Klaus Cornfield, Minki Warhol und Karen Bolage sind Katze. Und sind sozusagen die Nachfolgeband von Throw That Beat In The Garbagecan, einer Band, die es 1991 aufs Cover der Spex schaffte, und 1993 gar einen MTV Europe Award (Best New Band) ergattern konnte. Der richtige Durchbruch gelang jedoch nie. Seit 1999 nun also Katze. Am 23.07 erscheint ihr neues Album „Du bist meine Freunde“, und hier könnt ihr euch den Titelsong anhören / -sehen. Da Klaus Cornfield aber auch Comiczeichner ist, gibt es heute in diesem Feature den ersten Comic. Denn es gilt: ich mache keine Vorgaben.

//////////


Für eine größere Ansicht bitte klicken.

//////////

Infos zu Katze:
Homepage
Last.fm

//////////

Was soll das hier? Wir sitzen auf der einen Seite. Wir hören Musik umsonst, bei Streaming-Anbietern wie last.fm, Spotify, roccatune. Wir kaufen die ein oder andere Platte oder bezahlen für einen Download. Wir gehen auf Konzerte, kaufen Merchandise-Artikel und bezeichnen uns als Fans. Wir lesen Blogs, wir kennen die Hype Maschine und diverse Onlinemagazine. Und, wenn wir ehrlich sind, dann laden wir auch das eine oder ander Musikstück illegal herunter. Das ist unsere Seite.

Und auf der anderen Seite sitzen die Musiker. Denn die Musikindustrie ist genau genommen nur der Vermittler. Sicherlich ein wichtiger Vermittler, der eine Menge falscher Entscheidungen getroffen hat und trifft, und den man mitunter auch verachten kann. Aber auf der anderen Seite sitzt meines Erachtens der Künstler. Und dessen Meinung zur aktuellen Lage der Industrie geht in meinen Augen sehr oft einfach unter. Dabei wäre es doch gerade interessant zu erfahren, wie Musiker heutzutage leben, womit sie ihr Geld verdienen, wieviel Herzblut mit jedem nicht verkauften Album verloren geht, wie anstrengend das dauernde Touren ist, woher das Durchhaltevermögen kommt, warum man sich das überhaupt antut.

Und aus diesem Grund möchte ich die Musiker fragen. Ich bitte ausgesuchte Künstler, auf meinem Blog ihre Meinung kundzutun. Ihre Meinung zu Fans, zu illegalen Downloads, zu ihrem Arbeitsumfeld, ihrer Lebenssituation, der Musikindustrie, dem Musikerdasein. Dabei sind sie in Form und Inhalt völlig frei. Ob das nun ein kurzes Statement ist oder ein Kurzroman, ich mache keine Vorgaben.

foto: noam rosenthal

DEINE MEINUNG?

Please enter your comment!
Please enter your name here