tocotronic

Vor haargenau einem Jahr schrieb ich: Während einer Autofahrt in Salzburg hörte ich FM4. Dort lief gerade irgendein Song von Tocotronic. Und da ich recht angetan war dachte ich mir: “Von denen müßte man eigentlich Fan sein.” Oder von einer anderen Band, welche ich bisher zu wenig beachtet habe. In naher Zukunft werde ich mir also eine Band oder einen Solokünstler heraussuchen, von dem ich Fan werden möchte. So richtig mit Aufarbeitung der Diskografie. Ich bin gespannt, ob das nur Spinnerei ist oder ob das wirklich klappt.

Es hat sich im Laufe des Jahres herausgestellt, das es wohl nur Spinnerei war. Aber im Dezember 2012 hörte ich Tocotronic zumindest öfter als zuvor und lernte dabei ihr Album „Schall und Wahn“ zum wiederholten Male lieben. Sicher, es ist nicht perfekt, aber Songs wie „Im Zweifel für den Zweifel“, „Keine Meisterwerke mehr“ oder „Eure Liebe tötet mich“ sind einfach kleine… nun ja, Meisterwerke. Deswegen war ich bei den ersten Neuigkeiten zum neuen Album leicht aufgeregt. Zittrig drückte ich auf den Playbutton, als mit „Pfad der Dämmerung“ der erste Höreindruck verfügbar war. Und nach knapp 4 Minuten war ich erleichtert: es wird alles gut. Da war und bin ich mir sicher.

Nächsten Freitag erscheint das mittlerweile 10. Album, und im Prelistening kann man in das komplette Werk reinschnuppern, wobei die Songs nach ca. 90 Sekunden ausgeblendet werden. Sobald ein kompletter Stream verfügbar ist, reiche ich ihn hier nach.

Reinhören: Tocotronic – Wie wir leben wollen

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