An diesem verschneiten Dienstag gibt es von mir noch einmal einen Blick zurück auf das vergangene Jahr.

Auf ihrem zweiten Debüt haben die Preoccupations ihren aufregenden Stilmix noch weiter verfeinert. Es gibt Post-Punk-Gitarren, krautige Schlagzeugschleifen und düstere Goth-Elemente zu hören. Die Songs klingen allerdings fokussierter als zu Viet Cong-Zeiten und besitzen jetzt auch einen unwiderstehlichen Popappeal.

Am besten ist dies beim Herzstück der Platte zu hören. Memory ist ein elfeinhalb Minuten langes Triptychon; drei einzelne Songs, die zusammen eine Einheit bilden. Der Anfang stapft monoton aus der Dunkelheit, bevor der treibende Bass übernimmt.

In der Mitte folgt nach einer kurzen, perkussiven Überleitung der große Hit des Albums. Streng genommen handelt es sich nur um einen Teil von Memory, aber für mich ist er das Herzstück.

Regisseur Kevan Funk liefert dazu eindrucksvolle Bilder mit einem lebensmüden und zündelnden Schlagzeuger.

1 KOMMENTAR

  1. Hey Nico, danke für das Musikvideo. Ich finde, dass der Song beim Frühstück sehr zum nachdenken anregen kann – ich bin in Gedanken jedenfalls sehr abgeschweift vom Essen. Dir einen tollen Start in den Mittwoch!

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