Artikel zum Schlagwort: Technik
Vorgestern war es soweit. Die langerwartete mobile Variante der Streaming-Software Spotify erblickte offiziell das Licht der Welt. Und das nicht nur für das iPhone, wie ich ursprünglich dachte. Sondern zu meinem Glück auch für die Android-Plattform. Zwar ist eine direkte Installation aus dem App Market in Deutschland nicht möglich, aber wenn ihr diesem Link folgt, dort das App manuell herunterladet und einen App-Installer wie zum Beispiel “eoeAppInstaller” benutzt, steht dem mobilen Hörgenuss nichts mehr im Wege.
Um eventuellen Mißverständnissen vorzubeugen: nur Premium Nutzer von Spotify können die mobile Version benutzen. In Deutschland damit also nur die, die schon länger dabei sind, denn momentan kann man hierzulande kein neuer Premium Kunde werden. Das soll sich aber angeblich bis Ende des Jahres ändern. Wir werden sehen.
Da ich schon seit geraumer Zeit einen Premium Account habe, stellt dies für mich zum Glück kein Problem dar. Nach dem ersten Start erfolgt der obligatorische Login, auf welchem Bildschirm nach dem ersten Start landet, habe ich vergessen. Am unteren Rand der übersichtlichen Oberfläche findet ihr 4 Buttons: Playlists, Search, Home, More. Gib mir den Rest »

Das ist in der Tat eine sehr lustige Idee und sehr amüsant zu lesen. Ein 13-jähriger, der mit iPod und digitaler Musik aufgewachsen ist, testet einen Walkman.
My dad had told me it was the iPod of its day. He had told me it was big, but I hadn’t realised he meant THAT big. It was the size of a small book. When I saw it for the first time, its colour also struck me. Nowadays gadgets come in a rainbow of colours but this was only one shade – a bland grey. So it’s not exactly the most aesthetically pleasing choice of music player. If I was browsing in a shop maybe I would have chosen something else.
From a practical point of view, the Walkman is rather cumbersome, and it is certainly not pocket-sized, unless you have large pockets. It comes with a handy belt clip screwed on to the back, yet the weight of the unit is enough to haul down a low-slung pair of combats.
BBC: Giving up my iPod for a Walkman
Mein erster Walkman war übrigens ein von meiner Schwester geliehener von Aiwa. Den habe ich mir immer für das samstägliche Rasenmähen geborgt.
via Nerdcore
Foto: Moff
Ach, daher weht der Wind. Erst am Zoll die MP3-Player kontrollieren, dann illegale Dateien löschen, einen Strafzettel ausstellen und den einigermaßen erschreckten und verunsicherten Fluggast in die Abflughalle entlassen. Da kann er dann seinen MP3-Player am Download-Kiosk von EMI wieder aufladen. Diesmal völlig legal. Damit der Zoll am Zielflughafen nicht auch noch fündig wird.
“Künftig können Flugzeug-Passagiere Tracks aus dem EMI-Katalog zwischen Check-in und Abflug auf ihre MP3-Player herunterladen. Im Fiumiciono Flughafen von Rom hat die britische Firma MEDIAnywhere 24 Download-Kioske in den Abflughallen positioniert, über die Musik auf eigene Abspielgeräte heruntergeladen werden kann.”

Das ist zwar im Kern eine Kapitulationserklärung, aber im Gegensatz zu Europa scheinen die Verbände der Musikindustrie in den USA langsam einzusehen, dass sie mit der Keule der Strafverfolgung gescheitert sind. Das Modell, das der Technologie-Berater Jim Griffin, der für drei der vier großen Plattenfirmen arbeitet, zusammen mit Peter Jenner, Chef des International Music Manager’s Forum und früher selbst Manager von Pink Floayd Floyd und The Clash, vorstellen will, ist einfach: 5 Dollar im Monat als Aufschlag auf jeden Breitband-Zugang, und das war’s. Das Modell wurde angeblich bereits auf der MIDEM in kleinstem Kreis (nur 50 geladene Gäste) diskutiert und nicht rundweg abgelehnt. (Inquirer.de)
Ich finde zwar 5 Dollar ziemlich wenig und auch unrealistisch, aber eine scheinbar stattfindende Diskussion hinter den Kulissen ist extrem spannend. Die Probleme, die ich bei einer Kulturflatrate allerdings sehe, sind folgende:
- theoretisch müssten alle zahlen (wäre dann eine Art GEZ mit entsprechendem Geschrei)
- wie kommen die Gelder zu den wirklichen Urhebern, und nicht nur zu deren Vertretern?
- werden hiermit auch die anderen Kreativbranchen (Filmindustrie) bezahlt? Oder gibt es für jede Branche einen Aufschlag?
- wie genau sähen die Bedingungen aus? Ist dann einfach alles erlaubt? P2P, Bittorrent, Rapidshare?
- wie sieht die Zukunft der Musik-Shops aus? Was wird aus iTunes? Wer kauft dann noch Musik?
Die ganze Kiste bleibt auf jeden Fall spannend. Und sollte es jemals eine Art Kulturflatrate geben, dann bin ich auf die deutsche Lösung gespannt.
Foto: Maproom Systems

Ich konnte ja nicht wiederstehen. Ich musste mir dieses Ding namens Qtrax einfach mal anschauen. Also schnell auf die Seite, die Software heruntergeladen und installiert. Gib mir den Rest »


