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The National – Trouble Will Find Me (Albumstream)


Mehr Videos von The National gibt es hier auf tape.tv

Darauf habt ihr doch alle gewartet, oder? Also: lehnt euch zurück, schaut aus dem Fenster und genießt.

Hingetupfte Wolken – ich habe mal wieder kompiliert

Wenn ich hier in Berlin Rudow aus dem Fenster schaue, sieht der Himmel exakt so aus wie auf dem Bild. Macht in jedem Fall gute Laune. Und als ich so aus dem Fenster schaute und gute Laune bekam, da hatte ich auf einmal wieder Lust, einen kleinen Sampler zusammen zu stellen. Nichts besonderes, nur ein paar Songs, die ich gut finde. Ein wenig Indie, ein wenig Folk, ein wenig Rock. Am Ende wird es gar elektronisch, aber ihr seid ja offen für alles, denke ich.

Heute morgen um 7.45 Uhr habe ich übrigens meinen Sohn verabschiedet. Mit seiner Vorschulgrupe ist er für fünf Tage an der Ostsee und macht dort im Prinzip Urlaub. Mit Schatzsuche, Nachtwanderung, Strand, Todesklippe (Hilfe!) und allem, was dazugehört. Man, ich vermisse den kleinen Abenteurer schon jetzt!

The National – Sea of Love (Video)



Mehr Videos von The National gibt es hier auf tape.tv.

Das neue Album meiner Lieblinge erscheint nächsten Freitag, aber dank meiner guten Kontakte bin ich bereits im Besitz einer digitalen Promo-Kopie. Soviel kann ich schon verraten: ihr werdet nicht enttäuscht sein. „Sea Of Love“ ist ein typischer Song der Band, der einen für mich unvermeidlichen Sog entfaltet. Ist in meinen Ohren aber nicht das Highlight, aber dazu später mehr. Von diesem Song ist übrigens auch der Albumtitel entlehnt.

Say Hi – Love, Love, Love (kostenloser Download)

say-hi

Aktuell spielt Eric Elbogen Bass bei Telekinesis, aber er hat auch noch ein eigenes Projekt in der Hinterhand. Unter dem Namen Say Hi (ehemals Say Hi To Your Mum) veröffentlichte er seit 2002 bereits sieben Alben. Dieser unscheinbare aber dennoch liebliche Song hat einen unglaublich positiven Titel und ist einer der Songs, die Elbogen zum Soundtrack des Films „Free Samples“ beigetragen hat.

Song des Tages: Young Man – In A Sense

Nach den ersten fulminanten instrumentalen 45 Sekunden dachte ich: bitte versau den Song jetzt nicht! Aber der Junge Mann aus Chicago ist ausgebufft genug, daraus einen großartigen Song mit einem sehenswerten Video zu zaubern.

via

Nick Cave & The Bad Seeds – Mermaids

Mein persönliches Highlight der aktuellen Platte, ein zart gewebtes Songgebilde mit einem unaufälligen, aber romantischen Refrain und dieser tollen Stelle:

I do driver alertness course
I do husband alertness course
I do mermaid alertness course
Watch them out on the rocks

Daughter – Get Lucky

daughter

Ich schrieb zum Debüt von Daughter: „Intim ist wohl das Wort, das ich in den letzten Tagen am öftesten lesen musste. Zusammen mit dem The XX-Vergleich. Den finde ich allerdings etwas gewagt. Die Reduktion aufs Wesentliche ist auch hier das Stilmittel der Wahl, aber The XX entfalten eine ganz andere Art der Intimität. Die Gesangsmelodien von Elena Tonra sind oft wundervoll, die Instrumentierung ist wohl dosiert und unterstreicht den Charakter der Songs.“

Den Charakter von Daft Punks „Get Lucky“ unterstreichen sie zwar in keinster Weise, aber es ist unglaublich schön, was sie aus diesem Song machen. Zum Original kann man ordentlich tanzen, als gäbe es keinen Morgen und als hätten die letzten knapp 40 Jahre nicht stattgefunden. Zu dieser Interpreation kann man seine Gedanken schweifen lassen, verträumt lächeln und relaxieren.

Ryan Vail – Fade

„Dark, moody electronica which contains flecks of analogue material.“ Exakt beschrieben. Am Anfang musste ich mich zwar etwas an die für mich leicht deplatziert wirkende Stimme gewöhnen, aber nach zwei Durchgängen passt das. Momentan bin ich ja auch eher so in einer moody electronica Stimmung.

The song is good but the video is a total crap

Passender Kommentar eines YouTube-Nutzers zum aktuellen Vondelpark-Video. Das Album „Seabed“ ist absolut großartig und läuft bei mir gerade auf Heavy Rotation.

Dokumentation: Lemmy

Lief gestern Abend auf ARTE, und ihr solltet euch das unbedingt innerhalb der nächsten sechs Tage anschauen. Sofern ihr auf Rock’n’Roll und den dazugehöirgen Lifestyle steht.

ARTE: Lemmy

„Sein großer musikalischer Verdienst ist es aber, dass er Punk und Metal zusammenführte und damit den Weg für Thrash-Metal-Bands ebnete. Über die Jahre beeinflusste er Musiker wie Dave Grohl, Slash und die Mitglieder von Metallica. Sie alle kommen in dem Dokumentarfilm zu Wort, genau wie Kilmisters Rockerkollegen Ozzy Osbourne, Alice Cooper und viele andere.“

Ein paar abschließende Gedanken zu Last.fm, der neue Song von Sigur Rós und ein fantastisches Video

Jedes Mal, wenn ich eine neue Software, einen neuen Service oder eine neue App ausprobierte oder installierte, die dem Abspielen von Musik diente, war meine erste Frage: wo gebe ich meine Last.fm-Daten ein? Denn ich wollte, dass alles, was ich hörte, gescrobbelt werden konnte. Das war mir unheimlich wichtig, denn ich wollte nicht, dass mir auch nur ein gespielter Song unterkam, der nicht zu den Statistikern auf dem Last.fm-Mutterschiff gefunkt wurde.

Vor fast genau zwei Jahren fragte ich mich allerdings, warum ich das überhaupt mache. „Abgesehn davon, das ich die Server von Last.fm mit meinen Daten zumülle nutze ich den Service überhaupt nicht. Ich höre dort weder Muisk, noch bin ich sozial sonderlich aktiv. Auch die dort hinterlegten Künstlerbiografien schaue ich mir eher selten an. Sicher, ich akzeptiere Freundschaftsanfragen und habe 115 Freunde angesammelt, aber was bringt mir das eigentlich? Dient es nur dazu, anderen Services wie Twitter, Facebook & Co meine Hörgewohnheiten mitzuteilen?“

Die Konsequenz aus dieser Überlegung? Im Endeffekt keine. Ich machte einfach immer weiter. Und übermittelte und übermittelte. Das war im Prinzip nur dazu gut, damit ich bei Artikelserien wie dem Last.fm- oder dem Wochenrückblick Zugriff auf meine Hörgewohnheiten hatte.

Als ich vor einer Woche beschloss, hier kürzer zu treten, löschte ich auch kurzerhand mein Profil bei Last.fm. Das war eine Entscheidung aus dem Bauch heraus. Und ich muss sagen, das ich damit sehr glücklich bin. Die ersten Tage ohne ständige Überwachung fühlten sich zwar etwas komisch an, aber inzwischen genieße ich die Freiheit, dass absolut niemand weiß, was ich gerade höre. Das entspricht ungefähr dem Gefühl, auf der Autobahn im Wagen beim Lieblingslied lauthals mitzusingen. Schiefe Töne inklusive.

Konntet ihr das seit ein paar Tagen herumschwirrende Lyrics-Video des neuen Songs von Sigur Rós aufgrund der GEMA/YouTube-Streitigkeiten bisher auch nicht anhören? Nun, zum Glück hat ein Soundlcoud-Nutzer einen Radiomitschnitt hochgeladen. „Isjaki“ ist zwar nicht so wuchtig und episch wie „Brennistein“, aber auch ein wahnsinnig guter Song. Ich erwarte nicht weniger als ein Meisterwerk im Juni.

Zum Abschluss noch das absolut großartige und berührende Video von den Wahlberlinern Charity Children. Danke an meinen Kollegen Wolfgang für den Tipp!

Charity Children – Elizabeth from Monkey Records on Vimeo.

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