„SCARABEUSDREAM ist eine seltsame Band, jedoch was sie aus der schmalen Besetzung Schlagzeug, Klavier und hysterischen Vocals extrahieren, sind Rituale aus musikalischem und unmusikalischem Lärm, aus Körperlichkeit und schwarzem Theater, aus Free Rock und Kammer-Zeuhl, aus übersteigerter Seelenschau und hinterhältigen Attacken, die sich nachhaltig in die Herzen ihrer Hörer tätowieren.“

So steht es im Pressetext. Warum ich ihn zitiert habe? Weil er ziemlich gut beschreibt, wie die Musik der beiden Österreicher Bernd Supper und Hannes Moser klingt. Trotz reduzierter Besetzung (Klavier, Schlagzeug und Gesang) ist die musikalische Ausrichtung von SCARABEUSDREAM nicht klar abzugrenzen. Irgendwo zwischen Indie, Punk, Jazz und Noise-Rock drücken sie gefühlvoll aufs Gaspedal.

Mich erinnert ihr Song Don’t Waste Your Tears an eine Mischung aus Death From Above 1979 und The Meligrove Band. Passt also genau in mein Beuteschema.

Am 29. April, acht Jahre nach ihrem Debüt Sample Your Heartbeat to Stay Alive, erscheint ihr zweites Album tacet tacet tacet.

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