Wie du sicherlich weißt,  bin ich neugierig. Gerade was neue Services oder Musikangebote angeht. Der Wechsel meines Computers trieb mich jetzt in die Arme von Google Music.

Seit 2009 benutze ich den schwedischen Spotify und bin vom Musikstreaming begeistert. Aber: der schwedische Anbieter ist nicht allein. Apple Music, Tidal, Napster oder Deezer heißen die Nebenbuhler um die Gunst der deutschen Musikhörer.

Viele Musik-Streaming-Dienste habe ich bereits getestet. Alle haben Vor- und Nachteile, aber irgendwie bin ich immer wieder bei Spotify gelandet.  Die Software und die auf Algorithmen basierenden Playlists sind für mich einfach die besten.

Interessiert du dich auch für einen Streaming-Anbieter? Du weisst aber nicht genau, für welchen du dich entscheiden sollst? Auf dieser Seite gibt es einen guten Überblick: Die besten Musik-Streaming-Dienste 2017 im Vergleich

Spotify fängt an zu nerven

Allerdings nervt mich Spotify in letzter Zeit ein wenig. Zum einen ist der neue Webplayer ein klarer Rückschritt, zum anderen ist die Andoid App langsam. Und bei mir werden bei den Neuerscheinungen seit Wochen Neil Young und Parson James (?) auf den ersten beiden Positionen angezeigt. Das nervt.

Der Webplayer ist für mich allerdings das größte Ärgernis, denn ich bin vor Kurzem auf ein Chromebook umgestiegen* und habe leider keine andere Möglichkeit, Spotify am Rechner zu nutzen. Das größte Manko: man kann die Reihenfolge der Songs bei den eigenen Playlists nicht ändern. Gerade für mich als Playlist-Enthusiast ein Ärgernis.

3 Monate Google Music Premium

Google hat mir zu meinem Chromebook 3 Monate Premium-Mitgliedschaft für Google Music geschenkt, und so teste ich wieder einmal. Ich benutze das Cloud-Angebot von Google bereits länger, um meine eigenen Songs dort hochzuladen. 50.000 Songs kann ich dort hochladen, ein Zehntel davon habe ich erst geschafft.

Jetzt habe ich den Zugriff auf den kompletten Katalog. Und der unterscheidet sich nicht wirklich von Spotify. Aber das ist im Jahr 2017 auch nicht weiter verwunderlich, denn die Kataloge der Musik-Streaming-Dienste sind alle ähnlich umfangreich.

Erste Eindrücke von Google Music

  • Mir gefällt das minimalistische Design. Alles ist hell und freundlich und der Fokus wird auf die Musik gelenkt.
  • Der Übergang zwischen eigener und nur geliehener Musik ist nahtlos.
  • Die Empfehlungen und die automatischen Playlists sind etwas generisch und lieblos.
  • Die Musikwiedergabe ist sauber und fehlerfrei.

Ausgiebiger Test

Ich werde die kommenden Wochen bis Juni nutzen, um Google Music ausgiebig zu nutzen und zu testen. Natürlich werde ich mir auch die App noch einmal genau anschauen.

Am Ende schreibe ich einen ausführlichen Test. Natürlich werde ich Spotify weiterhin benutzen und am Ende wohl auch bei den Schweden bleiben. Aber wer weiß?


*Der Bildschirm meines fast 11 Jahre alten Macbooks wird langsam altersschwach und flackert ständig. Nach einigem Grübeln habe ich mich vorerst für ein gebrauchtes Chromebook entschieden.

4 KOMMENTARE

  1. Und bei mir ist es genau anders herum. Zu meiner Historie mit Spotify und Deezer habe ich kürzlich in meinem Blog geschrieben. Ich lande immer bei Deezer. Den gerade hier kann ich in den Apps Songs direkt als nächstes hören, oder in die Warteschlange am Ende einfügen und ich kann in den Playlisten Bulk-Operationen ausführen. Und das auch in der Webapp. Wenn du also wieder mal die Gelegenheit hast Deezer zu testen kannst du ja ein Augenmerk auf die Playlistverwaltung legen. Google Music hatte ich übrigens auch getestet und es hat mich total gelangweilt. Die Moodplaylisten (Montag morgen, Autofahren, weekend start) waren dann doch zu öde und lieblos.

    • Stimmt, Deezer ist auch klasse. VIelleicht werde ich da mal wieder intensiver vorbei schauen.
      Und du hast recht, die Moodplaylisten bei Google Music sind lahm. Aber die sind mir auch ziemlich egal 🙂

  2. Na? Nutzt du Google Music noch? Bin schon gespannt auf deinen Test. Ich habe entgegen meiner Überzeugung nun Mal die drei Testmonate bei Apple in Anspruch genommen.

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