Am Ende des Jahres 2013 schaffte es eine Newcomer-Band völlig überraschend, sich an die Spitze meiner Jahrescharts zu setzen. Die Rede ist von Money und ihrem „The Shadow of Heaven“.

Die Musik der Jungs aus Manchester klang für mich wie eine Mischung aus Foals, Vampire Weekend, Wild Beasts, James Blake und den alten Arcade Fire. Spärlich instrumentiert und herzzerreißend schön.

Etwas über zwei Jahre nach ihrem Debüt veröffentlichen Money in knapper einer Woche den Nachfolger „Suicide Songs“. Mit „You Look Like A Sad Painting On Both Sides Of The Sky“ gab es daraus Ende Oktober 2015 bereits den ersten Vorgeschmack. Von zarten akustischen Gitarren, Streichern und der tollen Stimme Jamie Lees getragen entführte mich „You Look Like A Sad Painting On Both Sides Of The Sky“ an einen fernen Ort voller Melancholie.

„I’ll Be The Night“ schlägt in die gleiche Kerbe, offenbart aber eine seltame Distanz. War das Debüt noch durch die intime Atmosphäre geprägt, die auch durch den Sound hervorgerufen wurde, ist der Raum zwischen mir und der Band auf den beiden neuen Songs seltsam groß. Ob mir das dann auf Albumlänge gefällt, wird sich noch zeigen.

Trotzdem gefällt mir der Song, bei welchem es sich um die Neuauflage einer alten B-Seite handelt. Im Video begleiten wir Frontmann Jamie Lee auf seinem Weg in einen Pub.

MONEY – I’ll Be The Night (Official Video) from Bella Union on Vimeo.

Money: WebsiteFacebook

via ♥WhiteTapes

Mein Name ist Nico und ich bin Musikblogger aus Leidenschaft. Wenn du Indie-Rock, Shoegaze, Folk, Post-Rock oder Electronica liebst, dann bist du hier genau richtig. mehr

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