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	<title>nicorola &#187; Interview</title>
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	<description>Rock-a-hula, Baby</description>
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		<title>Interview: Wye Oak</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 12:10:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Baltimore]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Wye Oak]]></category>

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		<description><![CDATA[Wye Oak kommen aus Baltimore und bestehen aus der Songwriterin, Sängerin und Gitarristin Jenn Wasner und dem einhändig Schlagzeug spielenden (die andere Hand spielt Orgel und vieles anderes) Multi-Instrumentalisten Andy Stack. Das neue Album &#8220;Civilian&#8221; erscheint am 4. März 2011 &#8230; <a href="http://www.nicorola.de/features/interviews/interview-wye-oak">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2011/01/wye-oak-duo.jpg" alt="" title="wye-oak-duo" class="alignnone size-full wp-image-19022" /></p>
<p>Wye Oak kommen aus Baltimore und bestehen aus der Songwriterin, Sängerin und Gitarristin Jenn Wasner und dem einhändig Schlagzeug spielenden (die andere Hand spielt Orgel und vieles anderes) Multi-Instrumentalisten Andy Stack. Das neue Album &#8220;Civilian&#8221; erscheint am 4. März 2011 als CD, LP und digitaler Download bei City Slang. Am Tag der Vertragsunterzeichnung mit dem Label weilten die beiden in der Hauptstadt und spielten abends ein Konzert im vollen Michelberger Hotel in der Warschauer Straße.</p>
<p>Da ich das neue Album schon hören durfte und schwer angetan bin, bat ich Jenn, mir ein paar Fragen zu beantworten. <span id="more-19021"></span></p>
<p><b>Hallo. Danke, das Du dir die Zeit nimmst, mir einige Fragen zu beantworten. Kannst du dich bitte kurz vorstellen?</b></p>
<p>Hi, ich bin Jenn Wasner. Ich komme aus Baltimore in Maryland. Ich mache zusammen mit Andy Stack Musik, und zusammen sind wir das Duo Wye Oak.</p>
<p><b>Kannst du mir kurz erzählen, wie ihr beide als Duo zusammen gekommen seid?</b></p>
<p>Wir spielten zusammen in einer Band in unserer Highschool-Zeit, Musik war also schon immer ein wichtiger Teil unserer Freundschaft.</p>
<p><b>Euer neues Album &#8220;Civilian&#8221; wird in Deutschland im März veröffentlicht. Ich konnte es bereits hören und bin begeistert. Ein sehr fragiles und dennoch kraftvolles Album. Klingt nach einer Menge Arbeit und Herzblut. Wie war der Aufnahmeprozess?</b></p>
<p>Früher war unser Aufnahmeprozess eher eigenbrötlerisch und selbstbezogen, nur Andy und ich. Wir machten alles alleine: schreiben, arrangieren, einspielen, produzieren. Mit &#8220;Civilian&#8221; haben wir jetzt zum ersten Mal ein paar Außenstehende dazugeholt. Mit Chris und Mickey Freeland haben wir in den Beat Babies Studios in Baltimore aufgenommen und die Abmischung hat John Congleton in Dallas übernommen. Obwohl Andy und ich immer noch fürs Schreiben, Arrangieren und Einspielen zuständig waren, war es sehr aufschlussreich, den ganzen Prozess für fremde Ohren zu öffnen. Diese Vorgehensweise ermöglichte es uns, einen Schritt zurück zu treten und uns auf die Feinheiten der Songs zu konzentrieren, auf den Sound und das Gefühl des Albums, ohne uns in den technischen Finessen des Aufnehmens oder des Abmischens zu verlieren.</p>
<p><b>Hattet ihr einen bestimmten Sound im Kopf, als ihr ins Studio gingt oder hat sich das eher organisch entwickelt?</b></p>
<p>Typischerweise werden auch die besten Ideen und Vorsätze während der Aufnahmen über den Haufen geworfen, denn Songs tendieren dazu, die überraschendsten Entwicklungen zu durchlaufen. Es ist sehr wichtig, genau hinzuhören und auf die eigenen Instinkte zu vertauen, um es den Songs zu erlauben, zu reifen und sich zu entwickeln.</p>
<p><b>Wie würdest du &#8220;Civilian&#8221; mit eurem letzten Studioalbum &#8220;The Knot&#8221; vergleichen? Hat sich irgendetwas an eurer Herangehensweise geändert?</b></p>
<p>Wie bei jeder anderen Aktivität entwickeln sich auch beim Songwriting im Laufe der Zeit die eigenen Fähigkeiten durch Übung. In den Songwritingprozess für das neue Album steckte ich mehr Zeit als jemals zuvor. Nach eniger Zeit machte es Klick! und ich fühlte mich mit meinen Ideen und Worten auf einmal viel wohler. In diesen paar Wochen habe ich wohl mehr Songs geschrieben als in den ganzen Jahren zuvor. Die meisten haben es nicht aufs Album geschafft; die besten präsentierten sich als stimmiges Set und wurden schließlich zu &#8220;Civilian&#8221;.</p>
<p><span class="zitat">Schicht um Schicht in einen Song zu packen ist nicht schwer, die Herausforderung ist das Weglassen der überflüssigen Schichten.</span><b>Was magst du besonders am neuen Album?</b></p>
<p>Wenn ich mir das Album jetzt anhöre und über den ganzen Prozess nachdenke, bin ich am meisten von den Sounds und Teilen beeindruckt, die wir weggelassen haben. Von dem dadurch entstandenen Raum. Schicht um Schicht in einen Song zu packen ist nicht schwer, die Herausforderung ist das Weglassen der überflüssigen Schichten. Ich finde, das ist uns auf dem neuen Album bisher am Besten gelungen.</p>
<p><b>Ich nehme mal an, das du Computer in deinem Alltag verwendest. Inwieweit benutzt du sie auch für die Musik?</b></p>
<p>Ich hoffe, in diesem Jahr viel über elektronische Musik zu lernen. Wir werden die meiste Zeit des Jahres auf Tour sein, und ich kann diesen ganzen kreativen Schreibprozess nicht nur in meinem Kopf speichern. Glücklicherweise haben wir ein ansehnliches Arsenal an portablen Geräten und verschiedener Software, die wir mit uns um die Welt nehmen können. Ich hoffe, soviel Zeit wie irgend möglich mit dem Schreiben neuer Songs zu verbringen.</p>
<p><b>Apropos um die Welt: vor einer Weile habe ich gelesen, das ihr für euren Lebensunterhalt quasi permanent unterwegs seid, und das die CD-Verkäufe eher nur ein Taschengeld sind. Ist dieses Leben auf Tour nicht verdammt anstrengend?</b></p>
<p>Ja, definitiv. Sehr hart. Ich vermisse meine Familie und meine Freunde und die großartigen Künstler, Musiker und Leute in Baltimore permanent. Aber jeder muss für seinen Lebensunterhalt arbeiten, und ich bin in der glücklichen Lage, etwas zu tun, was ich liebe und kann obendrein um die ganze Welt reisen.</p>
<p><b>Fällt die Reaktion auf eure Musik in unterschiedlichen Ländern auch unterschiedlich aus?</b></p>
<p>Hmmm, schwer zu sagen. Soweit ich das sehe, ist die Art der Anerkennung in unterschiedlichen Ländern verschieden. Ich habe Shows an Orten gespielt, wo ich dachte, das wir alles total in den Sand gesetzt hätten, aber nach der Show erzählt mir jemand &#8220;nein, nein, die Leute hier reagieren immer so&#8221;. Unsere Musik ist sehr textlastig, und mich bestärkt es als Songwriterin jedes Mal, wenn ich es schaffe, das Publikum trotz sprachlicher oder kultureller Barrieren zu packen.</p>
<p><b>Euer Gratis-Auftritt vor ein paar Tagen im Hotel Michelberger war großartig.</b></p>
<p>Die Show im Michelberger war absolut großartig. Wir spielten kanpp eine Stunde in einem sehr vollen Raum vor einem sehr warmherzigen und begeisterten Publikum. Es hat unheimlich Spaß gemacht. Hinzu kommt, das das Hotel unglaublich toll und komfortabel war, und die Mitarbeiter waren äußerst höflich und zuvorkommend. Vielen Dank nochmal!</p>
<p><b>Gratis-Konzerte, Gratis-MP3s.. was denkst du als Künstlerin über das Internet und die Art und Weise, in der Musik heute entdeckt und vertrieben wird?</b></p>
<p>Sich der Veränderung zu widersetzen ist sinnlos. Die Art, in der die Menschen mit Musik interagieren, ändert sich permanent. Ich persönlich finde das aufregend und befreiend. Da ist eine Welt voller inspirierender Musik und Kunst verfügbar, die ich ohne das Internet niemals entdeckt oder gefunden hätte. Für mich als Musikkonsumentin und Künslerin wiegen die Vorteile wesentlich mehr als die Nachteile. Es ist sehr viel einfacher, mit einem neuen System zurecht zu kommen, wenn man aufgeschlossen und lernbereit ist.</p>
<p><b>Wünscht du dir manchmal, die goldenen Zeiten der CD miterlebt zu haben?</b></p>
<p>Neee. Wenn es die noch gäbe, wären wir heute nicht hier. Das Internet ist wahrscheinlich der einzige Grund, warum uns die Leute kennen und unsere Musik gehört haben. Mit seinen Wünschen sollte man also vorsichtig sein! <img src='http://www.nicorola.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><b>Nenn mir doch bitte einen Musiker oder eine Band, die du liebst und von der du denkst, das viel mehr Leute ihre Musik hören sollten. </b></p>
<p>Unsere Freunde von Lower Dens aus Baltirmore. Ihr Album &#8220;Twin Hand Movement&#8221; war ohne Ausnahme mein Favorit 2010.</p>
<p><b>Möchtest du meine Lesern noch etwas sagen?</b></p>
<p>Hi readers! Thanks for listening!</p>
<p>//////////</p>
<p>Wye Oak: <a href="http://www.facebook.com/pages/Wye-Oak/14168304109?v=wall">Facebook</a> | <a href="http://www.myspace.com/wyeoak">MySpace</a> | <a href="http://www.wyeoakmusic.com/">Homepage</a></p>
<p><a href="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10848081&#038;server=vimeo.com&#038;show_title=1&#038;show_byline=1&#038;show_portrait=1&#038;color=00ADEF&#038;fullscreen=1&#038;autoplay=0&#038;loop=0">http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10848081&#038;server=vimeo.com&#038;show_title=1&#038;show_byline=1&#038;show_portrait=1&#038;color=00ADEF&#038;fullscreen=1&#038;autoplay=0&#038;loop=0</a>
<p><a href="http://vimeo.com/10848081">Wye Oak &#8211; My Neighbor &#8211; Luxury Wafers Sessions</a> from <a href="http://vimeo.com/luxurywafers">Luxury Wafers</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Video-Interview: The Strange Death Of Liberal England</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 14:51:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[The Strange Death of Liberal England]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern spielten The Strange Death Of Liberal England im Vorprogramm von Slut im Berliner Lido. Leider war ich familiär verhindert, und so konnte ich meinen Interviewtermin nicht leibhaftig wahrnehmen. Der Philipp war jedoch so nett, und hat der Band meine &#8230; <a href="http://www.nicorola.de/features/interviews/video-interview-the-strange-death-of-liberal-england">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2010/11/the-strange-death-of-libera.jpg" alt="" title="the-strange-death-of-libera" class="alignnone size-full wp-image-18122" /></p>
<p>Gestern spielten The Strange Death Of Liberal England im Vorprogramm von Slut im Berliner Lido. Leider war ich familiär verhindert, und so konnte ich meinen Interviewtermin nicht leibhaftig wahrnehmen. Der Philipp war jedoch so nett, und hat der Band meine Fragen zum neuen Album &#8220;Drown Your Heart Again&#8221; vorgelegt. Vielen Dank dafür!</p>
<p>Keyboarder Andy hat meine Rolle übrigens zimelich gut gespielt, wie ich finde <img src='http://www.nicorola.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  <span id="more-18120"></span></p>
<p><a href="http://player.vimeo.com/video/16653927">http://player.vimeo.com/video/16653927</a>
<p><a href="http://vimeo.com/16653927">The Strange Death Of Liberal England Interview</a> from <a href="http://vimeo.com/user1283882">Nico Schipper</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><strong>Tourdaten:</strong><br />
09. November 2010, 20:00 &#8211; Logo, Hamburg<br />
10. November 2010, 20:00 &#8211; Luxor, Köln<br />
11. November 2010, 20:00 &#8211; Schocken, Stuttgart</p>
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		<title>The National im CNN Interview</title>
		<link>http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/news/allgemein/the-national-im-cnn-interview</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 13:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[CNN]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[The National]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Muss ich natürlich bringen. Matt Berninger and Aaron Dessner of &#8220;The National&#8221; talk about how they have gained popularity in unconventional ways. &#8220;I mean we want people to pay for our music, if they have the money, but if they &#8230; <a href="http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/news/allgemein/the-national-im-cnn-interview">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Muss ich natürlich bringen.</p>
<p><em>Matt Berninger and Aaron Dessner of &#8220;The National&#8221; talk about how they have gained popularity in unconventional ways.</em></p>
<p>&#8220;I mean we want people to pay for our music, if they have the money, but if they can&#8217;t afford it&#8230;then steal it. Because we want you to hear it. That&#8217;s more important.&#8221;</p>
<p><a href="http://i.cdn.turner.com/cnn/.element/apps/cvp/3.0/swf/cnn_416x234_embed.swf?context=embed_edition&#038;videoId=showbiz/2010/10/25/national.pack.radio.city.cnn">http://i.cdn.turner.com/cnn/.element/apps/cvp/3.0/swf/cnn_416x234_embed.swf?context=embed_edition&#038;videoId=showbiz/2010/10/25/national.pack.radio.city.cnn</a></p>
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		<title>Interview: Maps &amp; Atlases</title>
		<link>http://www.nicorola.de/features/interviews/interview-maps-atlases</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 19:33:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Maps & Atlases]]></category>

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		<description><![CDATA[Maps &#38; Atlases aus Chicago gelten im Folk- und Indie-Bereich als einer der vielversprechendsten Newcomer aus den USA. Zwar nicht als Anwärter auf reißenden Absatz an den Plattentheken, dafür betrachten sie Kritiker in künstlerischer Instanz als eine der aktuell wenigen &#8230; <a href="http://www.nicorola.de/features/interviews/interview-maps-atlases">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2010/09/maps-and-atlases.jpg" alt="" title="maps-and-atlases" class="alignnone size-full wp-image-17592" /></p>
<p><em>Maps &amp; Atlases aus Chicago gelten im Folk- und Indie-Bereich als einer der vielversprechendsten Newcomer aus den USA. Zwar nicht als Anwärter auf reißenden Absatz an den Plattentheken, dafür betrachten sie Kritiker in künstlerischer Instanz als eine der aktuell wenigen Bands, die sperrige Entwürfe und künstlerischen Spieltrieb in originelle Songs von drei Minuten packen kann. Ohne Quetschen, ohne Spannen.</em> (<a href="http://www.auftouren.de/2010/09/08/rezension-maps-atlases-perch-patchwork/">auftouren</a>)</p>
<p>Ich bin von ihrem Album &#8220;Perch Patchwork&#8221; ziemlich begeistert, auch wenn ich zugeben muss, das wir noch einen langen gemeinsamen Weg vor uns haben, bis aus Begeisterung echte Zuneigung wird. Aber eigentlich mache ich mir da wenig Sorgen. Ihr kennt ja <a href="http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/news/allgemein/in-eigener-sache-nachwuchs">meine aktuelle Situation</a>, deswegen habe ich auf eine Übersetzung verzichtet. <span id="more-17589"></span></p>
<p><strong>Hello! Thanks for taking the time answering some questions! Can you please introduce yourself?</strong></p>
<p>My name is David and I&#8217;m in the band Maps &amp; Atlases</p>
<p><strong>Your debut record &#8220;Perch Patchwork&#8221; will soon be released in Germany. How do you guys feel about the reception and finally having a full length out there after two EPs (plus one unofficial CD-R, as far as I know)?</strong></p>
<p>I feel very excited that we have been able to make and release the music that we want to make and that we have fans who are receptive to that.</p>
<p><strong>I red an interesting review of your record (http://citylifers.co.uk/maps-atlases-perch-patchwork/):<em> Maps &amp; Atlases formed in 2004 and six years later they’re releasing their debut album. What the hell have they been doing all this time? I’ll tell you using metaphors and similes. They’ve been hungrily eating and digesting the works of many of the finest alternative artists of the last 10 years, and assimilating them into their repertoire. The result is something like what happens to those dogs in ‘The Thing’ when the parasitic extraterrestrial host reveals itself – a bloody mess of entrails, legs, heads and tentacles.</em> Why did you choose to put out your first full-length record so far into your career?</strong></p>
<p>Both of the EPs had an energy that seemed complete and in both cases we were faced with the choice of turning them into full lengths or releasing them as they were and I think that in both cases we made the right choice. We waited until now because this was the first time that we had an album that felt like a complete work.</p>
<p><strong>In your own words, what is the difference between this full lenght an your EPs?</strong></p>
<p>I think that there are many differences and that we have grown quite a bit in many ways, but I guess the main difference would be that this album has a larger scope of mood, textures, instrumentation and more sonic diversity.</p>
<p> <strong>&#8220;Perch Patchwork&#8221; is an amazing record, full of sounds, drum patterns and things to discover. You&#8217;ll not get it at first listen. It sounds like there was lots of time put into it. How was the recording process?  </strong></p>
<p>Recording the album was a long process of experimentation. Producer Jason Cupp did a great job of guiding the process and helping us to explore all of the different potential paths for the songs and we had a lot of fun working together.</p>
<p><strong>Lyrically, this albums seems dark, but the music is very bright. Is that something sort of natural? Did they just sort of tie together in the end?</strong></p>
<p>I think that the album may seem dark in contrast to the EPs, because it has a much wider spectrum of moods. We have a natural energy together that does seem to be relatively bright, but with this album we wanted to explore different things and create a balance of emotions within the record.</p>
<p><strong>What is the song writing process like in the band? Does everyone contribute lyrics and music?</strong></p>
<p> The process is different for different songs. Earlier in the history of the band many of the songs arose from jamming on ideas and stumbling onto things that were fun to play, so many of the parts on Tree, Swallows, Houses came about in this way with Erin and I contributing most of the lyrics. You and Me and the Mountain started more toward the direction of Perch Patchwork by still allowing surprises and evolution in the live setting, but having the chords, song structure and lyrics laid out ahead of time to keep the songs focused.</p>
<p> <strong>Where do your get your inspiration from?</strong></p>
<p> Everyday life, normal experiences. I go for a lot of walks and I feel that I am always stumbling upon small or silly things that stick with me .</p>
<p><strong>Can you imagine writing a score or compile a soundtrack? What kind of film or genre would you choose?</strong></p>
<p>I would love to contribute to a movie soundtrack in some way.  Chris (drums) and Erin (guitar) were film majors in College and I think that our band has a somewhat cinematic approach toward making music and I definitely feel that I have a cinematic way of interpreting music. I&#8217;m not sure which genre would be ideal though, maybe a comedy.</p>
<p><strong>You already toured the EU as support act for the Foals. In October you&#8217;ll play a few gigs in Germany. What can we expect from your shows?</strong></p>
<p>We always try to do things that are different and that feel authentic and we always have fun. We have been trying to challenge each other more musically to do new things, but at the same time balancing that with the fact that we are putting on a show.</p>
<p><strong>Is the reaction to your music different in different countries?</strong></p>
<p>The reaction to our music is very different everywhere, even in different regions in the US. It is interesting, but keeps it fun and exciting for us to play in different types of environments for different audiences.</p>
<p>I<strong> assume you use computers in your daily life. In which way do you use them for making music?</strong></p>
<p>Sometimes I try to use computers for making or recording music, but mostly I just rely on more skilled people to help me with that.</p>
<p><strong>As an artist, what are your views on how the Internet is changing the way music is discovered and distributed?</strong></p>
<p>I think that the internet has created an extremely interesting environment for musicians and artists. There are so many great bands in the world and I&#8217;m glad that I can hear so many of them thanks to the internet.</p>
<p><strong>Please name a band or musician who you love and think more people should be listening to.</strong></p>
<p>Nick Cave, Kate Bush, Bill Callahan</p>
<p><strong>Do you want to say anything else to my readers?</strong></p>
<p>We are very excited to come to Germany!</p>
<p>//////////</p>
<p><a href="http://player.vimeo.com/video/14358575">http://player.vimeo.com/video/14358575</a>
<p><a href="http://vimeo.com/14358575">Maps &amp; Atlases &#8211; Solid Ground</a> from <a href="http://vimeo.com/fatcatrecords">FatCat Records</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3Fie%3DUTF8%26x%3D11%26ref_%3Dnb_sb_noss%26y%3D24%26field-keywords%3Dmaps%2520atlases%2520perch%26url%3Dsearch-alias%253Daps&amp;site-redirect=de&amp;tag=nicorola-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454">&#8220;Perch Patchwork&#8221; bei Amazon</a><img src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=nicorola-21&amp;l=ur2&amp;o=3" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none!important;margin:0!important;" /></p>
<p><strong>Tourdaten:</strong></p>
<p>16. Okt 2010, 19:30 &#8211; Hafenklang, Hamburg<br />
17. Okt 2010, 19:30 &#8211; Festsaal Kreuzberg, Berlin<br />
18. Okt 2010, 19:00 &#8211; Beatpol, Dresden<br />
19. Okt 2010, 19:30 &#8211; Cafe Cairo, Würzburg</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/mapsandatlases">MySpace</a></p>
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		<title>Interview: Fotos</title>
		<link>http://www.nicorola.de/features/interviews/interview-fotos</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 18:51:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 10. September erscheint das dritte Studioalbum der Hamburger Band Fotos. &#8220;Porzellan&#8221; ist ihr bisheriges Meisterstück geworden, soviel sei verraten. Nicht nur, weil es das dunkelste, lärmendste und vor allem mächtigste FOTOS-Album ist, sondern auch aufgrund der unglaublich tollen Songs. &#8230; <a href="http://www.nicorola.de/features/interviews/interview-fotos">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2010/08/fotos.jpg" alt="" title="fotos" class="alignnone size-full wp-image-17160" /></p>
<p>Am 10. September erscheint das dritte Studioalbum der Hamburger Band Fotos. &#8220;Porzellan&#8221; ist ihr bisheriges Meisterstück geworden, soviel sei verraten. Nicht nur, weil es das dunkelste, lärmendste und vor allem mächtigste FOTOS-Album ist, sondern auch aufgrund der unglaublich tollen Songs. So kratzbürstig sich dieses Album auch manchmal gibt, ist es letztendlich doch reinster, strahlender Pop. <span id="more-17158"></span></p>
<p><strong>Hallo! Vielen Dank, das du dir die Zeit für ein paar Fragen nimmst.  Kannst du dich bitte kurz vorstellen?</strong></p>
<p>Ich bin Tom Hessler von der Gruppe Fotos aus Hamburg.</p>
<p><strong>Nach mittlerweile 10 Durchläufen muss ich euch zu eurem fantastischen neuen Album gratulieren. Obwohl ihr ja &#8220;Mauer&#8221; als Single ausgewählt habt, klingt &#8220;Porzellan&#8221; für mich wie ein Album aus einem Guss. Inwieweit habt ihr eher an einem Album als an einzelnen Songs gearbeitet?</strong></p>
<p>Es war von Anfang an klar, dass wir ein Album als ganzes ohne lästige, auf Radiomaßstäbe getrimmte Singles produzieren wollten. Gerade weil wir dem Druck, den wir früher beim Major hatten, nicht mehr ausgesetzt waren und ein Album machen wollten, das vor allem uns selbst überzeugt.</p>
<p><strong>Euer erstes Album war ja noch sehr vom britischen Indierock beinflusst, auf eurem zweiten habt ihr euch anderen Einflüssen wie Soul oder Funk geöffnet. Auf &#8220;Porzellan&#8221; hört man jetzt überhaupt keine Nu-Wave-Gitarren mehr, statt dessen fahrt ihr teilweise ganz schöne Shoegaze-Gitarrenwände auf. Wann war für euch klar, dass ihr ein anderes Album, eine andere Musik machen und euch verändern und wandeln wollt?</strong></p>
<p>Jedes Album entsteht auf der Basis einer Grundidee. Diese Grundidee gibt Textthemen und das damit verbundene Soundgewand vor. Im Rahmen dessen entstehen eine Reihe Songs von denen die besten auf dem Album landen. Wir sehen das neue Album als krasses Gegenteil zum letzten, das sehr trocken und unräumlich ist. Beide Alben beschäftigen sich mit Leere, vertonen Leere. Das letzte klingt wie ein Vakuum, das neue füllt den leeren Raum mit Klang und macht ihn dadurch hörbar.</p>
<p><strong>Gibt es konkrete Einflüsse aus der letzten Zeit oder steckte dieser Sound schon lange in euch?</strong></p>
<p><span class="zitat">Der Pop ist alt und frisst sich nur noch selbst.</span>Wir hören gerne britische Musik aus den 80igern, ob New Wave oder Shoegaze, aber auch Klassik, Eklektronik, Folk und Filmmusik. Überhaupt mögen wir Musik sehr gerne. Einflüsse sind unvermeidbar in dieser eklektizistischen Zeit. Der Pop ist alt und frisst sich nur noch selbst. Aber wir haben ihn eben alle so gern dass wir ihn auch nicht sterben lassen wollen.</p>
<p><strong>Möchtet ihr als Band immer unberechenbar bleiben?</strong></p>
<p>Wir machen was uns gefällt. Vor allem jetzt ohne Plattenfirma ist das sehr befreiend. Unser Leben lang das gleiche Album aufzunehmen ist für uns keine Option. Auch wenn man immer noch von vielen konservativen Musikhörern als unauthentisch verdammt wird, wenn man auf jedem Album neue Wege geht, aus Spass an der Veränderung und aus Neugier. Kunst sollte nie stagnieren. Wenn wir auf Stagnation aus gewesen wären, wären wir Banker geworden.</p>
<p><strong>Ihr habt also keine Ahnung, wohin die Reise bei eurem nächsten Album gehen wird?</strong></p>
<p>Nein.</p>
<p><strong>Wieviel Einfluss hatte Olaf Opal auf die neuen Stücke?</strong></p>
<p>Er hatte in erster Linie Einfluss auf mich als Künstler, mir neues Selbstbewusstsein gegeben. Der Sound der Stücke war auch in den Demos schon klar formuliert. Durch Olaf aber ist er noch wesentlich konkretisiert worden. Sozusagen von 2d nach 3d.</p>
<p><strong>Eure Songtitel sind auf dem neuen Werk eher düster und passen damit perfekt zur Musik. &#8220;Nacht&#8221;, &#8220;Feuer&#8221;, &#8220;Angst&#8221;, &#8220;Alles schreit&#8221;, &#8220;Raben&#8221;. Auch inhaltlich sieht es bei euch aktuell nicht rosig aus. &#8220;Ich baue eine Mauer um mich&#8221; oder auch &#8220;Wie ein Insekt bin ich gesteckt, auf einer Nadel, fährt ein Pfeil in meinen Magen, aus Metall&#8221; mˆgen hier als Beispielzeilen herhalten. Ergaben sich die Texte aus eurem neuen Sound oder entwickelten sich die Texte völlig losgelöst?</strong></p>
<p>Die Stimmung war eben nicht rosig als ich die Texte und die Musik schrieb, meist entstand beides gleichzeitig.</p>
<p><strong>Eure ersten beiden Alben erschienen bei EMI Music, euer neues Album wird von Snowhite veröffentlicht. Seid ihr froh, den sicherlich recht groﬂen Druck des Majors los zu sein?</strong></p>
<p>Wir sind jetzt auf eigenen Wunsch frei und haben Snowhite als Promoagentur engagiert. Wir wollen nie mehr zurück in dieses Korsett und bereuen, dass wir so naiv waren zu glauben, wir wären eine Ausnahmeband, die nicht zermahlen wird von der Mühle des Mainstream-Drucks, der bei Plattenfirmen in diesen Zeiten mehr denn je herrscht.</p>
<p><strong>Wenn ich es richtig mitbekommen habe, werden die Tickets für eure anstehenden Livetermine nur auf eurer eigenen Homepage vertrieben und etwas aussergewöhnlicher sein. Was steckt dahinter?</strong></p>
<p>Die Firma Tickettrickser war früher der hauseigene Ticketvorverkauf des Hamburger Buback Labels. Als diese keine Zeit mehr dafür hatten, hatte ich die Idee den Laden zusammen mit unserem Manager Arne und unserem ehemaligen PM Sven zu übernehmen und limitierte Kontingente anzubieten. Liebevoll gestaltete Fantickets im individuellen Design der jeweiligen Band, direkt vertrieben auf den Seiten der Bands, zusammen mit einem Geschenk für die Fans, das auch jede Band individuell aussucht. Dabei verdienen wir nicht viel aber bieten eine schöne Alternative zum hässlichen CTS Standartticket an. Da kann man dann ja für 120 Euro ein U2 Ticket kaufen&#8230;</p>
<p><strong>Auf meinem Blog gab es kürzlich ein Tourtagebuch der Band Pitchtuner, die in Japan und China unterwegs waren und einen sehr interessanten Einblick in die doch ganz andere Kultur boten. Auch ihr wart mit dem Goethe Institut vor 2 Jahren schon einmal in China. Bei euch steht in Kürze eine weitere Asien-Tour an, diesmal stehen z.B. Pakistan, Sri Lanka und Indonesien auf dem Programm. Was erwartet ihr und wie bereitet ihr euch vor?</strong></p>
<p>Wir werden unseren Kameramann Martin mitnehmen, einen Freund der Band, der auch unsere Produktionsdiarys und Podcasts dreht. Er wird einen 90minütigen Dokumentarfilm über die Reise drehen, der voraussichtlich im Fernsehen laufen wird. Nach unseren bisherigen Reisen nach Armenien, Mexiko, Zentralasien oder China wissen wir, das man die Eindrücke dieser Reisen unbedingt festhalten muss. Für sich selbst, aber eben auch für die heimische Zuhörer- / Zuschauerschaft. Ein Land wie z.B. Indien bietet sich dafür sehr an. Wir hatten schon mit Lebensmittelvergiftungen zu kämpfen, werden also Antibiotika mitnehmen, aber auch die ein oder andere Impfung kann nicht schaden.</p>
<p><strong>Vor Kuzem startete in Deutschland mit simfy ein Streaming-Angebot, welches die eigene Plattensammlung im Prinzip überflüssig macht. Für 10 Euro im Monat hat man Zugriff auf ¸ber 6 Millionen Songs (so zumindest die Werbung) und kann diese auch auf dem eigenen Mobiltelefon immer dabei haben. Wie steht ihr als Künstler dazu?</strong></p>
<p>Als Künstler verdient man mit Angeboten aus der digitalen Welt recht wenig. Für einen Song, der bei ITunes verkauft wird, bekomme ich wenige Cents. Bei den Pauschal-Angeboten noch weniger, da dort vor allem die Großen wie Robby Williams oder Metallica die Löwenanteile verdienen. Das Album seiner Lieblingskünstler zu kaufen ist immer noch der beste Weg um ihn zu unterstützen. Aber wenn man ehrlich ist, macht das doch kaum einer mehr. Selbst etablierte Künstler, die vor 1000-2000 Menschen live spielen, verkaufen kaum noch genug Alben um ihre Herstellungskosten einzufahren. Wir haben das neue Album nur über Förderung und durch den Verlag finanziert bekommen. Wie das nächste finanziert wird, ist noch unklar. Als Künstler hört man aber nicht auf zu produzieren, nur weil das Geld fehlt. Man muss weitersenden. So oder so.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Interview.</strong></p>
<p>//////////</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3Fie%3DUTF8%26ref_%3Dnb_sb_ss_i_0_11%26field-keywords%3Dfotos%2520porzellan%26url%3Dsearch-alias%253Daps%26sprefix%3Dfotos%2520porze&amp;site-redirect=de&amp;tag=nicorola-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454">&#8220;Porzellan&#8221; bei Amazon</a><img src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=nicorola-21&amp;l=ur2&amp;o=3" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none!important;margin:0!important;" /></p>
<p><a href="http://player.vimeo.com/video/14207992">http://player.vimeo.com/video/14207992</a>
<p><a href="http://vimeo.com/14207992">Fotos &#8211; Mauer (Musikvideo)</a> from <a href="http://vimeo.com/snowhite">Snowhite</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Den Song Porzellan kriegt ihr übrigens nach wie vor umsosnt gegen die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse auf der Homepage der Band.</p>
<p><a href="http://www.fotosmusik.de/">www.fotosmusik.de</a></p>
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		<title>Interview: The Bewitched Hands On The Top Of Our Heads</title>
		<link>http://www.nicorola.de/features/interviews/interview-the-bewitched-hands-on-the-top-of-our-heads</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 20:36:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[The Bewitched Hands On The Top Of Our Heads]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich dachte zuerst, The Bewitched Hands on the Top of Our Heads kämen aus Kanada, denn ihre Musik klingt nach der Weite, der Natur und der Indie-Musik dieses Landes. Mit ihrem Bandnamen machen die Franzosen schon einmal vieles richtig, denn &#8230; <a href="http://www.nicorola.de/features/interviews/interview-the-bewitched-hands-on-the-top-of-our-heads">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2010/08/bewitched-hands.jpg" alt="" title="bewitched-hands" class="alignnone size-full wp-image-16977" /></p>
<p>Ich dachte zuerst, The Bewitched Hands on the Top of Our Heads kämen aus Kanada, denn ihre Musik klingt nach der Weite, der Natur und der Indie-Musik dieses Landes. Mit ihrem Bandnamen machen die Franzosen schon einmal vieles richtig, denn so etwas merkt man sich. Der Kenner spricht dann später nur noch in der Kurzform &#8220;The Bewitched&#8221; von ihnen, ist ja klar. Die Musik klingt wie eine aufregende Mischung aus Sixties-Psychedelica, New Wave Folk und Punk, und ist bei aller Widerborstigkeit wahnsinnig mitreißend. <span id="more-16976"></span></p>
<p><strong>Hallo! Danke, das ihr euch die Zeit nehmt, mir einige Fragen zu beantworten. Könnt ihr euch bitte kurz vorstellen?</strong></p>
<p>Wir sind Bewitched Hands On The Top Of Our Heads und wir kommen aus Frankreich.</p>
<p><strong>Ein wenig zu den Anfängen: Wie seid ihr als Band zusammengekommen?</strong></p>
<p>Wir waren schon seit langer Zeit befreundet. Wir haben bereits in vielen verschiedenen anderen Bands gespielt, und an einem Tag im Jahr 2007 beschlossen wir, zusammen eine Band zu gründen, Songs zu schreiben und Spaß zu haben. Der Name kommt von Bens Soloprojekt, und wir nahmen ihn einfach, da er unserer Meinung nach perfekt zu unserer Einstellung passt.</p>
<p><strong>Ihr kommt aus Reims. Ich kenne mich in der französischen Musikszene nicht besonders aus&#8230; wie sieht die Musikszene in der Stadt aus?</strong></p>
<p>Es gibt eine kleine Musikszene in Reims. Obwohl es nur ein paar Veranstaltungsorte gibt, beheimatet die Stadt viele Bands, z.B. Yuksek, Brodinski und die Shoes im elektronischen Bereich, Alb, John Grape und Libelul im Pop-Bereich. In Bezug auf den Bekanntheitsgrad und den Stil sind diese Bands sehr unterschiedlich, aber sie zeigen, das die Stadt in Bezug auf Musik sehr aktiv ist. Vor fünf bzw. zehn Jahren war das definitiv nicht so.</p>
<p>Über die französische Szene allgemein: von den Fünfzigern bis zum Ende der Neunziger schafften es nur wenige französische Pop- und Rockmusiker außerhalb Frankreichs erfolgreich zu sein. Mit dem Durchbruch der elektronischen Musik und dem Erfolg von Air und Daft Punk änderten sich die Dinge. Heutzutage erhält eine Band wie Phoenix einen Grammy Award, was zeigt, das sich die Wahrnehmung der französischen Musik in der Welt positiv entwickelt hat. Es gibt Platz für englisch-singende französische Bands, für französische Instrumentalbands&#8230;.</p>
<p><strong>In einem anderen Interview habt ihr eure Musik als melodischen, psychedelischen Pop beschrieben. Was sind eure Einflüsse? Was inspiriert euch?</strong></p>
<p>Wir haben alle eine Menge unterschiedliches Zeug gehört, also erwarten wir von der Band eine Art Mix dieser Einflüsse&#8230; Die Band begann als Pop/Folk-Combo (Folk-Gitarren, eine Menge Gesangsharmonien, Tambourines), aber wir wollten unsere Musik nie in solche Raster eingesperrt wissen. Wir haben ausserdem einen amerikanischen Rock-Einfluss. Manchmal nutzen wir auch Achtziger-Synthies, weil wir alle Kinder der Achtziger sind.</p>
<p><strong>Wenn ich richtig informiert bin, dürfte euer Debütalbum beinahe fertig sein. Wie geht es voran? Wird es so klingen, wie ihr es euch vorgestellt habt?</strong></p>
<p>Das Album ist fertig, es wird im Oktober veröffentlicht. Danach gehen wir auf große Tour durch Frankreich, England und durch die USA, neben weiteren Ländern. Ob das Ergebnis so ausfällt, wie wir es uns vorgestellt haben, wird sich zeigen. Momentan sind wir sehr zufrieden, alles läuft gut für uns und wir hoffen, das es so weitergeht. Am allermeisten freuen wir uns darauf, vor einem Publikum zu spielen, welches unser Album vorher gehört hat, eventuell sogar ein paar Texte mitsingen kann, welches wirklich gekommen ist, um uns zu sehen.</p>
<p><strong>Was findet ihr richtig klasse an eurem Album?</strong></p>
<p> Wir lieben die Art, wie wir es aufgenommen haben, wir haben es genauso gemacht, wie wir wollten. Das ist die Art, wie wir arbeiten: für uns selbst, mit unserem eigenen Zeug. Wir haben oft versucht, Spontanität zu forcieren, First Takes zu behalten. Alles was Emotionen erzeugt, war und ist für uns immer wichtiger als das Höchstmaß an Perfektion. Den Song &#8220;Cold&#8221; haben wir zum Beispiel live aufgenommen, und auf dem Album ist die allererste Aufnahme gelandet. Bei &#8220;Out Of Myself&#8221; spielt Anthonin zum Beispiel die Drums, obwohl er selbst kein Schlagzeuger ist. Es gibt eine Menge solcher Beispiele. Obwohl es unser erstes Album ist und wir in Zukunft bestimmt eine Menge Schwachstellen entdecken, sind wir doch sehr stolz auf die Art und Weise, in der wir es aufgenommen haben.</p>
<p><strong>Inwieweit hat das Internet eurer Meinung nach die Art und Weise verändert, in der Musik entdeckt und vertrieben wird?</strong></p>
<p>Es ist sehr schwer, hier eine klare Position zu beziehen, denn es gibt sowohl positive als auch negative Aspekte. Die Entdeckung neuer, unbekannter Musik war niemals so einfach wie heute. Die Musikindustrie gibt nur widerwillig ihr bisheriges Geschäftsmodell aus der Hand&#8230;.wir befinden uns in einer Übergangsphase, und die Plattenfirmen müssen sich an diese neuen Gegebenheiten anpassen. Aber ich denke, wir wissen einfach nicht, wohin die Reise geht.</p>
<p><strong>Ist die Art und Weise, in der Radiohead ihr letztes Album vertrieben haben, etwas, das ihr euch für eure Musik vorstellen könnt?</strong></p>
<p>Ich denke, die &#8220;Bezahl was du willst&#8221;-Distribution ist ein wenig einfacher, wenn du Radiohead heisst und bereits 30 Millionen Alben verkauft hast. Ich denke, das wird für unbekannte Bands keinen positiven Effekt haben. Außerdem kenne ich jetzt keine andere Band, die ihrem Beispiel gefolgt ist. Ich denke nicht, das das die Lösung ist, das es eine neue Art der Beziehung zwischen Musiker und Fans darstellt. Vielleicht ist es aber auch nur ein Weg, um auf sich aufmerksam zu machen.</p>
<p><strong>Denkt ihr, es könnte eure Popularität steigern, wenn ihr eure Musik umsonst verteilt?</strong></p>
<p>Wir verschenken bereits den unveröffentlichten Song &#8220;I Don&#8217;t Know&#8221; bei <a href="http://rcrdlbl.com">rcrdlbl.com</a> und den Titel &#8220;Hard To Cry&#8221; bei iTunes. Und natürlich machen wir das gerne, denn es ist ein toller Weg, unsere Musik zu entdecken. Und &#8220;I Don&#8217;t Know&#8221; ist auch eine Art Bonus für die Leute, die uns bereits kennen. Vielleicht geben wir unsere Musik eines Tages umsonst weg, wenn Musikläden ihre Gitarren verschenken und Hausbesitzer ihre Appartments&#8230; was für eine großartige Welt wäre das.</p>
<p><strong>Was können wir von euren Liveshows erwarten? Werdet ihr bald nach Deutschland kommen?</strong></p>
<p> Energie, Songs, eine Menge Gitarren und Gesangsharmonien. Wir haben noch nie in Deutschland gespielt, es gibt noch keine Termine bisher, aber wir würden wahnsinnig gerne bei euch spielen.</p>
<p><strong>Welchen Song hättet ihr gerne geschrieben?</strong></p>
<p>Einige von uns würden sagen &#8220;Waterloo Sunset&#8221; von den Kinks, andere vielleicht eher &#8220;Ace Of Spades&#8221; von Motörhead.</p>
<p><strong>Was sind eure Zukunftspläne eure Musik betreffend?</strong></p>
<p>Wir werden weiterhin live spielen, wir wollen neue Songs schreiben, sie spielen und aufnehmen&#8230;. eigentlich sehr einfach, wir wollen weitermachen.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Interview!</strong></p>
<p>//////////</p>
<p><a href="http://rcrdlbl.com/artists/The_Bewitched_Hands_On_The_Top_Of_Our_Heads/music">&#8220;I Don&#8217;t Know&#8221; bei RCRDLBL</a><br />
<a href="http://www.myspace.com/handsbewitched">MySpace-Seite</a></p>
<p><a href="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9915786&#038;server=vimeo.com&#038;show_title=0&#038;show_byline=1&#038;show_portrait=0&#038;color=&#038;fullscreen=1">http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9915786&#038;server=vimeo.com&#038;show_title=0&#038;show_byline=1&#038;show_portrait=0&#038;color=&#038;fullscreen=1</a>
<p><a href="http://vimeo.com/9915786">WORK</a> from <a href="http://vimeo.com/user3099311">TheBewitchedHands</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Interview: The Von Duesz</title>
		<link>http://www.nicorola.de/features/interviews/interview-the-von-duesz</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 09:28:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[The Von Duesz]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist Samstag, 12 Uhr. Ich betrete das Café Berlin im Bielefelder Westen. Zehn Minuten zu früh &#8211; wie immer &#8211; bestelle ich mir als erstes eine Cola. Ich bin gespannt, wie es sein wird. Ich habe die beiden schon &#8230; <a href="http://www.nicorola.de/features/interviews/interview-the-von-duesz">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Samstag, 12 Uhr. Ich betrete das Café Berlin im Bielefelder Westen. Zehn Minuten zu früh &#8211; wie immer &#8211; bestelle ich mir als erstes eine Cola. Ich bin gespannt, wie es sein wird. Ich habe die beiden schon öfters bei Auftritten gesehen, aber noch nie wirklich mit Ihnen geredet. Da kommt auch schon Flo und wir plaudern erst einmal über Kunst, Mode, Musik, Erwartungen, Networking, die Premium und Aftershowpartys. A propos Party. 30 Minuten später kommt dann auch Henning zu uns gestoßen. Noch ziemlich geschädigt vom letzten Abend; aber nach dem ersten Kaffee ist auch er fit für das Interview.</p>
<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2010/06/thevonduesz.jpg" alt="" title="thevonduesz" class="aligncenter size-full wp-image-16251" /><br />
Foto: <a href="http://www.beneb.de/">BeneB</a> und<a href="http://www.leifm.de/"> LeifM</a></p>
<p><span id="more-16241"></span></p>
<p><strong>Christine: Ich gebe zu, als ich das erste Mal von euch gehört habe, musste ich an mein Lieblingsgericht denken. Wie esst ihr es denn Fondue am liebsten? Mit Fett? Gemüsebrühe oder Käse?</strong></p>
<p><strong>Flo: </strong>Ich glaube ich finde alles gut.<br />
<strong>Henning: </strong>Also ich tauche meine Erdbeere am liebsten in Schokolade.<br />
<strong>Flo: </strong>Banane ist auch geil.<br />
<strong>Henning: </strong>Ja, Schokofondue ist das Beste. Obwohl der Ismail würde eher auf Käse stehen. Es stinkt nämlich bei uns in der Wohnung so oft nach Käse.</p>
<p><strong>Christine: Ihr beide seit euch aber einig: Schokoladenfondue. Mal schauen, wie es mit den Ähnlichkeiten eurer Charakterzüge aussieht. Beschreibt euch doch mal gegenseitig. Andere haben ja oft einen besseren Blick als man selbst.</strong></p>
<p><strong>Henning: </strong>Der Flo ist ein herzensguter Mensch. Aber das ist ihm so wichtig, dass es keiner merkt. (es wird gelacht). Nein, im Ernst. Flo ist jemand, der sehr viel tut, wenn ihm etwas wichtig erscheint.<br />
<strong>Flo: </strong>Ich werde rot. Beeil dich.<br />
<strong>Henning: </strong>Ja, und ich glaube, er ist immer noch nicht ganz auf dieser Welt, aber er ist auf den Weg dorthin. Irgendwann gibt es von ihm so einen mega Power-Flow. So wie bei Superman. Auf den Tag warten wir alle gespannt. Außerdem ist er der leckerste Schlagzeuger den ich kenne.<br />
<strong>Flo: </strong>Ich halte Henning für einen sehr herzlichen Menschen und jemand der dieselbe Sprache spricht wie ich. Also ich muss manchmal keine Worte sagen. Darauf baut auch unsere Musik auf. Wir müssen uns oft nur anschauen und totlachen, weil wir das Gleiche denken. Und ich glaube, ich kann von Henning viel lernen.</p>
<p><strong>Christine: Und Ismail? Den dürft ihr jetzt beide beschreiben.</strong></p>
<p><strong>Henning: </strong>Isi ist ein unglaublich lustiger Mensch, das kann man schon so sagen.<br />
<strong>Flo: </strong>Absolut.<br />
<strong>Henning: </strong>Ich glaub, er hält sich auch selber für unglaublich komisch. (es wird gelacht) Er ist sehr wach und sehr humorvoll. Manchmal denkt man sich: &#8220;wo ist der eigentlich gerade?&#8221;. Er ist der beste Vogel. Aber trotzdem ist er immer wieder voll auf der Erde und man kann mit ihm super reden.<br />
<strong>Flo: </strong>Und er ist sehr optimistisch.</p>
<p><strong>Christine: Beschreibt doch mal kurz euren Tagesablauf.</strong></p>
<p><strong>Flo: </strong>Ich geh arbeiten, bis jetzt hier, in diesem Café, aber ab nächster Woche habe ich einen Job in einer Agentur. Außerdem sitze ich am Computer, checke meine E-Mails, nichts Besonderes. Ich versuche natürlich meiner Musik nachzugehen, neue Ideen zu konservieren und lese leidenschaftlich gerne Kunstmagazine und diese ganzen Modedinger, Qvest und so. Ich habe auch ganz viele Magazine zu Hause, z.B die Art.</p>
<p><strong>Christine: Und was ist mit dir, Henning? Du studierst noch?</strong></p>
<p><strong>Henning: </strong>Ja, Populäre Musik und Medien, in Paderborn. Es gibt einen Teil meiner Woche, der damit ausgefüllt ist, und den Rest der Woche versuche ich mehr oder weniger einem anderen Teil nachzugehen, der für mich genauso wichtig ist: Musik machen, mich um Bands kümmern. Aber leider ist dafür manchmal viel zu wenig Zeit.</p>
<p><strong>Christine: Hört sich ja alles ganz schön stressig an. Schafft ihr es denn da überhaupt regelmäßig zu proben?</strong></p>
<p><strong>Henning: </strong>Wir proben eigentlich fast nie.</p>
<p><strong>Christine: Aha, wie das?</strong></p>
<p><strong>Flo: </strong>Das meinte ich vorhin mit dem Konzept der Konzeptlosigkeit. Wenn wir uns treffen, dann um uns verbal darüber auszutauschen, was wir machen wollen. Wir proben auch ab und zu mal. Aber das ist ganz unregelmäßig. Es wäre kein Problem für uns, einmal in der Woche zu proben, aber wir tun das einfach nicht. Aber vielleicht wollen wir das ja irgendwann.</p>
<p><strong>Christine: Könnt ihr euch noch an euren ersten Auftritt erinnern?</strong></p>
<p><strong>Flo: </strong>Klar, 1. Mai 2009, im Milestones, in Bielefeld.</p>
<p><strong>Christine: Hattet ihr Lampenfieber?</strong></p>
<p><strong>Flo: </strong>Überhaupt nicht. Ich war total betrunken und habe das überhaupt nicht Ernst genommen, weil es damals darum ging, dass der Chef der Bar einfach nur eine Band brauchte zur Belustigung des Publikums und wir einfach Zeit und Lust dazu hatten. Damals habe ich Henning gefragt, ob er dazu nicht auch Bock hätte, weil wir schon sehr lange zusammen Musik machen, und dann ist Ismail irgendwie dazu gekommen. Wir haben uns nichts dabei gedacht, außer dass wir heute Abend zusammen spielen und dann wahrscheinlich nie wieder.</p>
<p><strong>Christine: Also war es das erste Mal, dass ihr überhaupt zusammen gespielt habt?</strong></p>
<p><strong>Henning: </strong>Ja, in der Formation schon. Wir dachten uns: jeder bekommt 50 Euro am Abend und darf um sonst Essen und Trinken, also warum nicht? Dass daraus irgendetwas Längerfristiges wird, war überhaupt nicht geplant.<br />
<strong>Flo: </strong>So entstehen auch immer schöne Sachen, wenn man gar nichts plant.</p>
<p><strong>Christine: Wisst ihr noch was ihr getragen habt?</strong></p>
<p><strong>Henning: </strong>Wahrscheinlich hatte ich keine Schuhe an. Ich habe oft keine Schuhe an im Sommer.</p>
<p><strong>Christine: Hat das einen tieferen Grund?</strong></p>
<p><strong>Henning: </strong>Ich laufe einfach gerne barfuss im Sommer.<br />
<strong>Flo: </strong>Das meine ich mit dem Lernen von ihm, weil das würde ich nie tun.</p>
<p><strong>Christine: Für mich wäre das auch nichts. Jetzt wissen wir was du, Henning, nicht anhattest, aber was hattet ihr denn an?</strong></p>
<p><strong>Flo: </strong>Ich glaube ich hatte mein schwarzes Lieblingshemd an, von dem der Schnitt so geil ist.<br />
<strong>Henning: </strong>Es könnte auch sein, dass ich ein weißes Hemd anhatte.<br />
<strong>Flo: </strong>Ja, dass was ich dir gegeben habe.</p>
<p><strong>Christine: Die Fragen werden, wie ihr schon merkt, etwas modelastiger, weil ihr ja bald auf der <a href="http://www.premiumexhibitions.com/">Modemesse Premium</a> spielt. Kann man euch denn innerhalb der Band in Typen einteilen? Gibt es da den Sportlichen, den Eleganten ect.?</strong></p>
<p><strong>Henning: </strong>Also, ich glaube, ich bin derjenige, der den Trends am meisten hinterher rennt. Aber ich glaube, wir haben alle irgendwie ein modisches Bewusstsein. Aber es ist schon auf jeden Fall unterschiedlich. Zum Beispiel trage ich viel mehr bunte Sachen. Du siehst es ja heute. Flo ist trendy in Grau gekleidet und ich habe hier eine gelbe Hose, bunte Schuhe und bunte Socken an.<br />
<strong>Flo: </strong>Das liegt aber auch daran, dass ich mich für Mode interessiere. Für schöne Klamotten. Mein Körper ist einfach ein Palast und der will schließlich auch geschmückt werden. (lacht)</p>
<p><strong>Christine: Und Ismail kam mir immer sportlicher im Stil rüber, stimmt das?</strong></p>
<p><strong>Flo: </strong>Ja, aber Ismael hat auch auf jeden Fall ein Modebewusstsein. Es ist jetzt nicht so mein Geschmack, aber er zieht sich immer sehr gut an.<br />
<strong>Henning: </strong>Bei ihm denkt man aber auch oft, dass er sich überhaupt keine Gedanken darüber macht. Bei ihm kann es schon mal sein, dass er zum Auftritt kommt mit einem grauen ollen Pulli und einer Jogginghose.<br />
<strong>Flo: </strong>Genau. (lacht) Wie neulich im Kamp, dass war schon wieder geil.<br />
<strong>Henning: </strong>Da denkt man sich, entweder er macht sich gar keine Gedanken oder er macht das absolut extra, man weiß es nicht genau.</p>
<p><strong>Christine: Und was ist euer Lieblings-Kleidungsstück? Flo hat ja schon gesagt, sein schwarzes Hemd. Oder hat sich das schon wieder geändert?</strong></p>
<p><strong>Flo: </strong>Nein, dass auf jeden Fall. Aber auch das gestreifte Longsleeve, dass ich heute an habe und weiße Feinripps find ich klasse.<br />
<strong>Henning: </strong>Da habe ich mir noch nie darüber Gedanken gemacht.<br />
<strong>Flo: </strong>Ich finde die Frage fast besser als: Was war das erste Album, dass du dir gekauft hast?<br />
<strong>Henning: </strong>Also ich habe Klaviersocken, die habe ich heute leider nicht an. Wenn ich mal Schuhe trage, dann ziehe ich am liebsten diese Klaviersocken an. (lacht) Ja ernsthaft.</p>
<p><strong>Christine: Und wie sieht es mit Lieblingsdesignern aus?</strong></p>
<p><strong>Flo: </strong>Es gibt da einige bei mir, aber die kann ich mir nicht leisten. Tiger of Sweden zum Beispiel. Wenn ich Kohle hätte würde ich jeden Tag Tiger of Sweden tragen.</p>
<p><strong>Chrsitine: Ich finde einen navyblauer Tiger of Sweden Anzug, dazu ein weißes T-Shirt und abgefuckte Chucks ist ein zeitlos schönes Ding. Sonst natürlich BOSS. Das sind jetzt die Sachen die mir einfallen.</strong></p>
<p><strong>Henning: </strong>Ich kenne mich überhaupt nicht aus.</p>
<p><strong>Christine: Wo gehst du denn einkaufen?</strong></p>
<p><strong>Henning: </strong>Auf den Flohmarkt.<br />
<strong>Flo: </strong>Ich glaube wir können uns alle nicht davon freisprechen, dass wir bei H&amp;M einkaufen.</p>
<p><strong>Christine: Wie sollten sich denn idealerweise Frauen kleiden?</strong></p>
<p><strong>Flo: </strong>Sollen wir jetzt sagen worauf wir stehen?</p>
<p><strong>Christine: Ja.</strong></p>
<p><strong>Henning: </strong>So, dass sie sich wohlfühlen.<br />
<strong>Flo: </strong>Ne, ne, ne&#8230;<br />
<strong>Henning: </strong>Dass sie sich&#8230; obwohl, vielleicht hast du recht. Vielleicht reicht die Antwort nicht.<br />
<strong>Flo: </strong>Also, ich muss sagen ich finde diese Leggingsnummer, die sich ja schon sehr, sehr lange durchsetzt außerordentlich attraktiv. Das kommt dann natürlich auch auf die Anatomie der Beine an. Da gibt’s natürlich auch Frauen die dafür keinen vorteilhaften Körperbau haben.</p>
<p><strong>Christine: Ach, da gibt es doch von euch diese Innenschenkel-Schönheits-Theorie. Davon habe ich auf einer Party gehört.</strong></p>
<p><strong>Flo: </strong>Ja, das kommt von mir. Aber das wollen wir doch jetzt nicht öffentlich machen. Das habe ich schon auf meinem Blog gepostet.</p>
<p><strong>Christine: Also erklär es doch bitte noch einmal ganz offiziell für alle.</strong></p>
<p><strong>Flo: </strong>Also, der Zwischenraum der Beine, das ist da, wo dann auch die, du weiß schon ist&#8230; Das ist vielleicht ein Tick von mir, aber es ist mir sehr wichtig wie das aussieht. Die anderen Jungs haben mir da auch nicht widersprochen. Das braucht die richtige Kurve und den richtigen Abstand. Ungefähr die Hälfte von meinem Handy (das sind ja, 2,5 cm) High Heels finde ich auch geil. Aber was bringen mir Beine bis zum Mond wenn oben kein Licht brennt?</p>
<p><strong>Christine: Möchtest du noch etwas ergänzen?</strong></p>
<p><strong>Flo: </strong>Frauen könnten im Sommer mehr Kleider tragen. So gemusterte Schals, wie du einen trägst finde ich auch gut und so Kettengebammel. A lá Janis Joplin. Ketten, Farben und ein bisschen Hippie.</p>
<p><strong>Christine: Wir haben es ja vorhin schon angesprochen, es geht nach Berlin auf die Premium. Berlin wird ja als der Nabel der Kreativität gehandelt, wie ist eure Meinung dazu?</strong></p>
<p><strong>Henning: </strong>Berlin ist ein Loch.<br />
<strong>Flo: </strong>Das kannst du bitte so schreiben. (Flo lacht)<br />
Auf der einen Seite gibt es ein totales Überangebot. Ich war schon ein paar Mal da und man weiß gar nicht, woraus man wählen soll. Aber vielleicht ist das auch meine Provinzansicht. Ich glaube, dass es schwierig ist, seine Kreativität dort auszuleben. Man malt zum Beispiel ein Bild, denkt man hat etwas Neues gemacht, geht sich einen Kaffee holen, drei Häuser weiter und sieht eine Galerie, wo genau deine Idee seit drei Wochen ausgestellt ist. Auf der anderer Seite ist Berlin der Puls, dass kann man nicht leugnen. Eine Stadt, die mit New York, Paris und London locker mithalten kann.</p>
<p><strong>Christine: Seht ihr da auch Chancen für eure Musik?</strong></p>
<p><strong>Flo: </strong>Ja, sogar sehr. Ich glaube, wenn unsere Musik hier in der Provinz von Bielefeld funktioniert, dann erst recht in Berlin.<br />
<strong>Henning: </strong>Ich denke auch, dass es eher Stadtmusik ist. Das sagte sogar schon mal jemand zu uns, der uns gehört hat.</p>
<p><strong>Christine: Wir haben es vorhin schon einmal kurz angesprochen. Wie würdet ihr eure Musik beschreiben? Konzept der&#8230;</strong></p>
<p><strong>Flo: </strong>&#8230;Konzeptlosigkeit. Ich merke vor jedem Konzert, wie mein Kopf anfängt zu planen, dass heißt er plant <em>irgendwie</em>, aber man kann ja nicht planen, weil es ist ja konzeptlos. Das ist irgendwie eine Kunst. Dass muss man lernen: sich komplett befreien von der Planung und sich drauf einlassen. Dass meine ich mit Konzept der Konzeptlosigkeit. Es ist auch nicht einfach, untereinander zu kommunizieren, und du bist dann schon aufgeregt. Du weißt einfach nicht was passieren wird. Da können 100 Leute stehen, da können 2000 Leute stehen, oder drei. Gerade bei drei Leuten wird es vielleicht noch schwieriger, weil die Intimität viel größer ist.<br />
<strong>Henning: </strong>Ich glaube, es ist Musik zum Tanzen und zum Träumen. Sie hat das Potential, dass man wirklich darin versinken kann, und das glaube ich sind auch die schönsten Momente, wenn wir voll drin versinken können, aber trotzdem noch so wach sind, dass wir auf uns hören und wir merken, wenn etwas passiert und passieren muss.<br />
<strong>Flo: </strong>Da stand einmal eine Frau bei einem Konzert die ganze Zeit am Rand, die war so Mitte 40 und hatte einen ziemlich langen Stock im Arsch. Ich habe sie beobachtet, und irgendwann hat sie angefangen zu tanzen, sie konnte nicht anders. Man hat richtig gemerkt, wie unsere Musik in ihre großen Zehen reingeschlichen ist, durch den Körper ging und sie fing an zu vibrieren. Das Schwierige an unserer Region ist, dass das Publikum sehr reserviert ist. Und ich muss sagen, wir haben sie bis jetzt alle geknackt.</p>
<p><strong>Christine: Das stelle ich mir auch schwer vor: ihr habt ja keinen Gesang, wie gebt ihr den euren Liedern Titel?</strong></p>
<p><strong>Henning: </strong>Die Musik ist sehr emotional, auch wenn sie keinen Gesang oder Text hat, der davon erzählt. Man hat ein gewisses Gefühl, und daraus entwickelt sich ein Titel.</p>
<p><strong>Christine: Wem würdet ihr den gerne einmal ein Ständchen spielen?</strong></p>
<p><strong>Flo: </strong>(lacht) Das ist echt eine geile Frage. Helmut Berger.<br />
<strong>Henning: </strong>Oh Gott, da muss ich mal überlegen.<br />
<strong>Flo: </strong>Und Herbert Grönemeyer und Wolfgang Joop</p>
<p><strong>Christine: Warum Wolfgang Joop und nicht Karl Lagerfeld?</strong></p>
<p><strong>Flo: </strong>Oh doch, Karl auch. Für Karl Lagerfeld auf seiner Geburtstagfeier und Wolfgang Joop.</p>
<p><strong>Christine: Ich könnte mir eure Musik auch gut auf dem Laufsteg vorstellen.</strong></p>
<p><strong>Flo: </strong>Ja, an so etwas habe ich auch schon mal gedacht. Oder für ein Theaterstück live Musik zu machen. Wir spielen und die Schauspieler müssen irgendwas dazu aufführen. Ganz spontan. Ich glaub unsere Musik könnte auch gut Filmmusik sein. Wir haben da auch gerade so eine Anfrage&#8230;</p>
<p><strong>Christine: Henning, was ist mit deinem Ständchen?</strong></p>
<p><strong>Flo: </strong>Vielleicht Tom Waits? Oder Angela Merkel?<br />
<strong>Henning: </strong>Das fällt mir echt nicht leicht. Ich finde es eigentlich schade, dass ich mir darüber noch nie Gedanken gemacht habe.<br />
<strong>Flo: </strong>Komm, ich habe doch auch voll spontan geantwortet.<br />
<strong>Henning: </strong>Ja, dafür hast du da jetzt auch voll die Würste da stehen. Ich glaube ich würde gerne für Gregor Gysi spielen. (Flo lacht) Ja wirklich. Und Thome Yorke.</p>
<p><strong>Christine: Dann kommt auch schon die berühmte letzte Frage: Was wünscht ihr mir für die Zukunft? Man wünscht ja anderen oft das, was man selber gerne hätte&#8230;</strong></p>
<p><strong>Flo: </strong>(lacht) Ich wünsche dir, dass du dich etablierst in deinem Gebiet. Dass du eine erfolgreiche Modejournalistin wirst. Vielleicht kannst du ja deine beiden Leidenschaften, für Mode und Journalismus unter einen Hut bekommen. Vielleicht kann ich das auch. Meine Leidenschaft für Kunst und Musik unter einem Hut bringen. Das würde ich dir wünschen.</p>
<p><strong>Christine: Danke.</strong></p>
<p><strong>Henning: </strong>Ich wünsche mir für dich, dass du dich immer weiter entwickelst, dass du nie stehen bleibst und dass du strahlen kannst im Leben. Dass du ausstrahlen kannst und dass du weißt wie du glücklich sein kannst.</p>
<p><strong>Christine: Danke.</strong></p>
<p>FAZIT: Es war ein unglaublich lockeres und witziges Pläuschchen, wir haben viel gelacht, die Jungs sind mindestens genauso cool wie ihre Musik und ich freue mich, sie in Berlin live zu sehen.</p>
<p>//////////</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://www.nicorola.de/features/interviews/interview-the-von-duesz"><img src="http://img.youtube.com/vi/YsVUBBuPRaQ/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p>Mehr Infos:</p>
<p><a href="http://www.thevonduesz.com">Homepage</a><br />
<a href="http://www.myspace.com/thevonduesz">Myspace</a><br />
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<h4>AUTORIN</h4>
<p>Christine ist 24 Jahre alt und hat Modedesign studiert. Sie hat ihre Schwerpunkt aber immer mehr beim Journalismus gesehen. Auf ihrem eigenen Blog<a href="http://lilies-diary.blogspot.com/"> DER ALLTÄGLICHE WAHNSINN &#8211; LILIES DIARY</a> dreht sich vieles um Mode, aber auch um Musik und vor allem um Persönliches. Sie fragte mich vor ein paar Tagen, ob sie hier ein Interview mit The Von Duesz als Gastautorin veröffentlichen könnte. Da sagte ich mir: warum nicht?
</div>
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		<title>Interview: Norman Palm</title>
		<link>http://www.nicorola.de/features/interviews/interview-norman-palm</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 08:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Norman Palm]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 2. Juli erscheint mit &#8220;Shore To Shore&#8221; das zweite Album des Songwriters Norman Palm, der aus Meppen kommt und momentan zwischen Berlin und Mexico City pendelt. Hört man sich sein zweites Album an, so ist das Pendeln zwischen den &#8230; <a href="http://www.nicorola.de/features/interviews/interview-norman-palm">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2010/06/norman-palm.jpg" alt="" title="norman-palm" class="aligncenter size-full wp-image-16196" /></p>
<p>Am 2. Juli erscheint mit &#8220;Shore To Shore&#8221; das zweite Album des Songwriters Norman Palm, der aus Meppen kommt und momentan zwischen Berlin und Mexico City pendelt. Hört man sich sein zweites Album an, so ist das Pendeln zwischen den Kulturen und den Kontinenten für seine Musik sehr vorteilhaft, denn sie ist voll von großen Gefühlen, kleinen Sehnsüchten und wundervollen Songs. <span id="more-16193"></span></p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>Ist deine CD-Sammlung inzwischen komplett auf deiner Festplatte und viel wichtiger: hast du die CDs entsorgt?</em></p>
<p><strong>Norman: </strong>Leider nein. Die Türme stehen immer noch in meinem Schlafzimmer gleich neben den Kisten mit meinem Debütalbum, das leider zu großen Teilen bei mir lagert. Ich warte immer noch auf eine Lösung à la Spotify, die sich mit der Gema verträgt und von der auch Künstler etwas haben.</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>Du hast also immer noch eine haptische Beziehung zu deiner Musiksammlung?</em></p>
<p><strong>Norman: </strong>Ich habe eine haptische Beziehung zu einem Teil meiner Musiksammlung. Zu der Box mit der den ersten vier Pulp Alben, zu der Spiritualized CD, die verpackt ist wie eine riesige Aspirin, zu meiner japanischen Velvet Underground Nachpressung mit Bananensticker. Auf die ganzen Jewelcases könnte ich allerdings verzichten.</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>Deine Eltern haben ja eine ziemlich abenteuerliche Geschichte mit Flucht aus Ost-Berlin und Aufenthalt im Gefängnis vorzuweisen. Schließlich sind sie in Meppen gelandet, einer kleinen Stadt im Emsland. Inwieweit prägt einen eine solche Gegend?</em></p>
<p><strong>Norman: </strong>Ich bin kein großer Fan vom &#8220;Künstler-aus-der-Kleinstadt&#8221;-Mythos. Bei mir hat sich da kein Frust aufgestaut, den ich nun in Kunst verarbeiten muss. Es hat mich trotzdem geprägt, da man in einer Kleinstadt nicht viel Ablenkung und Unterhaltung findet. Will man etwas Kultur erleben, muss man aktiv werden und es selber machen. Dazu weiß man auch oft nicht, was in der &#8220;richtigen Welt&#8221; gerade cool ist, d.h. man muss sich nicht so viel vorschreiben lassen. Wir hatten schon mit 16 eine ziemlich coole Band, haben Installationen an die Wand genagelt und eigenartige Bilder gemalt.</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>Wie und wann bist du aus Meppen geflohen?</em></p>
<p><strong>Norman: </strong>Ich bin nach dem Abi aus Meppen weg und habe in Berlin an der Kunsthochschule mein Studium begonnen.</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>Wenn ich richtig informiert bin, lebst du in einer Fernbeziehung, die du auch in deinen Texten verarbeitest. Wie schwer fällt es dir, von den ganzen Kilometern zwischen euch zu wissen?</em></p>
<p><strong>Norman: </strong>Naja, um das Wissen von all den Kilometern komme ich ja nicht herum. Glücklicherweise muss man ja heute keine Liebesbriefe mehr per Frachtschiff über den Atlantik schicken. Wir sind über das Netz vielleicht ständiger in Kontakt als Nahbeziehungspaare, außerdem sehen wir uns für die Distanz auch sehr oft.</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>Inwieweit fühlst du dich auf dem Tegeler Flughafen zuhause?</em></p>
<p><strong>Norman: </strong>Tegel ist ja klein, da fühlt man sich schnell zuhause. Wir haben vor kurzem ein Fotoshooting auf dem Dach des Flughafens gemacht, jetzt kenne ich mich dort richtig aus!</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>Hat das Einfluß auf die Stimmung deiner Songs?</em></p>
<p><strong>Norman: </strong>Das Reisen hat in sofern Einfluss, als dass ich mir bis heute kein Studio, oder wenigstens eine feste Arbeitsumgebung eingerichtet habe. Wenn ich Musik mache, also schreibe, dann greife ich immer noch zum nächstliegenden Instrument: in Berlin die Gitarre, in Mexiko oft nur eine Ukulele. Dann klappe ich den Laptop auf und nehme unkompliziert etwas mit Garage Band auf. So kann ich sehr direkt arbeiten und alles festhalten, was mir so zufliegt.</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>Dein neues Album &#8220;Shore To Shore&#8221; ist im Kasten und wartet auf seine Veröffentlichung. Wie zufrieden bist du?</em></p>
<p><strong>Norman: </strong>Ich bin recht zufrieden mit dem Ergebnis. Ich wollte nach meinem Debüt &#8211; einer klassischen Singer-Songwriter-Platte &#8211; ein Pop-Album aufnehmen, aber dabei nicht die Intimität und den Charme verlieren, den meine alten Sachen ausgemacht haben. Außerdem sollte es sehr viel musikalischer werden. Ich glaube, das ist gelungen.</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>Wo siehst du die Hauptunterschiede zum Vorgänger?</em></p>
<p><strong>Norman: </strong>Der große Unterschied ist erstmal die Instrumentierung. Wir haben uns eine ganze Weile im Studio eingesperrt, mit alten Synthesizern experimentiert, die Songs arrangiert, elektronisches hinzugefügt und so eine gewisse Athmosphäre geschaffen. Die alte Platte lebte von ihrer Direktheit, einem eher spröden Charme und der Ironie, mit der ich versucht habe Singer-Songwriter Klischees mit einem Augenzwinkern zu behandeln. Die neue Platte nimmt sich selbst vielleicht etwas ernster.</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>Ihr habt ja ein wenig mit dem Thema Album Leak gespielt und ein Fake-Video eines U-Bahn-Verkäufers in Mexico City gedreht, welcher dein neues Album zum Verkauf anbietet. Muss man diesem für viele Musiker ja durchaus ärgerlichen Thema mit Humor begegnen?</em></p>
<p><span class="zitat">Musik ist heute sehr viel zugänglicher, wird getauscht und kann auch ohne Prädikat eines Labels oder der Journalisten ihre Hörer schaffen.</span><strong>Norman: </strong>Das ganze ist ein zweischneidiges Thema. Einerseits ist es natürlich ärgerlich, dass Künstlern und Labels durch die Piraterie der verdiente Lohn durch die Lappen geht. Andererseits ist die Pop-Musik von einem Thron gestoßen worden, auf den sie vielleicht nie gehörte. Musik ist heute sehr viel zugänglicher, wird getauscht und kann auch ohne Prädikat eines Labels oder der Journalisten ihre Hörer schaffen. Wenn in Mexico City die Piraten-Verkäufer die U-Bahn betreten und völlig zufällig ausgewählte Songs aus Ihren Rucksäcken plärrt, sind das oftmals schöne und spontane Begegnungen mit Musik. Ich fand es immer interessant mich auch als Künstler mit dem Thema auseinanderzusetzen. Mit meinem ersten Album habe ich den MP3s ein 200-seitiges Buch entgegen gestellt. Jetzt verkaufe ich meine eigenen Raubkopien.</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>Inwieweit ist es heutzutage wichtig, den Fans bereits vor der VÖ einen kompletten Stream oder zumindest eine Vorab-MP3 anzubieten? Geht es nicht mehr ohne?</em></p>
<p><strong>Norman: </strong>Die Labels sagen, es geht nicht mehr ohne. Ich bin ja nicht Lady Gaga, bei der Millionen auf das nächste Album warten, ich kann über das Netz sehr unkompliziert an die Leute herantreten und sagen &#8220;Hört euch mal meine Platte an&#8221;. Wer sie dann zuhause in guter Qualität hören möchte oder sie von seinem iPod spielen möchte, kann sie ja dann kaufen.</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>Käme für dich eine Art der Distribution a la Radiohead (bezahl, was du möchtest) in Frage?</em></p>
<p><strong>Norman: </strong>Der direkte Vertrieb von Künstler zum Hörer gefällt mir, das habe ich ja mit meinem ersten Album auch gemacht. Die Idee &#8220;Zahl was Du willst&#8221; scheitert an der Realität, auch wenn Radiohead meines Wissens nach nie konkrete Zahlen veröffentlicht haben, zahlen die meisten Leute gedeckt von der Anonymität des Internets nur ein Minimum von dem, was man normalerweise für eine Platte verlangen müsste. Bei Radiohead geht das immer noch auf, weil sie Millionen Exemplare verkaufen. Ich könnte mit einem 1-Euro Alben die Kosten von Aufnahme und Produktion nicht decken.</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>Soweit ich weiß, bist du gelernter Grafiker. Gibt es zum neuen Album ebenfalls so ein kunstvolles und umfangreiches Booklet wie zu &#8220;Songs&#8221;?</em></p>
<p><strong>Norman: </strong>Ich habe zum neuen Album nicht mal das Cover selbst gestaltet, sondern das Artwork an zwei Designerinnen aus Paris gegeben. Es wäre langweilig gewesen, das einfach nochmal zu machen, ich wollte mich nicht als &#8220;der Typ der immer ein Buch dazumacht&#8221; auszeichnen, sondern diesmal vor allem musikalisch ein gutes Album produzieren. Das heißt allerdings nicht, dass ich nicht auch in Zukunft Musik und Visuelles zusammenbringe, wie ich es ja auch mit dem Mexiko-Piraten-Video gemacht habe.</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>Siehst Du dich eher als Wanderer zwischen den Welten oder ist die Musik mit der Kunst bei dir im Einklang?</em></p>
<p><strong>Norman: </strong>Ich versuche möglichst wenig zu trennen. Die Herangehensweise ist oft ähnlich. Ich bin ein Freund des Gesamtkunstwerks und denke schon während der Aufnahmen daran, wie die Songs miteinander korrespondieren werden, wie Video oder Artwork werden könnten und wie man das ganze kommuniziert. Allerdings ist Design für mich etwas sehr viel zielgerichteteres, gestalterische Absicht und Rezeption sollte da übereinstimmen. Bei der Musik darf zwischen Autor und Hörer viel mehr passieren, das heißt Musik ist offener für Interpretation, ist emotionaler und sagt so jedem Hörer vielleicht etwas anderes.</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>Im Herbst geht es auf Deutschlandtour. Was können wir von dir auf der Bühne erwarten? Wer wird dich begleiten?</em></p>
<p><strong>Norman: </strong>Mittlerweile spiele ich live mit einer kleinen Band. Wir sind zu dritt: Mein Produzent Janne Lounatvuori bedient allerhand Tasteninstrumente, tritt auf eine Basedrum und spielt eine karibische Steelpan. Obi Blanche, der selbst als Solo-Künstler elektronische Musik macht, steht am Sampler und spielt elektrische Gitarre. Dazu haben wir alle denselben kleinen 80er Jahre Analogsyntesizer für die elektronischen Parts.</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>Möchtest du meinen Lesern noch etwas sagen?</em></p>
<p><strong>Norman: </strong>Kommt zu den Konzerten <img src='http://www.nicorola.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>Vielen Dank für das Interview!</em></p>
<p>//////////</p>
<p><a href="http://www.normanpalm.com/">Homepage</a></p>
<p>Albumstream: &#8220;Shore To Shore&#8221;</p>
<p><object height="285" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fnormanpalm%2Fsets%2Fnorman-palm-shore-to-shore&#038;g=1&#038;"></param><embed height="285" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fnormanpalm%2Fsets%2Fnorman-palm-shore-to-shore&#038;g=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"> </embed> </object>  <span><a href="http://soundcloud.com/normanpalm/sets/norman-palm-shore-to-shore">Norman Palm &#8211; Shore to Shore</a> by <a href="http://soundcloud.com/normanpalm">Norman Palm</a></span></p>
<p>Tourdaten:</p>
<p>10.09. 2010 &#8211; Berlin @ Berlin Festival<br />
11.09. 2010 &#8211; Hamburg @ Übel &amp; Gefährlich<br />
12.09. 2010 &#8211; Köln @ Studio 672<br />
13.09. 2010 &#8211; Frankfurt @ Brotfabrik<br />
14.09. 2010 &#8211; Dresden @ Societätstheater<br />
15.09. 2010 &#8211; Nürnberg @ Musikzentrale<br />
16.09. 2010 &#8211; Marburg @ FZW<br />
17.09. 2010 &#8211; München @ Atomic Cafe<br />
19.09. 2010 &#8211; Schorndorf @ Manufaktur<br />
23.09. 2010 &#8211; Leipzig @ F-Stop Festival<br />
24.09. 2010 &#8211; Erfurt @ Klanggerüst</p>
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		<item>
		<title>Videointerview: Matt Berninger &#8211; The National</title>
		<link>http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/musik/video/videointerview-matt-berninger-the-national</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 13:14:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Berninger]]></category>
		<category><![CDATA[The National]]></category>

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		<description><![CDATA[Kann und will ich euch nicht vorenthalten. YouTube Direkt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann und will ich euch nicht vorenthalten.</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/musik/video/videointerview-matt-berninger-the-national"><img src="http://img.youtube.com/vi/2k7VzK7788M/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=2k7VzK7788M">YouTube Direkt</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview: The Indelicates</title>
		<link>http://www.nicorola.de/features/interviews/interview-the-indelicates-2</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 09:04:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[The Indelicates]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Indelicates sind zurück. Charmant und ironisch wie immer. Der Nachfolger zu ihrem großartigen Debüt heißt &#8220;Songs For Swinging Lover&#8221; und klingt wie auch auf dem Vorgänger zeitlos. Denn wenn man nicht weiß, wann dieses Album erschienen ist, dann fällt &#8230; <a href="http://www.nicorola.de/features/interviews/interview-the-indelicates-2">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nicorola.de/wp-content/uploads/2010/06/the-indelicates.jpg" alt="" title="the-indelicates" class="aligncenter size-full wp-image-15752" /></p>
<p>Die Indelicates sind zurück. Charmant und ironisch wie immer. Der Nachfolger zu ihrem großartigen Debüt heißt &#8220;Songs For Swinging Lover&#8221; und klingt wie auch auf dem Vorgänger zeitlos. Denn wenn man nicht weiß, wann dieses Album erschienen ist, dann fällt die Zuordnung in Dekaden schwer. Die Band entschied sich, das Album vor dem physischen Release als Download zu einem <a href="http://corporaterecords.co.uk/artists/The+Indelicates/Songs+For+Swinging+Lovers/">frei wählbaren Preis anzubieten</a>. Auch für umsonst, wenn man das möchte. Ich finde diesen Schritt nach wie vor interessant, gerade wenn sich eine doch relativ unbekannte Band dazu entschließt. Noch dazu finde ich das neue Album sehr gut, und so kam ich nicht umhin, Julia Indelicate (<a href="http://www.nicorola.de/features/interviews/interview-the-indelicates">wieder einmal</a>) ein paar Fragen zu stellen. <span id="more-15748"></span></p>
<p>Auch diesmal müsst ihr mir verzeihen: ich habe momentan wenig Zeit, weswegen das Interview nicht übersetzt ist. Aber ich denke, damit kommt ihr schon klar.</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>Hello! Thanks for taking the time answering some questions! Can you please introduce yourself?</em></p>
<p><strong>Julia: </strong>Hi, I&#8217;m Julia Indelicate, from the band The Indelicates <img src='http://www.nicorola.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>Your debut record was released two years ago. What happened in the meantime?</em></p>
<p><strong>Julia: </strong>It took a little while to get released from our record deal, so we were sitting ducks for a bit. It was very frustrating because we couldn&#8217;t do very much until we knew what the label wanted from us. We finally managed to persuade them to drop us last year, and shortly after that we released a 7&#8243; Vinyl shaped book called Words By Simon &amp; Julia Indelicate, which featured poems, songs, and footnotes on some of our work so far. In September 2009 we went to Berlin to record our second album in the former East German Radio complex, and we&#8217;re about to release the CD version of that album. We started working on Corporate Records, our pay what you like label, late last year, and released the first incarnation of the Indelicates second album in April on Corporate Records. So far its been amazingly successful! We also sold Fudge at Christmas, which was also lots of fun <img src='http://www.nicorola.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>You just finished your new record, which was released in April. What was the experience like recording this album?</em></p>
<p><strong>Julia: </strong>It is quite difficult to record second albums. Most of what we really wanted to say, we&#8217;d already said very clearly in the first album, and we didn&#8217;t want to repeat ourselves! We had a little more time to spend on the recording, which means that some of the music is lusher, and possibly more acoustic sounding. The recording studio was in the old east german radio building, which was surreal and intriguing at the dame time. We found ourselves sifting through old news tapes to find samples, and old documents just left lying around. Working with a different producer (Ed East from the band Chikinki) was also exciting, as every new person you work with adds their own insights into what you&#8217;re trying to do. Ed certainly shared our sense of adventure, and we had great opportunities to experiment.</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>What are some things that you really love about the new record?</em></p>
<p><strong>Julia: </strong>I really love everything about it, but I especially like Savages and We Love You, Tania. I love the weird samples of german news reports from the 1980&#8242;s about the nuclear corridor on the song Roses, and the humming choir on savages. The cover art was really tricky to do ( because we&#8217;re hanging, and it&#8217;s quite dangerous!) but I also love it. I&#8217;m making jewellery based on the hanging this weekend, so we&#8217;ll see how much people like that! The lyrics in Savages, written by Simon Indelicate, blew me away when I heard them and, also, are quite hard to listen to because they&#8217;re very personal. I think the whole album is a lot more personal.</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>Is there something that changed your mind or your overall approach to music since &#8220;American demo&#8221;?</em></p>
<p><strong>Julia: </strong>I think we are more experienced with both the dying music Industry and the actual making of records than we were before. I think we&#8217;re about to enter a really interesting time in music and data making, and Corporate Records is our way of taking part in it.</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>You decided to do a Radiohead-like offer: download the album and pay what you want. Why do you chose that way of distribution?</em></p>
<p><strong>Julia: </strong>We chose to release the album on a pay-what-you-like basis as an experiment really. We were unhappy with the silly things which labels do to try and sell records, and how much of the money spent by them resulted in very little sales or exposure. Most of the actual success we have had as The Indelicates has been using the net, so we were very used to having a trust based relationship with fans.</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>So how come you decided to use Corporate for this album as opposed to another label or a platform like Bandcamp?</em></p>
<p><strong>Julia: </strong>We wanted something that looked cool and that we had control over. Anyone who uses Corporate records can change the way it works for them, and we wanted something which proved that you don&#8217;t have to be a big band like Radiohead to make the system work. You just have to trust people, and reward them for their trust in return.</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>After nearly two and a half month: was this decision a success?</em></p>
<p><span class="zitat">We have been able to start the recording of the third album already, just from sales of the second one, which is pretty amazing.</span><strong>Julia: </strong>It was very successful. We were very surprised at how much we made! We have been able to start the recording of the third album already, just from sales of the second one, which is pretty amazing. Giving people the option to pay/ download free is part of the trust based relationship I was talking about. We&#8217;ve always been honest about what we do with the money people pay, and our fanbase knows that we will always try to make physical products which are imaginative and beautiful. I think letting people decide what value music has is the only way forward at the moment. But this stuff changes all the time, soaybe next year everyone will want cassettes again <img src='http://www.nicorola.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>In your first email concerning this interview you wrote: &#8220;we&#8217;re recording at the moment.&#8221; What  did you record?</em></p>
<p><strong>Julia: </strong>We are recording the third Indelicates album, which is a concept album called David Koresh Superstar, about a cult leader in Waco, Texas, in the early 1990s. It already sounds pretty cool, and we have lots of guest singers and musicians on it.</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>You will be making videos for every track on the album and releasing them over the next six months. What is the idea behind this?</em></p>
<p><strong>Julia: </strong>When you aren&#8217;t tied up with release dates and singles you can do pretty much anything! Our rhthm guitarist Al and his partner Stuart do most of our videos, and we thought it would be cool to do lots. We&#8217;d also like to make every video into one ling film, like that Michael Jackson film Moonwalker. Hahaha!</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>You&#8217;re currently touring the UK, heading towards Germany in June. Can you get an idea wether or not people enjoying your new songs?</em></p>
<p><strong>Julia: </strong>Yesterday we played the UK launch of the CD in London. Everyone knew the words to the new album. So that&#8217;s a good sign! I think people really like Savages. We play that one acoustically at the moment, and it&#8217;s very popular like that.</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>What can the people in Freiburg and Cologne expect from your live show?</em></p>
<p><strong>Julia: </strong>We will play for as long as we can; we will play all the hits; and Simon might just fo his Bob Dylan impression again <img src='http://www.nicorola.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>nicorola: </strong>I<em>’d like you to make us a mix-tape. Pick five tracks with a theme of your choice.</em></p>
<p><strong>Julia: </strong><br />
Dirty North &#8211; &#8216;Back to the Shaw&#8217;<br />
Philip Jeays &#8211; &#8216;The Eyes of the Thief&#8217;<br />
Lily Rae &#8211; &#8216;Diane&#8217;<br />
Lady Sovereign &#8211; &#8216;let&#8217;s be mates&#8217;<br />
Lady gaga &#8211; &#8216;paparazzi&#8217; ( sorry. I just keep playing it live!)</p>
<p><strong>nicorola: </strong><em>Do you want to say anything else to my readers?</em></p>
<p><strong>Julia: </strong>Come and see us in Koln, Freiburg or Stuttgart on the 9th-11th June. Or, if you miss us then, Simon and Julia will be back for a number of shows in august! Kisses. X</p>
<p>//////////</p>
<p><a href="http://indelicates.com/">Homepage der Band</a><br />
<a href="http://www.myspace.com/theindelicates">MySpace-Seite</a></p>
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