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	<title>nicorola &#187; Kritik</title>
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	<description>Rock-a-hula, Baby</description>
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		<title>Ein paar Gedanken zu &#8220;The King Of Limbs&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 14:51:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Radiohead]]></category>
		<category><![CDATA[The King Of Limbs]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag war es soweit. Plötzlich tauchte das erste Video zu &#8220;Lotus Flower&#8221; auf, kurz danach geisterte die Nachricht durch die Tweets, das &#8220;The King Of Limbs&#8221; ab sofort zum Download bereit steht. Das achte Studioalbum von Radiohead hatte das &#8230; <a href="http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/ein-paar-gedanken-zu-the-king-of-limbs">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2011/02/king-of-limbs.jpg" alt="" title="king-of-limbs" class="links" />Am Freitag war es soweit. Plötzlich tauchte das erste Video zu  &#8220;Lotus Flower&#8221;  auf, kurz danach geisterte die Nachricht durch die Tweets, das &#8220;The King Of Limbs&#8221; ab sofort zum Download bereit steht. Das achte Studioalbum von Radiohead hatte das Licht der Welt erblickt und wurde flugs auf die Festplatten der Fans und Interessierten heruntergeladen.</p>
<p>Die ersten Durchgänge ließen mich enttäuscht und etwas ratlos zurück. &#8220;The King Of Limbs&#8221; fehlt die Unmittelbarkeit und das Zupackende der bisherigen Alben. Solche grandiosen Momente wie die ersten Akkorde von &#8220;Everything In It&#8217;s Right Place&#8221;, solche Gänsehaut wie bei 3:42 von &#8220;Let Down&#8221; sucht man hier vergeblich. Das neue Werk geht subtil zu Werke und als Fan hat man ein hartes Stück Weg und auch Arbeit vor sich. Ich höre hier nicht ihr bestes Album; vielleicht aber ihr vollkommenstes. Es geht um Rhytmen, Sound und Texturen.</p>
<p>Auf &#8220;Kid A&#8221; und vor allem auf &#8220;Amnesiac&#8221; lotete die Band ihre Möglichkeiten aus, dehnte ihre Songs, zerhackte gewohnte Strukturen, brach mit Konventionen. Das war ein Wagnis, aber ein erfolgreiches und mitreißendes. Davon findet sich auf den acht neuen Stücken nichts. Ich höre hier eine Band, die genau weiß, was sie kann und was sie will. Keine Grenzüberschreitungen mehr, kein unbedingter Wille zum Experiment. Oder um es mit den Worten Yorkes in &#8220;Codex&#8221; zu sagen: &#8220;No one gets hurt, You’ve done nothing wrong&#8221;. Bin ich deswegen enttäuscht? Vielleicht, aber nur ein wenig. Ich habe das Album jetzt knapp zehnmal gehört, und ich fühle mich bei jedem Durchgang wohler. Nur richtig mitreißen will mich &#8220;The King Of Limbs&#8221; nicht.</p>
<p>Verhuschte Elektronik, jazzige Drumpatterns, flirrende Soundtexturen und die weitestgehende Abwesenheit von klassischen Instrumenten: Ich bin mir ziemlich sicher, das dieses Album die Fans spalten wird. Wer nach diesem Werk noch denkt, Radiohead seien eine klassische Rockband, der hat nicht hingehört. Jetzt bleibt für mich die Frage: schaffen es diese acht fragilen Soundskizzen die Zeit zu überdauern?</p>
<p>Und natürlich die bohrende Ungewissheit: <a href="http://www.ateaseweb.com/2011/02/21/the-king-of-limbs-conspiracy-theories/">kommt da noch mehr?</a></p>
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		<title>Kritik: &#8230;And You Will Know Us By The Trail Of Dead, Cloud Nothings, Polo</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 12:18:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[...And You Will Know Us By The Trail Of Dead]]></category>
		<category><![CDATA[...Trail Of Dead]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud Nothings]]></category>
		<category><![CDATA[kurz und knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Polo]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;And You Will Know Us By The Trail Of Dead &#8211; &#8220;Tao Of The Dead&#8221; 04. Februar 2011, Superball (EMI) [xrr rating=9.5/10 imageset=tiny_star label="Wertung:"] Das neue Meisterwerk der Texaner ist zweigeteilt: den ersten 11 Songs und dem abschließenden “Tao Of &#8230; <a href="http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/kritik-and-you-will-know-us-by-the-trail-of-dead-cloud-nothings-polo">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2011/02/tao-of-the-dead-cover.jpg" alt="" title="tao-of-the-dead-cover" class="links" /><strong>&#8230;And You Will Know Us By The Trail Of Dead &#8211; &#8220;Tao Of The Dead&#8221;</strong><br />
04. Februar 2011, Superball (EMI)<br />
[xrr rating=9.5/10 imageset=tiny_star label="Wertung:"]</p>
<p>Das neue Meisterwerk der Texaner ist zweigeteilt: den ersten 11 Songs und dem abschließenden “Tao Of The Dead Part Two: Strange News From Another Planet”, welches mit seinen 16 Minuten ziemlich in den Jagdgründen des Krautrock wildert. Auch die ersten 11 Song zeigen sich in gewisser Weise als Einheit, denn wenn man nicht genau aufpasst, wird man die Übergänge zwischen den Songs kaum ausmachen. Das ist aber von der Band auch so gewollt und wird auf der Special Edition durch fehlende Fades deutlich. Keine Sammlung von Songs, sondern ein fulminantes Album, bestehend aus zwei Teilen. Abwechslungsreich, funkensprühend, leuchtend, mitreißend, zermalmend. Ich habe lange nicht mehr so ein forderndes Stück Musik gehört.<br />
Einziges Manko: die Special Edition ist zwar von Conrad Keely wunderschön gestaltet, bietet auf den beiden CDs aber nur drei Mal die erste Hälfte: einmal am Stück, einmal geschnitten und einmal roh (als Demo).</p>
<p>Anspieltipps: &#8220;Part One: Tao Of The Dead&#8221;, &#8220;Part Two: Strange News From Another Planet&#8221;</p>
<p><a href="http://www.simfy.de/#/artists/3--And-You-Will-Know-Us-By-The-Trail-Of-Dead/albums/777045-Tao-Of-The-Dead">♫ bei simfy hören</a></p>
<p>//////////</p>
<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2011/02/cloud-nothings-cover.jpg" alt="" title="cloud-nothings-cover" class="links" /><strong>Cloud Nothings &#8211; &#8220;Cloud Nothings&#8221;</strong><br />
28. Januar, Cooperative Music<br />
[xrr rating=7.5/10 imageset=tiny_star label="Wertung:"]</p>
<p>Bei Cloud Nothings handelt es sich um ein Projekt des jungen Dylan Baldi aus Cleveland. Dieser ging mit einer großen Portion Vorschusslorbeeren von Stereogum und Pitchfork ins Studio und spielte seine Songs kurzerhand komplett selber ein. Das Ergebnis: leicht punkig angehauchte LoFi-Rocker direkt aus der Garage. Vorgetragen von der leicht quäkelnden Stimme Baldis, die aber keineswegs nervt und perfekt zu den Songs passt. Mit dabei: immer genau die kleine Melodie, die das Grinsen im Gesicht manifestiert. Wenn dann genau wie in diesem Moment die Sonne hinter den Dächern Berlin hervorlugt, dann ist alles gut.</p>
<p>Anspieltipps: &#8220;Understand At All&#8221;, &#8220;Should Have&#8221;, &#8220;You&#8217;re Not That Good At Anything&#8221;</p>
<p><a href="http://www.simfy.de/#/artists/740145-Cloud-Nothings/albums/760512-Cloud-Nothings">♫ bei simfy hören</a></p>
<p>//////////</p>
<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2011/02/polo-are-you-ready.jpg" alt="" title="polo-are-you-ready" class="links" /><strong>Polo &#8211; &#8220;Are You Ready To Come Home?&#8221;</strong><br />
11. Februar 2011, Teleporter Music<br />
[xrr rating=6/10 imageset=tiny_star label="Wertung:"]</p>
<p>Indiepop aus Mannheim mit Radio-Attitüde? Das klingt auf dem Papier gut und aus den Membranen der Kopfhörer eigentlich auch. Die vier Jungs wissen was sie tun, die Songs gehen gefällig ins Ohr. &#8220;Come Home&#8221; etwa erinnert an Radiohead, wurde hier jedoch gebügelt, bis keine Falte mehr im weißen Hemd zu sehen ist. Oder wie es bei <a href="http://www.whiskey-soda.de/review.php?id=28319">Whiskey-Soda.de steht</a>: <em>Die Songs sind melodisch, sphärisch, poppig &#8211; dabei aber viel zu glatt. Die Arrangements sind gekonnt kombiniert, alles ist harmonisch und schön radiotauglich produziert. Was fehlt, sind Ecken, Kanten und der Mut zum Unerwarteten &#8211; eben alles, was eine Platte letztlich spannend macht.</em> Das kann ich uneingeschränkt stehen lassen. Der Anfang ist vielversprechend, jetzt fehlt noch ein wenig Wagemut.</p>
<p>Anspieltipps: &#8220;Hundred&#8221;, &#8220;Come Home&#8221;</p>
<p><strong>Hundred</strong><br />
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/kritik-and-you-will-know-us-by-the-trail-of-dead-cloud-nothings-polo"><img src="http://img.youtube.com/vi/ei1IpP-d1SM/2.jpg" alt="" /></a></span> </p>
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		<title>Kritik: Yuck &#8211; &#8220;Yuck&#8221;</title>
		<link>http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/kritik-yuck-yuck</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 09:52:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Yu(c)k]]></category>

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		<description><![CDATA[15. Februar 2011 Fat Possum (Import) [xrr rating=7.5/10 imageset=tiny_star label="Wertung:"] Über Yuck stolperte ich irgendwann Mitte letzten Jahres, als sie gerade ihre auf 100 Exemplare reduzierte EP auf Tape veröffentlicht hatten. Dann tauchte die Band mal hier, mal da auf &#8230; <a href="http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/kritik-yuck-yuck">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2011/02/yuck-yuck-cover.jpg" alt="" title="yuck-yuck-cover" class="links" /><strong>15. Februar 2011<br />
Fat Possum (Import)</strong></p>
<p>[xrr rating=7.5/10 imageset=tiny_star label="Wertung:"]</p>
<p>Über Yuck stolperte ich irgendwann Mitte letzten Jahres, als sie gerade ihre auf 100 Exemplare reduzierte EP auf Tape veröffentlicht hatten. Dann tauchte die Band mal hier, mal da auf und <a href="http://yuckband.blogspot.com/search/label/FREE%20MP3%20DOWNLOADS">haute immer wieder Gratis-MP3s raus</a>. Die Songs machten immer wieder den Eindruck, als sei die Band noch auf der Suche nach ihrem Sound. Das hinderte aber niemanden daran, einen kleinen Hype zu generieren. Jetzt scheint der Sound endlich gefunden. Und dieser klingt stark nach den Anfängen des Indie-Rock, nach Dinosaur Jr und nach Sonic Youth. Verzerrte Gitarren, einfache kleine LoFi-Hymnen. Das können sie erstaunlich gut, da schütteln sie einen tollen Song nach dem anderen aus dem Ärmel.  Das wird gleich im rasanten Opener &#8220;Get Away&#8221; deutlich. Kein Intro, keine Schnörkel, ein klassisches J Masics-Riff. Wenn ich ehrlich bin, hatten sie mich mit dem Song schon beim ersten Hören am Haken.</p>
<p>Aber leider ist auf diesem Debüt nicht alles Gold was glänzt. Langsame Songs oder gar Balladen können die Londoner nämlich (noch) nicht. &#8220;Shook Down&#8221; zum Beispiel ist erschreckend belanglos und nach dem Hören bereits wieder vergessen. Bei &#8220;Suck&#8221; machen sie es schon besser, aber auch hier fehlt das Zwingende, das die anderen Songs ausmacht. Leider folgt mit &#8220;Stutter&#8221; ein weiterer Durchhänger, auch wenn die Band hier schon ein wenig origineller klingt. Vielleicht wird das ja noch was mit dem reduzierten Tempo? Und richtig: das vorletzte &#8220;Rose Gives A Lilly&#8221; weiß durchaus zu gefallen. Auch wenn der Song durch seine fehlenden Vocals eher postrockistisch daher kommt. Aber: geht doch!</p>
<p>Das abschließenden (und euch sicher bekannte) &#8220;Rubber&#8221; walzt dann die zähe Fuzz-Walze aus. Da sind die Gitarrenwände dann auch so wichtig, das die Vocals nahe an der Wahrnehmbarkeitsgrenze schrammen. Ein Rausschmeißer im wahrsten Sinne des Wortes, Fäden ziehend wie ein klebriger Kaugummi.</p>
<p>Yuck können dem Hype durchaus gerecht werden. Wer auf den Sound der alten Heroen steht und auf so Schnick-Schnack wie Keyboards, elektronische Effekte oder Streicher verzichten kann und auf handgemachten Indierock steht, der ist hier bestens bedient.</p>
<p>Das selbstbetitelte Debüt erscheint am 15. Februar via Import auf Fat Possum.</p>
<p>3 Anspieltipps: &#8220;Get Away&#8221;, &#8220;Rubber&#8221;, &#8220;Operation&#8221;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kritik: Helgi Hrafn Jónsson, The Veils</title>
		<link>http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/kritik-helgi-hrafn-jonsson-the-veils</link>
		<comments>http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/kritik-helgi-hrafn-jonsson-the-veils#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 15:03:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[kurz und knapp]]></category>

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		<description><![CDATA[Helgi Hrafn Jónsson &#8211; &#8220;Blindfolded&#8221; EP 21. Januar 2011, Sevenahalf Records [xrr rating=8/10 imageset=tiny_star label="Wertung:"] Eine über die Plattform Pledge finanzierte EP, die von ursprünglich geplanten drei Songs auf sieben angewachsen ist und damit als Mini-LP durchgeht. &#8220;Blindfolded&#8221; beginnt rockpoppig &#8230; <a href="http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/kritik-helgi-hrafn-jonsson-the-veils">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2011/02/blindfolded.jpg" alt="" title="blindfolded" class="links" /><strong>Helgi Hrafn Jónsson &#8211; &#8220;Blindfolded&#8221; EP</strong><br />
21. Januar 2011, Sevenahalf Records<br />
[xrr rating=8/10 imageset=tiny_star label="Wertung:"]</p>
<p>Eine über die Plattform <a href="http://www.pledgemusic.com/">Pledge</a> finanzierte EP, die von ursprünglich geplanten drei Songs auf sieben angewachsen ist und damit als Mini-LP durchgeht. &#8220;Blindfolded&#8221; beginnt rockpoppig mit dem bereits vom 2005er-Album bekannten &#8220;Make Me Fall&#8221;, welches in seiner Neuinterpretation ein wenig verhaltener und reduzierter daherkommt. Das klingt nicht ganz so nach Radio wie noch 2005. Danach folgt mit dem gezupften &#8220;Aurora&#8221; das erste neue Stück, welches eines dieser Lieder ist, für den ich diesen Songwriter liebe: herrlich melancholisch, zwischen lebensbejahend und zu Tode betrübt. Am Ende gewinnt natürlich wie immer die Hoffnung. Im Prinzip könnte ich diese Beschreibung auch auf das nur von einem Piano vorgetragene Titelstück anwenden.<br />
Nach einem kurzen Intermezzo namens &#8220;Kafi&#8221; folgt der klare Mittelpunkt der EP. &#8220;Wild Hearts Run Out Of Time&#8221; ist wundervoll arrangiert, fragil und an der richtigen Stelle weht ein Hauch Pathos durch den Song. Die beiden abschließenden &#8220;Thu matt alltaf gista her&#8221; und  &#8220;I Snojokomu&#8221; sind so verhalten, das sie fast außerhalb des Wahrnehmungshorizonts liegen und definitiv nicht für den Büroalltag geeignet sind. Aber welche großartigen Alben sind das schon?</p>
<p>3 Anspieltipps: &#8220;Make Me Fall&#8221;, &#8220;Wild Hearts Run Out Of Time&#8221;, &#8220;Blindfolded&#8221;</p>
<p>Vimeo: <a href="http://vimeo.com/5328812">make me fall /// helgi jonsson /// 2005</a></p>
<p>//////////</p>
<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2011/02/the-veils-troubles.jpg" alt="" title="the-veils-troubles" class="links" /><strong>The Veils &#8211; &#8220;Troubles Of The Brain&#8221; EP</strong><br />
25. Januar 2011, Pitch Beast<br />
[xrr rating=7.5/10 imageset=tiny_star label="Wertung:"]</p>
<p>Ich muss zugeben, das ich das letzte Werk &#8220;Sun Gangs&#8221; bei mir im CD-Stapel liegen hatte, aber irgendwie habe ich bisher nie die Zeit gefunden, in diese sicherlich gute Platte reinzuhören. So bin ich bei dieser in Eigenregie veröffentlichten EP ob des Soundwandels gegenüber der letzten mir bekannten Scheibe &#8220;Nux Vomica&#8221; etwas überrascht. Das klingt alles viel reduzierter, spontaner, flüchtiger und weniger pathetisch. Und damit viel besser. Ich mag die Stimme von Frontmann Finn Andrews, aber seine in der Vergangenheit oft affektierte Art zu singen hat mich manchmal ein wenig abgeschreckt. Davon ist auf den neuen sechs Stücken nichts mehr zu hören. Mit &#8220;The Stars Came Out Once The Lights Went Out&#8221; hat die Band sogar einen kleinen Hit am Start, der sich schon beim ersten Hören festsetzt.</p>
<p><em>The joys are few and far between<br />
I&#8217;ve got the doomsday app. on my iPhone screen</em></p>
<p>Ganz große kleine EP irgendwo zwischen Folk, Rock, Pop und einer Prise Americana.</p>
<p>3 Anspieltipps: &#8220;The Stars Came Out Once The Lights Went Out&#8221;, &#8220;Grey Lynn Park&#8221;, &#8220;Wishbone&#8221;</p>
<p>Soundcloud:<a href="http://soundcloud.com/drownedinsound/the-wishbone-the-veils"> The Wishbone</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kritik: Cold War Kids, Telekinesis, Tim Neuhaus</title>
		<link>http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/kritik-cold-war-kids-telekinesis-tim-neuhaus</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 10:48:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Cold War Kids]]></category>
		<category><![CDATA[kurz und knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Telekinesis]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Neuhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Cold War Kids &#8211; &#8220;Mine Is Yours&#8221; 21. Januar 2011, Cooperative Music [xrr rating=8/10 imageset=tiny_star label="Wertung:"] Bereits auf der &#8220;Behave Yourself EP&#8221; schielten die Kalifornier ein wenig auf den Mainstream. Und spätestens mit diesem Album eilen sie mit großen Schritten &#8230; <a href="http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/kritik-cold-war-kids-telekinesis-tim-neuhaus">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2011/01/cold-war-kids-mine.jpg" alt="" title="cold-war-kids-mine" class="links" /><strong>Cold War Kids &#8211; &#8220;Mine Is Yours&#8221;</strong><br />
21. Januar 2011, Cooperative Music<br />
[xrr rating=8/10 imageset=tiny_star label="Wertung:"]</p>
<p>Bereits auf der &#8220;Behave Yourself EP&#8221; schielten die Kalifornier ein wenig auf den Mainstream. Und spätestens mit diesem Album eilen sie mit großen Schritten auf das Stadion zu. Keine Indie-Attitüde mehr, keine krachigen Ausbrüche, stattdessen Hymnen. Und das können sie. Da klingen sie durchaus mal The National (&#8220;Skip The Charades&#8221;) oder auf dem Gipfel der Stadionannäherung auch mal nach Robbie Williams zu seinen glorreichen Guy Chambers-Zeiten (&#8220;Bulldozer&#8221;). Keine Angst, das ganze Album ist dann doch viel zu Blues-infiziert und auch zu tief im Indie verwurzelt, als das hier jetzt wirklich Ängste bei den Fans aufkommen müssten. Aber so ein wenig befürchte ich schon, das sie eine ganze Handvoll treuer Anhänger verlieren werden. Dafür kommen aber mit Sicherheit eine Menge neuer hinzu. Ach ja, falls ich hier jetzt zu viel um den heißen Brei herum geredet haben sollte: ich mag das Album. Sehr sogar.</p>
<p>3 Anspieltipps: &#8220;Bulldozer&#8221;, &#8220;Broken open&#8221;, &#8220;Mine Is Yours&#8221;</p>
<p><a href="http://www.simfy.de/#/artists/1170-Cold-War-Kids/albums/759885-Mine-Is-Yours">♫ bei simfy hören</a></p>
<p>//////////</p>
<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2011/01/telekinesis-12-desperate.jpg" alt="" title="telekinesis-12-desperate" class="links" /><strong>Telekinesis &#8211; &#8220;12 Desperate Straight Lines&#8221;</strong><br />
11. Februar 2011, Morr Music<br />
[xrr rating=6.5/10 imageset=tiny_star label="Wertung:"]</p>
<p>Michael Benjamin Lerner hat es geschafft. Nachdem er zeitweise ohne Band dastand und seine Fernbeziehung beendet war, stürzte er sich in die Arbeit, legte sich einen neuen Bass zu, schrieb ein paar Songs und brach daraufhin nach Portland auf, um wie zuvor mit seinem Buddy Chris Walla (Death Cab for Cutie, The Decemberists) ins Studio zu gehen. Das Ergebnis nennt sich &#8220;12 Desperate Straight Lines&#8221;. Das Eröffnugsduo macht Lust auf den Frühling. Im Opener &#8220;You Turn Clear In The Sun&#8221; schrammelt die Akustikgitarre, knarzt der Bass und klimpert das Kinderklavier. Spätestens mit der Keyboardmelodie ist dann die gute Laune da. Diese steigert sich bei dem folgenden &#8220;Please Ask For Help&#8221; in ungeahnte Höhen, denn hier läßt Lerner einen kleinen Hit vom Stapel, der sich zwar deutlich inspiriert zeigt, sich aber trotzdem kaum aus dem Glückszentrum entfernen lässt. Leider halten die Glücksgefühle nicht lange an. Denn auf Albumlänge rocken die Songs zwar ordentlich los, aber leider gelingt es Lerner oft nicht, aus den teilweise doch recht ausgelutschten Ideen noch etwas neues oder mitreißendes zu quetschen. Am ehesten gelingt ihm dies noch in &#8220;Fever Chill&#8221;, &#8220;Country Lane&#8221; und dem Rausschmeißer &#8220;Gotta Get It Right Now&#8221;. Durchwachsenes Album eines grundsympathischen Musikers mit ein paar Highlights.</p>
<p>3 Anspieltipps: &#8220;Please Ask For Help&#8221;, &#8220;Fever Chill&#8221;, &#8220;Gotta Get It Right Now&#8221;</p>
<p>//////////</p>
<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2011/01/tim-neuhaus-the-cabinet.jpg" alt="" title="tim-neuhaus-the-cabinet" class="links" /><strong>Tim Neuhaus &#8211; &#8220;The Cabinet&#8221;</strong><br />
28. Januar 2011, Grand Hotel Van Cleef<br />
[xrr rating=8/10 imageset=tiny_star label="Wertung:"]</p>
<p>Es macht natürlich schon stutzig, wenn man ein wenig nach dem Album recherchiert und fast nur positive Rezensionen zu lesen bekommt. Wenn man sich das neue Album des ehemaligen Clueso-Drummers allerdings anhört, dann wird schnell klar, das das mehr als gerechtfertigt ist. Zeitlos schöne Singer/Songwriter-Musik mit genau dem richtigen Wohlfühlfaktor und dem richtigen Händchen für tolle Melodien. Schon das wundervoll instrumentierte &#8220;Troubled Minds&#8221; ist derart einnehmend, das die Platte bereits gewonnen hat. Mit &#8220;As Life Found You&#8221; folgt ein unheimlich toller Orhwurm, der mit seinem eigentlich simplen &#8220;ah na na na na na&#8221; sofort hängenbleibt. Die letzten 40 Sekunden vom folgenden &#8220;5 Weeks&#8221; treiben einem wahlweise die Tränen in die Augen oder lassen die Haare an den Armen zu Berge stehen. Verdammt, das ist alles so  wohlig warm, da ist Widerstand völlig zwecklos. Ganz tolles Album voller großer Momente.</p>
<p>3 Anspieltipps: &#8220;As Life Found You&#8221;, &#8220;Pete&#8217;s Song&#8221;, &#8220;5 Weeks&#8221;</p>
<p><a href="http://www.simfy.de/#/artists/347448-Tim-Neuhaus/albums/747948-The-Cabinet">♫ bei simfy hören</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kritik: Tu Fawning, Thank You, Abby</title>
		<link>http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/kritik-tu-fawning-thank-you-abby</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 10:31:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Abby]]></category>
		<category><![CDATA[kurz und knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Thank You]]></category>
		<category><![CDATA[Tu Fawning]]></category>

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		<description><![CDATA[Tu Fawning &#8211; &#8220;Hearts On Hold&#8221; 14. Januar 2011, City Slang [xrr rating=8.5/10 imageset=tiny_star label="Wertung:"] Fiebrige Aufregung überall. Tu Fawning (ein selbst zusammengezimmerter Bandname) sind das große Ding der Stunde. beetFreeQ schreibt: &#8220;Entrückte Lyrics treffen auf teils gesampelte, teils live &#8230; <a href="http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/kritik-tu-fawning-thank-you-abby">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2011/01/tu-fawning-hearts.jpg" alt="" title="tu-fawning-hearts" class="links" /><strong>Tu Fawning &#8211; &#8220;Hearts On Hold&#8221;</strong><br />
14. Januar 2011, City Slang<br />
[xrr rating=8.5/10 imageset=tiny_star label="Wertung:"]</p>
<p>Fiebrige Aufregung überall. Tu Fawning (ein selbst zusammengezimmerter Bandname) sind das große Ding der Stunde. beetFreeQ <a href="http://blog.freeqnet.de/2011/01/16/rezension-tu-fawning-hearts-on-hold/">schreibt</a>: &#8220;Entrückte Lyrics treffen auf teils gesampelte, teils live eingespielte Instrumente, die von üblichen Gitarren, Klavier und Schlagzeug auch zu ungewöhnlicherem Klangwerk reichen.&#8221; Tu Fawning kommen aus Portland, haben sich um das Kern-Duo Duo Joe Hage (Menomena/31 Knots) und Freundin Corinna Repp gruppiert und spielen laut eigenen Aussagen Antique-Dance-Tribal-Gospel. Das klingt in meinen Ohren sehr reduziert, erinnert hier an Portishead (&#8220;I Know You Now&#8221;), da an die Dresden Dolls (&#8220;Sad Story&#8221;). Dazwischen immer wieder völlig eigenständige, teils wirklich aufregende Songentwürfe. Auch diese Musiker kochen nur mit Wasser, und nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Dennoch: tolle Platte.</p>
<p>3 Anspieltipps: &#8220;I Know You Now&#8221;, &#8220;Apples And Oranges&#8221;, &#8220;Diamonds In The Forest&#8221;</p>
<p><a href="http://www.simfy.de/#/artists/338431-Tu-Fawning/albums/741368-Hearts-On-Hold">♫ bei simfy hören</a></p>
<p><strong>&#8220;The Felt Sense&#8221;</strong><br />
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/kritik-tu-fawning-thank-you-abby"><img src="http://img.youtube.com/vi/MEVFKvdkJ0o/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p>//////////</p>
<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2011/01/thank-you-golden-worry.jpg" alt="" title="thank-you-golden-worry" class="links" /><strong>Thank You &#8211; &#8220;Golden Worry&#8221;</strong><br />
28. Januar 2011, Thrill Jockey<br />
[xrr rating=6.5/10 imageset=tiny_star label="Wertung:"]</p>
<p>Das Trio aus Baltimore geht stürmisch zur Sache, ebnet sich einen schlingernden Weg durch einen dichtes Gestrüpp aus Noten und hinterläßt hier und da ein paar Brotkrumen in Form von gesungenen Worten. Obwohl &#8220;Golden Worry&#8221; nur sechs Songs umfasst, kommt es als Album daher. Länger dürfte es eigentlich auch nicht sein, denn sonst würde die Band Gefahr laufen, die Hörer zu überfordern. Irgendwie faszinierend, diese Konzequenz. An bestimmten Tagen mag ich mich da gerne mitreißen lassen, an anderen ist mir das schlicht zu anstrengend. Arty-farty-Indierock.</p>
<p>3 Anspieltipps: &#8220;1-2-3 Bad&#8221;, &#8220;Birth Reunion&#8221;, &#8220;Strange All&#8221;</p>
<p><strong>&#8220;Birth Reunion&#8221;</strong><br />
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/kritik-tu-fawning-thank-you-abby"><img src="http://img.youtube.com/vi/dNAbsM9sY1Y/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p>//////////</p>
<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2011/01/abby-welcome-home.jpg" alt="" title="abby-welcome-home" class="links" /><strong>Abby &#8211; &#8220;Welcome Home&#8221; (EP)</strong><br />
14. Januar, Snowhite<br />
[xrr rating=7.5/10 imageset=tiny_star label="Wertung:"]</p>
<p>Netter Indiepop aus Mannheim bzw. Berlin. Damit wäre eigentlich alles gesagt, wenn nett nicht die kleine Schwester von ihr wisst schon wäre. Das lasse ich so aber nicht stehen. Luftige, von Gitarren getriebene Songs mit genau dem richtigen Quentchen Popappeal, um im Ohr hängen zu bleiben. Das klingt so leicht, das man die Arbeit hinter diesen Songs leicht vergisst. Ich hoffe, die Band arbeitet bald an einem Album und verfolgt den eingeschlagenen Weg weiter, denn der ist bereits jetzt wundervoll.</p>
<p>3 Anspieltipps: &#8220;Evelyn&#8221;, &#8220;We Don&#8217;t Worry&#8221;, &#8220;Welcome Home&#8221;</p>
<p><a href="http://www.simfy.de/#/artists/796030-Abby/albums/741369-Welcome-Home">♫ bei simfy hören</a></p>
<p><strong>&#8220;Evelyn&#8221;</strong><br />
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/kritik-tu-fawning-thank-you-abby"><img src="http://img.youtube.com/vi/WNuOUbGpMSA/2.jpg" alt="" /></a></span> </p>
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		<title>Kritik: British Sea Power &#8211; &#8220;Valhalla Dancehall&#8221;</title>
		<link>http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/kritik-british-sea-power-valhalla-dancehall</link>
		<comments>http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/kritik-british-sea-power-valhalla-dancehall#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 12:56:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[British Sea Power]]></category>

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		<description><![CDATA[14. Januar 2011 Rough Trade / Beggars Group [xrr rating=7.5/10 imageset=tiny_star label="Wertung:"] Das fünfte Studioalbum (wenn man den Soundtrack &#8220;Man Of Aran&#8221; mitzählt) im zehnten Bandjahr. Das ist ein regelmäßiger Outpout, welcher sich auf beständig hohem Niveau bewegt. Bereits Ende &#8230; <a href="http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/kritik-british-sea-power-valhalla-dancehall">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2011/01/british-valhalla-dancehall.jpg" alt="" title="british-valhalla-dancehall" class="links" /><strong>14. Januar 2011<br />
Rough Trade / Beggars Group</strong><br />
[xrr rating=7.5/10 imageset=tiny_star label="Wertung:"]</p>
<p>Das fünfte Studioalbum (wenn man den Soundtrack &#8220;Man Of Aran&#8221; mitzählt) im zehnten Bandjahr. Das ist ein regelmäßiger Outpout, welcher sich auf beständig hohem Niveau bewegt. Bereits Ende letzten Jahres durften wir uns an der großen EP &#8220;Zeus&#8221; erfreuen, die mit ihrer Verspieltheit und ihrer Lust am Sound eine Menge für dieses Album versprach.</p>
<p>Mit dem Opener &#8220;Who&#8217;s In Control&#8221; bekommt der geneigte Fan aber einen gewaltigen Dämpfer versetzt, denn dieser Song zeigt sich zwar textlich wieder arg augenzwinkernd, klingt mit seinen Powerchords aber arg altbacken und &#8211; man möge mir verzeihen &#8211; langweilig. Erst einmal tief Luft holen und den Einstieg abhaken. Zur großen Beruhigung hat die Band an die zweite Stelle das großartige &#8220;We Are Sound&#8221; gepackt, das direkt von den Aufnahmesessions zu &#8220;Do You Like Rock Music?&#8221; zu stammen scheint. Nicht wirklich neu oder wirklich zwingend, aber ein typischer British Sea Power-Song mit Hang zur Hymne. Toll.</p>
<p>Es folgt das schleppende &#8220;Georgie Ray&#8221;, das nicht wirklich schlecht ist, aber ein wenig wie eine klassische B-Seite klingt. Bereits hier wird ein Problem deutlich, welches im Laufe des Albums immer wieder zu Tage tritt: die Reihenfolge der Songs ist nicht immer optimal gewählt. Ich will mit Sicherheit nicht in die sicherlich schwierige Entscheidung der Band kritisieren, aber ich bin der Meinung, mit ein paar Änderungen an der Tracklist klänge das Album runder.</p>
<p>Von Postion vier bis &#8220;Cleaning Out The Rooms&#8221; (Position neun) hat die Band nämlich fast alles richtig gemacht und liefert großartigen Nonsens mit deutschem Songtitel (&#8220;Stunde Null&#8221;), die Weiterführung des bereits auf der &#8220;Zeus&#8221;-EP eingeschlagenen Krautrock-Weg (&#8220;Mongk II&#8221;), eine großartige, leicht schwülstige  Halbballade (&#8220;Luna&#8221;), ein in Watte verpacktes Schmuselied (&#8220;Baby&#8221;), eine verpielte Single (&#8220;Living Is So Easy&#8221;), einen soliden Rocker mit Los Campsinos!-Einfluss (&#8220;Oberserve The Skies&#8221;) und den meiner Meinung nach immer noch größten Song der Band, &#8220;Cleaning Out The Rooms&#8221;. Letzterer ist ein athmosphärisch dichtes Meisterstück, bietet leicht asiatische Einflüße und endet so simmungsvoll mit einem sanften Klavier, das das abrupte Ende nach über sieben Minuten fast wie ein Schlag in die Magengrube wirkt.</p>
<p>Danach ist die Luft dann aber raus. &#8220;Thin Black Sail&#8221; ist nett und rockt ein wenig, wirkt an dieser Stelle aber nur wie ein kurzer Weckruf, um während dem jetzt folgenden Opus &#8220;Once More Now&#8221; nicht wegzunicken. Dieser vorletzte Song, der locker die elf Minuten überschreitet, mag nicht so recht zum Rest passen und klingt viel eher nach der Arbeit, welche die Band auf dem &#8220;Man Of Aran&#8221;-Soundtrack geleistet hat. Dort hätte er vielleicht auch besser hingepasst.</p>
<p>Nimmt man das abschließende &#8220;Heavy Water&#8221;, packt es an Position neun, schmeißt &#8220;Thin Black Sail&#8221; und &#8220;Once More Now&#8221; raus und läßt &#8220;Cleaning Out The Room&#8221; das Album beenden&#8230; hach, dann wäre das hier ein richtig großartiges Album.</p>
<p>&#8220;Valhalla Dancehall&#8221; ist natürlich alles andere als schlecht. Dafür ist die Band einfach zu erfahren und ausgefuchst. Ein wenig mehr Experiment hätte ich mir allerdings gewünscht, denn auch die guten Songs klingen ein wenig wie Variationen von bereits auf den Vorgängern vertretener Stücke. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Ich liebe die Band, ich mag ihre überdrehte Art, ihre Schwülstigkeit, ihren Humor. Und die paar Durchhänger und die etwas unglückliche Reihenfolge verzeihe ich ihnen gerne.</p>
<p>Highlights: &#8220;We Are Sound&#8221;, &#8220;Cleaning Out The Room&#8221;, &#8220;Luna&#8221;</p>
<p>//////////</p>
<p><a href="http://promo.roughtraderecords.com/britishseapower/whosincontrol.mp3">British Sea Power – ‘Who’s in Control?’</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mein Jahr in Metal 2010</title>
		<link>http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/mein-jahr-in-metal-2010</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 13:50:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Grunzen]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>

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		<description><![CDATA[Einige wissen es, einige können es sich denken, andere sind vollkommen ahnungslos. Ende der Achtziger, Anfang der Neunziger des letzten Jahrhunderts war ich ein Metalhead. Und zwar von der übelsten Sorte. Es konnte nicht hart genung sein. Wobei ich nicht &#8230; <a href="http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/mein-jahr-in-metal-2010">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2010/12/metal.jpg" alt="" title="metal" class="alignnone size-full wp-image-18603" /></p>
<p>Einige wissen es, einige können es sich denken, andere sind vollkommen ahnungslos. Ende der Achtziger, Anfang der Neunziger des letzten Jahrhunderts war ich ein Metalhead. Und zwar von der übelsten Sorte. Es konnte nicht hart genung sein. Wobei ich nicht so auf diesen Hasenfick-Grindcore stand, sondern eher auf wuchtiges Gedröhne und Gegrunze. Ich habe eine spannende Zeit miterlebt, die Debütalben von Morbid Angel, Entombed, Unleashed, Dismember, Cannibal Corpse, Morgoth, Bolt Thrower, Deicide, Grave, Asphyx und wie sie alle heißen. Ich wußte was es heißt, wenn hinten auf der Platte Scott Burns oder Sunlight Studios stand. Ich ließ kaum eine andere Musik an mich heran. Das ist lange her. Aber von Zeit zu Zeit packt mich die Neugier, und ich möchte wissen, was gerade aktuell ist.</p>
<p>Oftmals bin ich beim kurzen Reinhören in diverse Platten dann aber doch recht ernüchtert. Manchmal habe ich das Gefühl, das genau in dem Zeitraum, in der ich dieser Spielart des Metal verfallen war, bereits alles gesagt bzw. gespielt wurde. Alle guten Riffs wurden geschrieben, Tempoverschleppungen, Blastbeasts und alle anderen Zutaten des Genres ausgelotet. Sicher, es wurde immer technischer, schneller, frickeliger oder auf der anderen Seite extrem langsam. Es kamen Keyboards dazu, grunzende Frauen, singende (!!!) Frontmänner; man packte den Begriff Core zu allen möglichen Genreabgrenzungen, aber im Kern, da hat sich nichts Grundlegendes getan.</p>
<p>Wenn im Jahr 2010 Alben mit 50 Riffs in einer Minute beginnen, das Keyboard mit viel zu hohen Preset-Flächen die Songs begleitet oder selbst ein Laie die nach Plastik klingenden Trigger-Drums erkennt, dann schalte ich schnell wieder aus. Deswegen tendiere ich als alter Sack immer wieder zu Bands, die sich eher dem Old-School-Sound verschrieben haben. Amon Amarth zum Beispiel. Leider haben die immer noch keinen Nachfolger zum fantastischen &#8220;Twilight Of The Thunder God&#8221; draussen.</p>
<p>2010 habe ich nur in wenige Alben komplett reingehört, erinnern kann ich mich an folgende.<span id="more-18592"></span></p>
<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2010/12/byfrost-black-earth.jpg" alt="" title="byfrost-black-earth" class="links" /><strong>BYFROST &#8211; Black Earth</strong><br />
Kommen aus Norwegen, spielen eine Art Black Metal mit Trash-Elementen. Das ganze Album lässt sich gut weghören, bietet ein paar nette Riffs, ist aggressiv und frostig kalt. Allerdings wird schnell klar, das die Jungs nur mit Wasser kochen und selten wirklich interessante Riffs bzw. gar Songs im Repertoire haben. Auf Dauer fehlt es dem Album an Athmosphäre. Prinzipiell mag ich die Art der Songs, das Riffing, die Produktion und alles, aber so richtig packt mich das nicht.</p>
<p>//////////</p>
<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2010/12/Triptykon–Eparistera-Daimon.jpg" alt="" title="Triptykon–Eparistera-Daimon" class="links" /><strong>Triptykon -&#8221;Eparistera Daimones&#8221;</strong><br />
Nachfolgeband zu Celtic Frost, welche dem Genre mit Klassikern wie &#8220;To Mega Therion&#8221; und &#8220;Into the Pandemonium&#8221; wichtige Impulse gab, sich aber nach einem zweijährigen Intermezzo endgültig aufgelöst zu haben scheint. Mastermind Tom Gabriel Fischer ist natürlich mit von der Partie, genau wie die hammerschweren Riffs, die in ellenlangen Songs fast bis zur totalen Abnutzung wiederholt werden. Das ist mitunter schwer verdaulich, hat aber was hypnotisches und stellenweise mitreißendes. Zeit und Muße sind wichtige Vorraussetzungen für den Genuss, denn Songs wie das abschließende &#8220;The Prolonging&#8221; mit seinen fast 20 Minuten Laufzeit erfordern eine Menge Aufmerksamkeit.</p>
<p>///////////</p>
<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2010/12/watain.jpg" alt="" title="watain" class="links" /><strong>Watain &#8211; Lawless Darkness</strong><br />
Schweden. Mal wieder. Irgendwie Black Metal, allerdings mit einer gehörigen Portion Death. Verstehen sich zum Glück darauf, wie man auch aus angestaubten Ideen durch Kleinigkeiten Interessantes herausholt. Erik Danielsson keift, was das Zeug hält, im Hintergrund wird gebolzt, gerumpelt und ab und an auch mal eine passende Melodie angestimmt. Leider sind viele Songs ein wenig zu lang (ganz im Gegensatz zu Triptykon) und auf Albumlänge verliert die Band ein wenig an Fahrt, aber trotzdem macht das Album durchaus Spaß.</p>
<p>//////////</p>
<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2010/12/exodus.jpg" alt="" title="exodus" class="links" /><strong>Exodus &#8211; Exhibit B: The Human Condition</strong><br />
Nachdem Slayer im letzten Jahr mit &#8220;World Painted Blood&#8221; gezeigt haben, das der Trash der guten alten Schule noch lange nicht tot ist, legten Exodus in diesem Jahr nach. Ein Pfund von einem Album, voll mit hochkarätigen Riffs, tollen Gitarrenläufen und der richtigen Portion Härte. Mit der druckvollen Produktion schaffen es die alten Herren in diesem ausgelutschten Genre auch 2010 noch, so manche Jungspunde blass aussehen zu lassen. Die kleinen Durchhänger und das ein oder andere Solo zuviel sei ihnen verziehen.</p>
<p>//////////</p>
<p>So, das war es erst einmal wieder. Ich kratze nur an der Oberfläche, meine Auswahl ist gnadenlos subjektiv und es gibt bestimmt eine Menge Veröffentlichungen, die ich lieber hätte hören sollen, aber meine Stimmung läßt mir nur wenige Stunden im Jahr für ein paar deftige Songs. An alle Freunde der härteren Gangart: habt ihr noch Empfehlungen?</p>
<p>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/superde1uxe/">superde1uxe</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-Lizenz</a></p>
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		<item>
		<title>Kritik: EP Collection &#8220;No White&#8221;. Mit The Shutes, The Bishops, The Blood Arm</title>
		<link>http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/kritik-ep-collection-no-white-mit-the-shutes-the-bishops-the-blood-arm</link>
		<comments>http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/kritik-ep-collection-no-white-mit-the-shutes-the-bishops-the-blood-arm#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 13:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[The Bishops]]></category>
		<category><![CDATA[The Blood Arm]]></category>
		<category><![CDATA[The Shutes]]></category>

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		<description><![CDATA[Order all three EPs of The Bishops, The Blood Arm and The Shutes and pay for only two – yay! So wird diese Kollektion im Label-Shop angekündigt. Darauf enthalten die drei EPs &#8220;Hits Like Mourning&#8221;, &#8220;Sojourn&#8221; und &#8220;All My Love &#8230; <a href="http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/kritik-ep-collection-no-white-mit-the-shutes-the-bishops-the-blood-arm">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Order all three EPs of The Bishops, The Blood Arm and The Shutes and pay for only two – yay!</em> So wird diese Kollektion im<a href="http://snowhite.de/shop/products-page/artists/the-bishops/special-the-ep-bundle/"> Label-Shop angekündigt</a>. Darauf enthalten die drei EPs &#8220;Hits Like Mourning&#8221;, &#8220;Sojourn&#8221; und &#8220;All My Love Songs&#8221;, die ihr jeweils auch einzeln erwerben könnt. Um den doch sehr unterschiedlichen Beiträgen der 3 Bands gerecht zu werden, hier die jeweiligen Kurzkritiken.</p>
<p>//////////</p>
<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2010/11/the-shutes.jpg" alt="" title="the-shutes" class="links" /><strong>The Shutes &#8211; &#8220;Hits Like Mourning&#8221;</strong><br />
19. November 2010<br />
[xrr rating=8.5/10 imageset=tiny_star label="Wertung:"]</p>
<p>Gleich die ersten fünf Songs der Kollektion rechtfertigen den Kauf. Denn was das Trio von der Isle of White hier abliefert, das ist allerfeinster Psychedelic Pop mit Tendenz zum Shoegaze. RETRO leuchtet hier in Großbuchstaben, dient aber nur als Background um einfach eine Handvoll verdammt guter Songs auf die Hörer loszulassen. Der Opener und Titelsong beginnt beschwingt und erinnert anfangs ein wenig an Animal Collective, aber dann werden die Sechziger popmäßig verwurstet. Groß. Aber auch die restlichen Songs wissen zu überzeugen. Etwas verhaltener und eher auf langfristige Wirkung abzielend lassen sie vor allem eine Frage im Raum stehen: wie toll mögen The Shutes auf Albumlänge klingen?</p>
<p>//////////</p>
<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2010/11/the-bishops.jpg" alt="" title="the-bishops" class="links" /><strong>The Bishops &#8211; &#8220;Sojourn&#8221;</strong><br />
19. November<br />
[xrr rating=7/10 imageset=tiny_star label="Wertung:"]</p>
<p>Seltsam, The Bishops hatte ich etwas verzerrter in Erinnerung. Neuausrichtung also? Verzerrer ausgeschaltet, viel Popmusik gehört und auf einmal weltoffen? Das verströmt ein wenig den Stallgeruch von Vampire Weekend, ist aber trotzdem völlig eigenständig. Braucht ein paar Anläufe und ist manchmal vielleicht ein wenig zu brav, aber dennoch eine tolle kleine Platte.</p>
<p>//////////</p>
<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2010/11/the-blood-arm.jpg" alt="" title="the-blood-arm" class="links" /><strong>The Blood Arm &#8211; &#8220;All My Love Songs&#8221;</strong><br />
19. November<br />
[xrr rating=3.5/10 imageset=tiny_star label="Wertung:"]</p>
<p>Wo viel Licht ist, ist auch Schatten. Und den spenden diesmal The Blood Arm. Das war doch diese Band aus LA, die damals von Franz Ferdinand über den grünen Klee gelobt wurden. Schon ihr Debütalbum &#8220;Lie Lover Lie&#8221; liegt bei mir unter der Rubrik &#8220;Fehlkauf&#8221; auf der Festplatte, und die hier vertretenen Songs werden meine Meinung nicht zum Positiven beeinflussen. Was erwartet man auch von Songs mit Tieln wie &#8220;Get Ready&#8221; oder &#8220;Losing Control&#8221;? Viel mehr als gut produziertes Durchschnittsmaterial  leider nicht.</p>
<p>///////////</p>
<p>Bleiben 2 tolle EPs und eine herbe Enttäuschung, die es bei dem Preis quasi umsonst dazu gibt. Alleine wegen The Shutes und The Bishops aber empfehlenswert. Kleiner Tipp für MP3-Freunde: bei Amazon gibt es alle drei EPs auch einzeln für 2,63 Euro.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3Fie%3DUTF8%26x%3D0%26ref_%3Dnb_sb_noss%26y%3D0%26field-keywords%3Dno%2520white%2520ep%2520collection%26url%3Dsearch-alias%253Daps&amp;site-redirect=de&amp;tag=nicorola-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454">&#8220;No White &#8211; The EP Collection&#8221; bei Amazon</a><img src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=nicorola-21&amp;l=ur2&amp;o=3" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none!important;margin:0!important;" /></p>
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		<title>Kritik: The Bewitched Hands &#8211; &#8220;Birds &amp; Drums&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 14:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[The Bewitched Hands]]></category>

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		<description><![CDATA[19. November 2010 Zomba (Sony Music) [xrr rating=8/10 imageset=tiny_star label="Wertung:"] Sie klingen ein wenig wie die kanadische Ausgabe von I&#8217;m From Barcelona. Wenn da nicht dieser charmante französiche Akzent wäre (&#8220;I&#8217;m too büsi&#8221;, &#8220;wizz you&#8221;, &#8220;innkreddiboal&#8221;), könnte man glatt vergessen, &#8230; <a href="http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/kritik-the-bewitched-hands-birds-drums">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2010/11/the-bewitched-hands.jpg" alt="" title="the-bewitched-hands" class="links" /><strong>19. November 2010<br />
Zomba (Sony Music)</strong><br />
[xrr rating=8/10 imageset=tiny_star label="Wertung:"]</p>
<p>Sie klingen ein wenig wie die kanadische Ausgabe von I&#8217;m From Barcelona. Wenn da nicht dieser charmante französiche Akzent wäre (&#8220;I&#8217;m too büsi&#8221;, &#8220;wizz you&#8221;, &#8220;innkreddiboal&#8221;), könnte man glatt vergessen, das die Band aus Reims kommt. Sympathischer Indierock mit einem Augenzwinkern und überbordender Mehrstimmigkeit.  Dabei ist der Einstieg in das Album der Jahreszeit eher unangemessen und vermittelt eine gewisse Summer-in-the-City-Athmosphäre, samt Blumen im Haar. Das geht im Prinzip die ersten vier Songs so, bevor dann mit &#8220;Cold&#8221; ein wenig Punk Einzug hält. <a href="http://www.nicorola.de/features/interviews/interview-the-bewitched-hands-on-the-top-of-our-heads">Laut eigenen Aussagen</a> ist hier übrigens der erste Take des Songs auf dem Album gelandet, was der Spontanität mit Sicherheit geholfen hat. Ich muss ehrlich zugeben, das ich am Anfang meine Probleme mit der ersten Hälfte des Albums hatte, denn zu gewöhnlich klangen die Songs für mich. Die schräge Mehrstimmigkeit klang für mich eher ein wenig aufgesetzt. Zum Glück habe ich dann bis &#8220;Work&#8221; durchgehalten, einer kleinem Hymne, simpel gestrickt, aber auf maximale Wirkung ausgelegt. Direkt danach folgt mit dem famosen &#8220;Hard To Cry&#8221; der Mittelpunkt des Albums. Großartig arrangiert, mitreißend, originell, wundervoll.<br />
Diese tolle Stimmung kann die Band bis zum Ende durchhalten. Sei es das Reggae-inspierierte &#8220;Out Of Myself&#8221;, das albern stampfende &#8220;Kings Crown&#8221; oder das Sixties-inspirierte &#8220;Sea&#8221;: an solch trüben Tagen ein paar positive Schwingungen zu verspüren ist toll. Mit der Zeit wachsen auch die ersten vier Songs des Albums und bilden mit dem Rest eine Einheit. Ein tolles Album, welches sein volles Potential wahrscheinlich erst im nächsten Frühjahr entfalten wird.</p>
<p>Highlights: &#8220;Hard To Cry&#8221;, &#8220;Sea&#8221;, &#8220;Work&#8221;</p>
<p>//////////</p>
<p><strong>&#8220;Sea&#8221;</strong><br />
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/kritik-the-bewitched-hands-birds-drums"><img src="http://img.youtube.com/vi/WJiaxcRIb44/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/handsbewitched">MySpace-Seite</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3Fie%3DUTF8%26x%3D0%26ref_%3Dnb_sb_noss%26y%3D0%26field-keywords%3Dbewitched%2520hands%2520birds%26url%3Dsearch-alias%253Daps&amp;site-redirect=de&amp;tag=nicorola-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454">&#8220;Birds &amp; Drums&#8221; bei Amazon</a><img src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=nicorola-21&amp;l=ur2&amp;o=3" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none!important;margin:0!important;" /></p>
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