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In den USA sind sie jetzt alle auf dem SXSW. Ich meine: alle. Das National Public Radio natürlich auch, weil: alle. Der Vorteil bei NPR: sie schneiden die Auftritte mit. Und damit kommt auch der vor dem Rechner sitzende und mit einiger Wehmut an das ferne Austin denkende MItteleuropäer in den Genuss von z.B. Spoon. Ich bin mir sicher, das da in den nächsten Tage noch mehr reinkommt, aber Spoon sind schon einmal ein verdammt guter Anfang.
SXSW 2010: Spoon Livemitschnitt (77:18 min)
NPR: SXSW 2010: Spoon, Live In Concert
Foto: kk+
We Are Wolves stammen aus Montreal in Kanada. Ihr aktuelles, drittes Album “Invisible Violence” ist Ende Februar bei uns erschienen.

Das neue Album “Vom Vintage verweht” von Dendemann erscheint zwar erst im April, aber der bereits bekannte Überflieger “Stumpf ist Trumpf” verkürzt die Wartezeit schon einmal enorm. Jetzt kommt Vorbote Nummer 2 um die Ecke, diesmal in Form eines kostenlosen Downloads des letzten Tracks des Albums. “Papierkrieg” ist zwar kein Hit, aber trotzdem solide und vor allem: umsonst!
Kostenloser Download: Dendemann – “Papierkrieg” bei Amazon
Und eine Frage: seit wann gibt es eigentlich auch in Deutschland kostenlose Downloads bei Amazon?

Morgen geht es beim SXSW Festival in Austin dann auch mit der Musik los. Nachdem das Magazin SPIN bereits einen tollen Download-Sampler im Angebot hat, folgen nun die Urban Outfitters mit einem ebenfalls grandiosen Sampler. Mit dabei u.a. Cymbals Eat Guitars, Surfer Blood, Japandroids, Let’s Wrestle, Local Natives.
Direktlink: Urban Outfitters – Live in Austin 2010 (ZIP, ca. 150 MB)
Hier die Tracklist:
1. Feel It All Around / Washed Out
2. Light / Jookabox
3. Nitetime Rainbows / A Sunny Day In Glasgow
4. Mirrors / Dam-Funk
5. Blessa / Toro Y Moi
6. Sun Hands / Local Natives
7. Swim / Surfer Blood
8. Dream City / Free Energy
9. Jail La La / Dum Dum Girls
10.Young Hearts Spark Fire / Japandroids
11.Girls FM / Happy Birthday
12.Ballad Of Nothing / Cymbals Eat Guitars
13.Broke Down House / Wake Up Lucid
14.We Are The Men You’ll Grow To Love Soon / Let’s Wrestle
15.Headin’ Inside / Surf City
16.Beach Comber / Real Estate
17.Fangela / Here We Go Magic Featuring Luke Temple
18.All Of The Fire / Acrylics
19.Just Dial My Number / Jeremy Jay
20.The National Grid / Bachelorette
21.We Never Close Our Eyes / Scanners
22.Krimson / Warpaint
23.Hide Me / The Golden Filter
24.Plain Material / Memory Tapes
25.On A Sunlit Stage / Villagers

Bei den Magic Wands handelt es sich um ein Duo aus Nashville, welches sich 2007 über einen Song auf MySpace kennenlernte und verliebte. Wenn ich das richtig sehe, sind Chris und Dexy Valentine inzwischen verheiratet und machen zusammen Musik. Ich muss sagen, das The XX aus dem doch eher mittelmäßigen Original (nachzuhören auf der MySpace-Seite der Band) einiges um nicht zu sagen das Optimum herausgeholt haben.
Magic Wands – “Warrior’ (The xx Remix)”
Bei Spinner wird dieser Song übrigens fälschlicherweise als Remix von “Black Magic” angeboten. Das stimmt aber nicht.

In drei Tagen ist es wieder soweit. Hunderte Bands und noch mehr Besucher werden vom 17. bis zum 20. März nach Austin in Texas pilgern um dort das Festival South By Southwest zu zelebrieren. Wie jedes Jahr stellen viele der knapp 2000 Bands kostenlose MP3s zur Verfügung. Ich habe ja bereits vor ein paar Tagen eine kleine Auswahl von MP3s präsentiert, aber jetzt kommt es noch besser: Das SPIN-Magazin hat kompiliert und herausgekommen ist ein wunderbares Album mit 29 zum Teil hochkarätigen Songs.
Hier die Tracklist:
1. The Constellations, “Setback”
2. Cymbals Eat Guitars, “And the Hazy Sea”
3. A Classic Education, “What My Life Could Have Been”
4. Japandroids, “Art Czars”
5. Fucked Up, “No Epiphany”
6. Codeine Velvet Club, “Hollywood”
7. Sharon Jones & the Dap-Kings, “I Learned the Hard Way”
8. Best Coast, “When I’m With You”
9. Harlem, “Friendly Ghost”
10. Surfer Blood, “Swim”
11. Everybody Was In the French Resistance…Now, “G.I.R.L.F.R.E.N. (You Know I Got A)”
12. Oh No Ono, “Helplessly Young”
13. Free Energy, “Hope Child”
14. Chatmonchy, “Hira Hira Hiraku Himitsu No Tobira”
15. The Morning Benders, “Excuses”
16. Olof Arnalds, “Klara”
17. Frightened Rabbit, “Swim Until You Can’t See Land”
18. Freelance Whales, “Generator ^ Second Floor”
19. J-Roddy Walston and the Business, “Brave Man’s Death”
20. Titus Andronicus, “A More Perfect Union”
21. Foxy Shazam, “Oh Lord”
22. The Jim Jones Revue, “Rock’N'Roll Psychosis”
23. Priestess, “Ladykiller”
24. Miike Snow, “Animal”
25. Das Racist, “Who’s That Brown”
26. Yelawolf, “Good to Go (featuring Bun B)”
27. Anti-Pop Consortium, “Capricon One”
28. Rhymefest, “Say Wassup”
29. The xx, “Basic Space”

Am 2. März veröffentlichten Portugal.The Man ihr neues Album “American Ghetto”. Und zwar zeitgleich für alle: Fans, Blogger, Journalisten, Kritiker (Onlineshop: American Ghetto). Ich bin bisher noch nicht dazu gekommen reinzuhören, aber das steht auf meiner To-Do-Liste. Die Jungs haben auf jeden Fall eine kleine Woxy-Livesession eingespielt, und die ist absolut hörenswert. Warum allerdings kein neuer Song dabei ist, ist unverständlich. Oder ist die Session etwa schon ein wenig älter? Egal, hörenswert sind die Songs allemal.
Komplette Session
“And I” (vom Album “Censored Colors”)
“People Say” (vom Album “The Satanic Satanist”)
“Do You” (vom Album “The Satanic Satanist”)
“The Sun” (vom Album “The Satanic Satanist”)
Foto: Stepan Mazurov

Die Eight Legs sind ja hier quasi Dauergast, sei es mit ihren MP3s, einer Verlosung oder ihrem Beitrag zu meinem Seitenwechsel. Nach ihrem mehr als soliden letzten Album “The Electric Kool-Aid Cuckoo Nest” schicken sie jetzt im April eine EP mit sechs neuen Stücken ins Rennen. Als kleinen Vorgeschmack gibt es den Song Nummer fünf “Over & Over” als kostenlosen Download. Wie immer bei den Eight Legs gibt es auch hier durchaus mitreißenden, locker-flockigen Indie-Pop für den Frühling.

Als ich das Cover von MGMTs kommenden Album “Congratulations” sah, dachte ich nur: Sonic The Hedgehog is back! Das kommt dabei heraus, wenn man sich für Ausgang entscheidet. Ein (irritierter) Hingucker ist es allemal. Jetzt ist ein neuer Song des im April erscheinenden Albums aufgetaucht. “Flash Delirium” beginnt leicht bowieesk, hat dann aber Flöten, Chöre und einen schön fetten Elektrobass im Refrain. Und wenn man nicht genau hinhört, dann denkt man desöfteren, da fängt ein neuer Song an. Ist aber nur ein weiteres Break. Ziemlich vielschichtig, um nicht zu sagen konfus.

“And Then We Saw Land” heißt das vierte Album von Tunng, welches für den 26. März auf CD angekündigt ist. Als Download ist das neue Werk allerdings bereits jetzt verfügbar, und ich habe gestern zugeschlagen. Die Musik der Band wird oft als Folktronica bezeichnet, was ich zwar etwas unglücklich aber gleichzeitig auch passend finde. Das Vorgängeralbum “Good Arrows” habe ich hier zwar kaum bzw. gar nicht erwähnt, dafür aber umso öfter gehört.
Diesen Song habe ich zwar schon vor knapp zwei Wochen vorgestellt, aber ich finde, er sollte entsprechend gewürdigt werden. Zwar nicht das Highlight des Albums, aber trotzdem gut.
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