Hallo! Danke, dass ihr euch die Zeit nehmt, mir einige Fragen zu beantworten. Könnt ihr euch bitte kurz vorstellen?

Wir sind His Clancyness. Wir kommen aus Bologna in Italien, aber wir haben Verbindungen zu vielen Orten. Turin, Kanada, Schweiz. Wir sind Globetrotter.

His Clancyness ist als Soloprojekt gestartet und im Laufe der Zeit zu einer richtigen Band gewachsen. Könnt ihr uns ein wenig darüber erzählen, wie ihr zusammen gekommen seid?

Das war ein langsamer Prozess. Als das mit der Band losging, war da nur Jonathan. Dann kam Jacopo dazu; er unterstütze uns bei den ersten Shows. Danach Giulia und vor zwei Jahren schließlich Nico.

Ich würde sagen, dass unsere Freundschaft die Band zusammengebracht hat. Wir kennen uns schon lange und haben alle einen ähnlichen Musikgeschmack, mögen das Leben auf der Straße und lieben es, neue Leute kennen zu lernen.

‚Isolation Culture‘ ist der direkt Nachfolger eures Debütalbums ‚Vicious‘. Was habt ihr in den letzten drei Jahren getan?

Wir haben überall auf der Welt gespielt, insgesamt 160 Shows. Demnach waren wir also ziemlich beschäftigt. Vor eineinhalb Jahren begannen wir dann, in unserem Studio zu experimentieren.

Wir lieben es, Sachen zusammen zu würfeln und haben eine Menge Demos auf einem 4-Spur-Gerät aufgenommen. Ein paar dieser Sachen haben wir dann schließlich verwendet.

Wenn etwas funktioniert, dann lassen wir es so.

Wir vertreten den Standpunkt „wenn etwas funktioniert, dann lassen wir es so“. Deswegen lieben wir es, HiFi mit LoFi zu kombinieren, wenn es dem Wesen des Songs entspricht.

Ihr schreibt, dass es in dem Song ‚Pale Fear‘ darum geht, Schwierigkeiten zu überwinden. Speziell wenn einen die Stadt, in der man lebt, deprimiert. Was ist los mit Bologna?

Bologna ist eine großartige Stadt, ein kulturelles Zentrum. Leider hat die Verwaltung eine Menge der Orte, an denen wir aufgewachsen sind, geschlossen. Bühnen, Bars, Galerien…

Ihr habt euer kommendes Album in Bristol in mit Stu Matthews und in Leeds mit Matthew Johnson aufgenommen. Wie war euer Eindruck von Bristol? Und wie war die Arbeit mit Matthews und Johnson?

Wir haben uns sofort in Bristol verliebt, auch weil es die Stadt einem ziemlich einfach macht. In 9 Tagen im Studio haben wir 15 Songs aufgenommen. Während dieser Zeit haben wir in Bristol gelebt und die Atmosphäre aufgesogen.

Wir haben bereits im Voraus entscheiden, welche Songs wir in die beiden Studios mitnehmen, und das hat sehr gut funktioniert.

In Bristol hatten wir einen größeren Aufnahmeraum und konnten mehr so wie auf der Bühne spielen. Stu hat uns einfach machen lassen. Für uns war es ziemlich klar, wie die Songs klingen sollten.

In Leeds war MJ ein Meister der kleinen, aber feinen Details, und er erweckte auch die kühnsten Träume zum Leben.

Ihr werdet bald in Deutschland unterwegs sein. München, Berlin und Hamburg werden His Clancyness willkommen heißen. Wie ist es für euch, in Deutschland zu touren? Wie waren eure Eindrücke in der Vergangenheit?

Wir lieben es, in Deutschland zu touren. Für uns fühlt es sich wie eine zweite Heimat an. Die Leute sind uns und unserer Musik gegenüber unheimlich aufgeschlossen.

Ist Musik machen das Beste, was ihr euch momentan vorstellen könnt?

Gibt es etwas Besseres als mit deinen Freunden zu reisen? Im Angriffsmodus und für einen Monat gemeinsam in einem Raum?

Wie sehen eure Ziele für die nahe Zukunft aus?

Mit jeder Veröffentlichung möchten wir persönlicher werden, mehr Tiefe hinzufügen und immer mehr Leute von unserer Vision überzeugen.


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Schön, dass du hier bist. Mein Name ist Nico und ich bin Musikblogger aus Leidenschaft. Wenn du Indie-Rock, Shoegaze, Folk, Post-Rock oder Electronica liebst, dann bist du hier genau richtig. Mehr über mich…

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