Vor vier Jahren entdeckte ich die Band Holy Esque  und war sofort fasziniert von ihrer Musik. Das liegt zu einem großen Teil am ungewöhnlichen Stil ihres Sängers Pat Hynes, der wie eine Mischung aus Ellery Roberts von Wu Lyf, Adam Stephens von Two Gallants und einem irritierenden Vibrato klingt.

Dieser eigenwillige Gesangsstil wird getragen von einer im Post-Punk verwurzelten Instrumentierung. Leicht unterkühlte Gitarrenmelodien, gradlinige Rhythmusarbeit und ein treibender Bass bestimmen den Sound. Holy Esque kreieren einen mitreißenden Mix, der sich in etwa aus dem rauen Sound von The Pains Of Being Pure At Heart, den verspielten Melodien von Bloc Party und dem Pathos der Editors zusammensetzt.

Debütalbum von Holy Esque erscheint im Februar

Um die Wartezeit auf das Debütalbum „At Hope’s Ravine“ (VÖ 26. Februar 2016) zu verkürzen, veröffentlichte die Band am 7. Dezember die erste AA-Single „Hexx / Silences“. Jetzt folgt mit einer Neuauflage des Songs „Tear“, den die Band in anderer Form schon im Jahr 2012 veröffentlichte, der zweite Vorgeschmack.

Meine Meinung? Der Weg, den sie auf ihrer fantastischen „Submissions“-EP eingeschlagen haben, wird hier konsequent weiter verfolgt. Ein etwas geschliffenerer Sound, der aber sehr gut passt. Klare Strukturen treffen hier auf eine tolle Melodie und mitreißenden Gesang.

Mein Name ist Nico und ich bin Musikblogger aus Leidenschaft. Wenn du Indie-Rock, Shoegaze, Folk, Post-Rock oder Electronica liebst, dann bist du hier genau richtig. mehr

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