Rund 33 Jahre nach ihrem bahnbrechenden Debüt veröffentlichten die Violent Femmes vor ein paar Tagen ihr neues Album. So richtig rund lief es innerhalb der Band in den vergangenen Jahren nicht. Interne Streitigkeiten führten im Jahr 2007 sogar dazu, dass Bassist Brian Ritchie seinen Kollegen Gordon Gano verklagte.

Und Victor DeLorenzo, Schlagzeuger der Originalbestzung, verließ die Band im Jahr 2013 (erneut) nach einem letzten gemeinsamen Auftritt auf dem Coachella Festival. Er wurde von Brian Viglione (Dresden Dolls) ersetzt, der die Band Ende letzten Jahres ebenfalls wieder verließ.

Brian Ritchie und Gordon Gano sind also nach wie vor der Kern der Band. Und irgendwie haben die Violent Femmes es geschafft, aus alten Demotapes, ein paar neuen Ideen und mit Hilfe anderer Songwriter ein neues Album zu schustern. We Can Do Anything ist das erste Album mit neuem Material seit 16 Jahren.

Ob du We Can Do Anything wirklich brauchst, musst du selbst entscheiden. Es steht mit Sicherheit im Schatten der ersten beiden Alben, aber dieses Problem besteht eigentlich schon seit The Blind Leading the Naked. Ich fühle mich auf angenehme Weise in eine weit zurück liegende Vergangenheit katapultiert.

Zum Opener (und einem der besten Songs) Memory hat der australische Regisseur ein Animationsvideo gebastelt.

Violent Femmes – Memory from Record Store Day on Vimeo.

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