Am Samstag lief auf ARTE die sehenswerte Mockumentary über die fiktive deutsche Techno-Formation Fraktus.

Ich Trottel habe sie natürlich verpasst. Aber: dank der Mediathek kann ich mir Fraktus heute Abend noch in Ruhe zu Gemüte führen. Der Trailer dieser fiktiven Dokumentation war damals schon ziemlich klasse, und ich erwarte mir das eine oder andere Grinsen in meinem Gesicht.

Weil er mit allen Mitteln den großen Durchbruch schaffen will, kommt der windige Musikproduzent Roger Dettner auf eine geniale Idee: Er will das Elektropop-Trio Fraktus, das in den 80er Jahren einst die Weichen für die deutsche Techno-Szene stellte, wiedervereinen und mit einem nie dagewesenen Comeback für Furore sorgen. Doch die Urväter der Elektro-Szene, die nach ihrem letzten Auftritt im Streit auseinandergingen, leben seitdem von der Öffentlichkeit zurückgezogen – niemand weiß, wo genau. Dettner begibt sich gemeinsam mit seinem Kameramann Winnie auf die Suche nach den Bandmitgliedern. Dabei trifft er nicht nur auf begeisterte Fans, sondern auch auf unangenehme Zeitgenossen, die noch ein Hühnchen mit Fraktus zu rupfen haben und seine Suche nach dem Trio nicht gerade einfacher gestalten.

Lars Jessens Mockumentary zeichnet das Porträt einer fiktiven deutschen Techno-Formation der 80er Jahre.

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