Stimme tatsächlich noch Singer-Songwriterin und eben nicht das nächste Pop-Prinzesschen. Wo beim Original schrille Synthies den Refrain zukleistern, siegt in der akustischen Ausgabe die Emotion über Pop-Hysterie. Vielleicht steckt hinter diesen zwei Varianten von Running With The Wolves gar kein Kalkül, vielleicht ist Aurora gar nicht bewusst, dass das Unplugged wohl für die künstlerische Eigenwahrnehmung steht, während die reguläre Single auf die Bedürfnisse des Radio-Mainstream ausgelegt scheint. Es kommt nicht so oft vor, dass uns ein aufstrebender Act unabsichtlich hinter die Fassade blicken lässt. In diesem Fall verbirgt sich dahinter ein großes Talent. (via Nicorola) […]

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