Frag mich nicht, wie das passieren konnte, aber die tolle Musik der Norwegerin Ann-Lise Frøkedal ist bisher völlig an mir vorüber gegangen. Aber es ist nie zu spät, um auf tolle Musik aufmerksam zu werden, oder?

Früher war Frøkedal sieben Jahre in der Indie-Band Harrys Gym tätig, bevor sie sich für eine Solokarriere entschied. „First Friend“ ist der letzte Track ihrer Debüt-EP „I See You“

Frøkedal: Facebook

2 KOMMENTARE

  1. […] So eine EP ist eine feine Sache. Denn eine EP bekommt in der Regel eine geringere Aufmerksamkeit als ein Album. Man kann somit etwas ausprobieren. Wenn es sich dann sogar noch um eine Debüt-EP handelt, sind Experiment und Versuch geradezu Pflicht. Das hat sich wohl auf die Norwegerin Frøkedal bei ihrer EP I See You gedacht. Der Titeltrack und auch der Songs Surfers bieten zunächst noch Folk-Pop mit kammermusikalischem Charme und Hippie-Harmonien. Mit Silhouettes ist weiters eine schwermütige, dennoch glockenklar leidende Ballade an Bord. Die ersten drei Titel wirken stimmig, fraglos sehr vielversprechend. Und dann kommt mit dem letzten Lied First Friend ein völliger Stilbruch. Der Track wartet mit Electro-Pop skandinavischer Prägung auf, gibt sich abgründig. Unvermittelt wird der Hörer mit den zwei Gesichtern von Frøkedal konfrontiert. Man kratzt sich anschließend am Kopf, vom Eindruck erfasst, dass dieser Spagat ein bisschen zu heftig ausfällt. Was nur darf man sich von Anne Lise Frøkedal also erhoffen? Als Sängerin der Formation Harrys Gym sollte sie bereits Erfahrungen genug gesammelt haben, um die Vorzüge eines kohärenten Debüts zu erkennen. Wobei aber auch das letzte Album (What Was Ours Can’t Be Yours) der Band querbeet durch die Genres ackerte. Frøkedals kleines Solodebüt knüpft an diese Attitüde an. Ich für meinen Teil würde der Norwegerin allerdings raten, mehr Songs im sinistren Stile von First Friend zu fabrizieren. Es wäre der spannendere Weg! (via Nicorola) […]

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