Daughter – Get Lucky

Die Reduktion aufs Wesentliche ist auch bei Daughter das Stilmittel der Wahl, aber im Vergleich zu The XX entfalten sie eine ganz andere Art der Intimität. Die Gesangsmelodien von Elena Tonra sind oft wundervoll, die Instrumentierung ist wohl dosiert und unterstreicht den Charakter der Songs. Bei ihrer Interpretation von Daft Punks „Get Lucky“ unterstreichen sie den Charakter des Überhits allerdings in keinster Weise, aber es ist unglaublich schön, was sie aus diesem Track machen. Zum Original kann man tanzen, als gäbe es keinen Morgen und als hätten die letzten knapp 40 Jahre Musikgeschichte nicht stattgefunden. Zu dieser Interpretation kann man seine Gedanken schweifen lassen, verträumt lächeln und entspannen. Und das passt gerade in der besinnlichen Zeit wie die Kugel an den Christbaum.

Worum geht es hier? Ich stelle bis Ende 2013 die Songs vor, die mich in diesem Jahr besonders bewegt haben. Obwohl ich Albumhörer bin, gibt es doch immer wieder einzelne Songs, die aus dem Gesamtkunstwerk herausragen. Oder aber auch Einzeltracks, deren dazugehörige Alben mich eher nicht überzeugt haben. Um es kurz zu machen: die Songs, die mich umgehauen haben. Wie viele es im Endeffekt werden, wird sich zeigen.

2 KOMMENTARE

  1. Bin zwar nicht der größte Fan von Daft Punk, aber Get Lucky war einer der Chartserfolge, bei dem man als Musikfan nicht vor Scham in den Boden versinken musste. Und eigentlich bin ich auch nicht der größte Fan von Daughter, obwohl ich ihnen kein gröberes Fehlverhalten vorwerfen könnte. Diese Kombination aus Lied und Band passt aber prima, da denk ich an viel, aber nicht an die Originalversion.

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