Artikel zum Schlagwort: Two Door Cinema Club
Gestern geisterte ja das neue Video von Brandon Flowers durch das Netz. In diesem wird er von seiner Filmfreundin Charlize Theron aus allerlei brenzligen Situationen gerettet. Da ich die Musik aber furchtbar finde und das Video in “meinem Land nicht verfügbar” ist (hier könnt ihr es momentan sehen, wer weiß wie lange), gibt es hier das musikalisch viel tollere und filmisch mindestens ebenso interessante neue Video von Two Door Cinema Club.
TWO DOOR CINEMA CLUB | COME BACK HOME from RADAR MAKER on Vimeo.

Normalerweise bin ich nicht so der Mash-Up-Fan. Ich habe schon mit Remixen so meine Probleme; mit Mash-Ups noch mehr. Auch bei den gelungsten Varianten habe ich immer die Originalstücke im Ohr. Ausnahmen wie zum Beispiel das fantastische “With L.E.S. Kids (U2 VS MGMT VS Santigold)” von Gaston einmal ausgenommen. Die beiden hier vorligenden Mash-Ups gehören ebenfalls in die Kategorie Ausnahme.
Besonders perfekt Song Nummer 1, die Gesanglinie von “What You Know” auf dem Instrumental von “Wonderwall”. Nummer 2 braucht sich zwar auch nicht verstecken, aber wie ich bereits sagte: da habe ich ebenfalls das Original im Ohr.
Fissunix VS Oasis VS Two Door Cinema Club
Foto: jf1234
Ob Lady Gaga nun ein Mann oder eine Frau ist, ob ihre Diäten schwachsinnig oder gar gefährlich sind, das ist mir alles egal. Ihre Musik übrigens sogar noch mehr. Wenn sich Two Door Cinema allerdings einen Hit der Lady vornehmen, dann höre ich mir das gerne an. Vor allem das “Ma Ma Ma Ma” des Schlagzeugers hat was unbestritten Amüsantes. Auch wenn der Song nach wie vor nicht überragend ist, ist er in dieser Interpretation immerhin hörbar.
05. März
Cooperative Music (Universal)
Lassen wir mal außen vor, das “Tourist History” fast genau so beginnt wie seinerzeit “Silent Alarm” von Bloc Party. Auch die Paralleln zu anderen Bands lassen sich leicht ziehen. Die Basslinie von “Something Good Can Work” scheint direkt bei den Killers geklaut, die Shouts im Hintergrund desselben Songs bei den Los Campesinos!, die erste Strophe von “Undercover Martyn” klingt verdächtig nach The Crash (gibt es die eigentlich noch?) und dann natürlich immer wieder Bloc Party (“Do You Want It All?”). Die Nordiren bedienen sich im reichen Fundus der vergangenen Jahre, vorzugsweise im Post-Punk-New-Wave-Bereich. Das haben vor ihnen schon viele gemacht, und ebenso viele sind wieder verschwunden.
Dem Trio gelingt es mit diesen Zutaten und klaren Referenzen allerdings, einen Hit an den anderen zu reihen. Es fällt unheimlich schwer, sich dem Sog solcher Songs “Undercover Martyn” oder “Do You Want It All?” zu entziehen. Sie verstehen es einfach, mitreißende kleine Hymnen zu schreiben, die man so schnell nicht wieder aus dem Kopf bekommt, und die mit Sicherheit die Tanzfläche der Indie-Disco füllen dürften. Das französischen Electro- und Modelabel Kitsuné tat also gut daran, sich diese Newcomer unter den Nagel zu reißen. Diese bedanken sich brav und feuern ein kleines Feuerwerk ab.
Two Door Cinema erfinden wie gesagt das Rad nicht neu, schreiben aber großartige Songs. Und selbst neben den ganzen großartigen Veröffentlichungen dieser Tag können sie sich locker behaupten, denn “Tourist History” hat ein unschlagbares Geheimrezept: dieses Album macht gute Laune!
Highlights: “Cigarettes In The Theatre”, “Undercover Martyn”, “Something Good Can Work”
Wertung: 








//////////

Vor ein paar Tagen hatte ich bereits auf zwei MP3s und ein Video von Two Door Cinema Club hingewiesen. Damit dürften euch das Trio aus Nordirland nicht mehr ganz unbekannt sein. Am 5. März erscheint das Debüt “Tourist History” in Deutschland via Cooperative Music. Eine gewisse Nähe zu Phoenix ist vor allem in der Single “Something Good Can Work” kaum zu leugnen, aber der Rest des Album orientiert sich eher an Post Punk meets Indiepop. Oder so. Beim ersten Durchhören des Albums dachte ich: Bloc Party mit einer Prise Pop und dem Sänger von Nada Surf. Zwar erfinden sie damit das Rad nicht neu, liefern aber trotzdem eine mitreißende Platte ab. Aber macht euch am Besten selbst ein Bild:

Two Door Cinema sind euch bisher vielleicht unbekannt. Das dürfte sich aber mit ziemlicher Sicherheit ändern, sobald am 5. März das Debüt “Tourist History” der drei Iren in Deutschland via Cooperative Music erscheint. Ihre Nähe zu Phoenix ist vor allem in der Single “Something Good Can Work” kaum zu leugnen, aber der Rest des Album orientiert sich eher an Post Punk Indiepop. Oder so. Beim ersten Durchhören des Albums dachte ich: Bloc Party mit einer Prise Pop und dem Sänger von Nada Surf.
I Can Talk
Something Good Can Work
Noch viel mehr MP3s gibt es hier:
Radar Maker: Two Door Cinema Club
Undercover Martyn

bei Amazon kaufen: 
