Artikel zum Schlagwort: Albumstream

Nächsten Freitag erscheint das dritte Studioalbum der Hamburger Band Fotos. “Porzellan” ist ihr Meisterstück geworden, soviel kann ich verraten. Nicht nur, weil es das schwärzeste, lärmendste und vor allem mächtigste Fotos-Album ist, sondern auch aufgrund der unglaublich mitreißenden Songs. So kratzbürstig sich dieses Album auch manchmal gibt, ist es letztendlich doch reinster Pop.
Ihr könnt “Porzellan” in voller Länge vorab bei simfy hören.

Radioheads Schlagzeuger auf Abwegen. Sein Solodebüt “Familial” ist letzten Freitag erschienen, und überraschenderweise klingt das gar nicht mal so schlecht, wie ich ursprünglich erwartet hatte. Singen kann der Phil, soviel steht fest. Und Songs schreiben auch.
Philip Selway – “By Some Miracle”
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Als kleiner Bonus hier das komplette Album “Familial” im Stream:
Albumstream: Philip Selway – “Familial”

Diesen Freitag erscheint das neue Album von Interpol. Und ich denke mir, das nicht nur ich ziemlich gespannt bin, wie das neue Werk der New Yorker klingen wird. Um uns die Spannung zu nehmen, bietet simfy angeblich “weltweit exklusiv und kostenlos vorab” einen kompletten Albumstream an. Soweit ich weiß, können auch unangemeldete Nutzer ein paar Songs bei simfy hören. Um das komplette Album zu hören, müsstet ihr euch also einen kostenlosen Account zulegen, der euch das Hören im Browser erlaubt.
Albumstream: Interpol – “Interpol”
Bitte sagt mir, ob für euch simfy-Albumstreams ok sind oder gar nicht gehen.

Ich schätze mal, die Everett-Fans unter euch haben sich “Tomorrow Morning” bereits am Wochenende zugelegt und haben die Platte schon in ihr Herz geschlossen. Zu hören sind im Gegensatz zu den beiden direkten Vorgängern Keyboards, Drum-Maschinen, Loops und Sounds. Und auch wenn das jetzt experimentell klingt: “Tomorrow Morning” ist eine typische Eels-Platte. Bewegende kleine Momente, schöne Melodien, melancholische Augenblicke. Vorgetragen von dieser vom Leben gezeichneten Stimme. Und auch wenn ich zugeben muss, das ich bis zum nächsten Album gerne wieder etwas zeitlichen Abstand hätte: Reinhören solltet ihr auf jeden Fall.
Albumstream: Eels – “Tomorrow Morning”
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Inzwischen kennen wir vier Stücke des kommenden Albums der Mercury Prize-gekrönten Band, die den Begriff “New Rave” für ihre Musik erfand. Mein bisheriger Eindruck? Durchwachsen, mit Ausreissern nach oben. Gerüchteweise musste die Band ein bereits fertiges zweites Album noch einmal aufnehmen, da es ihrer Plattenfirma Polydor zu extrem ausgefallen war. Ich bin nach wie vor gespannt, wie diese Platte ohne Einflussnahme der Plattenfirma geklungen hätte. Aber wer weiß, vielleicht wird das Album ja nochmal in einer Bonus-Edition veröffentlicht?
“Surving The Void” steht seit heute in den Regalen und kann hier in voller Länge angehört werden:
Albumstream: Klaxons – “Surving The Void”
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Zweimal konnten sie mich überzeugen. Zweimal kürte ich einen ihrer Songs zur MP3 der Woche. Ich habe immer noch keine Ahnung, ob ich diesen Bandname absolut abgefahren oder einfach nur total bescheuert finden soll, die Musik ist auf jeden Fall wundervoll. Die Band aus Seattle hat neben dem Bandnamen ausserdem noch eine ziemlich interessante Zusammensetzung: der äußerst talentierte Drummer Marshall Verdoes war bei Bandgründung erst 13, dürfte inzwischen aber 15 Jahre alt sein. Er ist der Adoptivbrudder des Frontmannes Benjamin Verdoes, dessen Frau Traci Eggleston-Verdoes ebenfalls in der Band spielt. Ihr zweites Album “Where The Messengers Meet” ist letzten Freitag erschienen, und auch wenn viele rufen “der Indierock ist tot”, so solltet ihr zumindest einmal ein Ohr riskieren.
Albumstream: Mt. St. Helens Vietnam Band – “Where The Messengers Meet”
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Heute ist der offizielle Erscheinungstag des dritten Arcade Fire-Albums “The Suburbs”. Hierzulande durfte die Plattenfirma das Album schon am Freitag in die Regale liefern, und so haben viele von euch sicherlich schon diverse Durchläufe hinter sich und sind begeistert, enttäuscht oder ratlos. Ich bin nach wie vor ersteres, und der Marc hat mal ein paar weitere Reaktionen zusammengetragen. Wer sich immer noch nicht sicher ist, der kann sich das komplette Meisterwerk in voller Länge anhören. NPR sei Dank. Mal wieder.

Da bin ich mit Iain ganz einer Meinung: “Mines”, das diesen Freitag erscheinende neue Album der Band aus Portland, ist toll geworden. Ich gehe sogar noch ein wenig weiter: es ist verdammt großartig geworden. Das bereits auf dem Vorgänger vorhandene Gespür für gute Songs wurde mit einer gewissen Lässigkeit und einer Abgeklärtheit ergänzt, die “Mines” zu einem ganz großen Album machen.
Ob “Mines” auch für euch ein Pflichtkauf sein wird, könnt ihr am einfachsten überprüfen, indem ihr euch das komplette Album in voller Länge anhört. Und dann hat Stereogum auch noch die MP3 von “TAOS”. Was wollt ihr mehr?

Irgendwie tragisch, mit einem faden Beigeschmack: das Album “Dark Night Of The Soul” findet schließlich seinen offiziellen Weg in die Plattenregale. Das gemeinsame Projekt von Danger Mouse, Mark Linkous (Sparklehorse) und David Lynch sollte ursprünglich im letzten Jahr erscheinen, aufgrund von Streitigkeiten zwischen Danger Mouse und der Plattenfirma EMI veröffentlichen die beteiligten Künstler das Werk nur als leere CD-R, die Musik dazu sollte man sich “irgendwo im Netz” ziehen. Zusammen mit der leeren CD-R bekam man noch ein limitiertes Buch mit Fotografien von David Lynch. Tolles Projekt.
Jetzt scheint alles geschlichtet und das Album wird nächste Woche offiziell erscheinen. Ende letzten Jahres ist der bei einem Song beteiligte Vic Chesnutt verstorben, Anfang März diesen Jahres nahm sich Mark Linkous das Leben. Somit schwebt eine gewisse Tragik über dieser Veröffentlichung. Ich kann bei mir dieses unbestimmte Gefühl, das hier Reibach gemacht werden soll, nicht abstellen.
Trotzdem handelt es sich hier natürlich um ein hochkrätiges Werk. Die Liste der beteiligten Künstler ist phänomenal: James Mercer von The Shins, The Flaming Lips, Gruff Rhys von den Super Furry Animals, Jason Lytle von Grandaddy, Julian Casablancas von The Strokes, Frank Black von den Pixies, Iggy Pop, Nina Persson von den Cardigans, Suzanne Vega, Vic Chesnutt, David Lynch und Scott Spillane von Neutral Milk Hotel und The Gerbils. Wahnsinn.
Zur offiziellen Veröffentlichung gibt es jetzt auch einen 3VOOR12-Albumstream:
Albumstream: Danger Mouse & Sparklehorse – “Dark Night Of The Soul”
Webseite des Projekts: Dark Night of The Soul
Hier die Tracklist:
- Revenge (Flaming Lips)
- Just War (Gruff Rhys of The Super Furry Animals)
- Jaykub (Jason Lytle)
- Little Girl (Julian Casablancas of The Strokes)
- Angel’s Harp (Frank Black of The Pixies)
- Pain (Iggy Pop)
- Star Eyes (I Can’t Catch It) (David Lynch)
- Everytime I’m With You (Jason Lytle)
- Insane Lullaby (James Mercer of The Shins)
- Daddy’s Gone (Mark Linkous of Sparklehorse and Nina Persson of The Cardigans)
- The Man Who Played God (Suzanne Vega)
- Grim Augury (Vic Chesnutt)
- Dark Night Of The Soul (David Lynch)

Das Debüt “Alpinism” der Deheza-Zwillingsschwestern und Benjamin Curtis ist vor knapp eineinhalb Jahren erschienen. Teilweise ungewöhnliche , aber durchaus betörend schöne Arrangements wurden geboten, und da stellt sich natürlich die Frage: wie toppen? Diesen Freitag ist es nun soweit, und der erste Höreindruck lässt vermuten, das sie es vermutlich schaffen werden. Mit der gleichen Eleganz und Anmut wie auf dem Vorgänger. Und noch ein wenig mehr Liebe zum Detail.
Albumstream: School Of Seven Bells – “Disconnect From Desire”
Foto: Abbey Drucker


