Video: ABBY – Streets

Tatsächlich ein kleiner Ohrwurm. Und eines der wenigen Videos, das mich bis zum Ende an den Bildschirm fesselt. Sicher: keine neue Idee, aber sehr sympathisch umgesetzt.

Kritik: Isbells – Stoalin

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Mit „Stoalin'“ hat Gaetan Vandewoude, der Frontmann der belgischen Folktruppe, nicht nur ein Wort erfunden, sondern auch ein Album veröffentlicht, welches zehn wundervoll zurückhaltene Songs enthält. Das Zweitwerk bietet emotionsgeladenen Folkpop, angenehm unaufgeregte Gitarrenakkorde und verträumten Gesang.

Der Titelsong und Opener erinnert an Other Lives oder an die Fleet Foxes und wirkt fast wie eine schüchterne Skizze. Das folgende „Heading For The Newborn“ ist dann schon das erste kleine Highlight des Albums. Die Harmonien und die Melodieführung erinnern mich ein wenig an M.Ward, was ich als eindeutig positiv empfinde.

Schon kurze Zeit später ertönen die wundervoll melancholischen Töne von „Falling In And Out“, dem nächsten ganz großen Song. Die erste Single-Auskopplung ist das sphärische und stark an Other Lives erinnernde „Illusion“, welches sich auf minimalistische Instrumentierung und Chorgesang stützt. Auch vor einem Kinderchor schrecken die Belgier nicht zurück, aber gekonnt ist gekonnt; denn hier wirken die zarten Stimmchen nicht wie ein kalkulierter Fremdkörper, sondern setzen dem beschwingten Stück „Elation“ ein zartes Krönchen auf.

Diese stimmungsvolle kleine Platte passt ganz wunderbar zum gerade knospenden und zirpenden Frühlingsbeginn. Und das ganz ohne Pathos oder große Gefühlsduselei.

Wolkig mit Aussicht auf Musik #95

Heute mit den Wax Idols, The Black Angels, Lightouts, Turtle Giant und Surfer Blood.

Video: Fear of Men – Seer

Wundervoll gefilmtes Bienenzüchter-Video zu einem tollen Song. „Seer“ stammt von der Single Collection „Early Fragments“.

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Video: Visuals – Levitation

VISUALS – LEVITATION from VISUALS MUSIC on Vimeo.

Der Song atmet die Luft Manchesters in den Achtzigern. Das riecht nach Factory, würde ich sagen. Hinter diesem Projekt stecken Andrew Fox und Marshall Ryan aus Brooklyn. Welche Drogen bei der Erstellung des Videos im Spiel waren? Absolut keine Ahnung.

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Anhören: Iggy And The Stooges – Burn

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Iggy Pop wird am 21. April unglaubliche 66 Jahre alt. Das hält ihn jedoch nicht davon ab, mit seinen Stooges eine knapp Woche später das fünfte Studioalbum „Ready To Die“ zu veröffentlichen. Mit 66 Jahren fängt das Leben bekanntlich ja auch erst an. Hier der erste Vorbote „Burn“. Mehr als amtlich.

Mixahulababy #315

mixahula-315

Auch diese Woche wieder ein frischer Sampler mit sieben handverlesenen Songs, die ihr euch bei Gefallen als MP3 herunterladen könnt. Heute mit dabei: Kazyak, Tartufi, Lewis Watson, Pick a Piper, Lapland, Misun und Lame Drivers.

Foto: bjornmeansbear, CC-Lizenz

Video: Holy Esque – St.

Im ersten Moment dachte: „Wow, das nenne ich mal eine markante Stimme!“ Pat Hynes, der Mann hinter dieser Stimme, klingt wie eine Mischung aus Ellery Roberts von Wu Lyf , Adam Stephens von Two Gallants und einem seltsamen Vibrato. Er selber sagt zu seiner Art zu singen: „It’s just how I naturally express myself. I’ve always sung this way. I can’t really put a style or a technique on it. I just sing, and that’s what happens.“ via

Nach der wirklich mitreißenden, selbstbetitelten Debüt-EP folgt am 22. März die neue Single „St.“, die hoffentlich den Vorboten auf ein baldiges Debütalbum darstellt. Toller Song, düster bebildert.

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Albumstream: Beliefs – Self Titled

Bei Beliefs handelt es sich um zwei Musiker aus Toronto in Kanada. Bereits im November 2010 trafen sich Josh Korody und Jesse Crowe auf einer Geburtstagsparty und entdeckten im Laufe des Abends ihre gemeinsame Liebe zu The Jesus And Marychain, Slowdive und My Bloody Valentine. Kurz darauf begannen sie gemeinsam Song zu schreiben, Soundcollagen zu sammeln und wechselnd gleichgesinnte Musiker um sich zu versammeln. Ein knappes Jahr später hatten die beiden ihre erste Platte in den Händen und spielten im Vorgramm von A Place To Bury Strangers, Porcelain Raft, Disappears, oder auch Lotus Plaza. Bereits die vor ein paar Monaten erschienene Single „Violets“ hatte es mir angetan, und so war ich entzückt, als die beiden bei meinem kleinen Special zum Thema Spotify mitmachten. Heute ist endlich ihr erstes offizielles Album erschienen, welches ihr euch unbedingt anhören solltet und bei gefallen zum Beispiel hier für knapp 6 Euro als FLAC oder MP3 kaufen könnt.

Interview mit der Band zum Albumrelease auf Dazed Digital.

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Wolkig mit Aussicht auf Musik #94

Heute mit Rainbow Gun Show, Okkervil River, The Lonely Wild, Phoenix und CONCLΔVE.

The Ramisco Maki Maki Rocking Horse – Danger Danger

Danger Danger by The Ramisco Maki Maki Rocking Horse from PlanetGrouchoRecords on Vimeo.

Das ist schon ein verdammt cooler Bandname. The Ramisco Maki Maki Rocking Horse möchte ich als Fan allerdings nicht ständig aussprechen müssen, und ob TRMMRH eine tolle Abkürzung ist? Ein Mann namens Ramisco Maki Maki ist scheinbar das einzige aktive Mitglied dieses Projekts aus Glasgow. Nun denn. Gegen schmale 2,32 Euro könnt ihr euch das Album „Squawk!“ herunterladen, dessen Opener „Danger Danger“ ist. Geboten wird alternativer Country, der hier und da ein wenig zu albern ist, aber dennoch ein paar tolle Songs zu bieten hat.

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Video: J. Thoven – Wash it Won’t Make it Clean (+ kostenlose EP)

Was für ein süßer kleiner Song. Im Prinzip völlig unspektakulär hat „Wash it Won’t Make it Clean“ Glück, dass heute der erste Frühlingstag in Berlin zu vermelden war. Denn Sonnenstrahlen haben bekanntermaßen eine gemütsaufhellende Wirkung. J. Thoven klingen für mich wie eine Mischung aus Fleet Foxes, The Veils und vielleicht Grizzly Bear. Gute Einflüsse, würde ich sagen.

Und zum Schluss das Beste: die EP „City Maze“, auf der dieser Song den Abschluss bildet, gibt es völlig umsonst. Ohne Gegenleistung. Einfach so; keine E-Mail, kein Newsletter, nichts. DANKE!

Download: J. Thoven – City Maze EP (ca. 44 MB)

Die EP könnt ihr euch auch vorher in voller Länge auf Bandcamp anhören.

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AKTUELL & TOLL