Artikel zum Schlagwort: White Denim
Zwar gibt es schon ein wie ich finde sehr passendes Video zu diesem Song, aber die Band hat sich scheinbar entschlossen, ihn von Andy Cope noch ein zweites Mal bebildern zu lassen.

“Fits”, das aktuelle Album von White Denim, ist definitiv ein Anwärter auf die Top Ten 2009. Anstrengend? Sicher! Sperrig? Aber Hallo! Rockt wie Sau? Ganz genau! Läuft bei mir deswegen auch hoch und runter, so oft es eben geht (bezogen auf die Angestrengtheit). Und da freut es mich natürlich, das uns die netten Niederländer von 3VOOR12 einen Livemitschnitt vom RAWK Festival aus dem Amsterdamer Paradiso vom 11. Juli 2009 zur Verfügung stellen. Knappe 56 Minunten lang wird hier der Schweiß aus den Poren gerockt. Wunderbar.
White Denim @ RAWK festival Paradiso 11-07-2009
Foto: daddsy
26. Juni 2009
Full Time (Rough Trade)
Wow, das Trio steigt ja heftig ein. Ein tiefhängender Bass rumpelt mir ins Gesicht, bringt meinen Magen zum Rumoren und meine Synapsen zum Glühen. Nach knapp eineinhalb Minuten geht es dann richtig los. Willkommen in der Prog/Garage/Seventies-Rockhölle aus dem verschwitzten Austin direkt in Texas. Bereits der Opener macht klar, das dies hier keine leichtverdauliche Sommerplatte mit kleinen Indiehits ist, sondern ein verdammt harter Brocken, der erarbeitet werden will. Laut, drängend, lärmend, ungestüm, chaotisch, krachig, mitreißend. Mitunter kann es durchaus so klingen, als würde die Band schwer zueinander finden und eigentlich nicht genau wissen, welcher Song jetzt gerade dran ist (“El Hard Attack DCWYW”).
In den spannendsten Momenten kommen allerdings magische Songs wie das bereits bekannte “I Start To Run” zustande, die durch den treibenden Bass, den Funk und den atemlosen Gesang in den Bann ziehen. In der zweiten Hälfte wird es ab dem Instrumental “Sex Prayer” zwar etwas ruhiger, mitnichten aber langweiliger. Für mich wird es ab hier richtig spannend, denn Songs wie “Mirrored And Reverse”, “Everybody Somebody” oder das akustisch beginnende “Regina Holding Hands” sind einfach schön ausformulierte Rocksongs.
Dieses leicht Nervöse, dieses Brodeln unter der Oberfläche, das wird das Album aber auch zum Ende hin nicht los. Und das macht es so faszinierend und spannend.
Highlights: “I Start To Run”, “Mirrored And Reverse”, “Syncn”
Wertung: 








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White Denim – “Mirrored And Reversed”
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Gestern noch im Albumstream, heute schon im Video. Es wird allzu deutlich, das die Veröffentlichung der neuen Platte kurz bevor steht. Und zwar diesen Freitag als Download und eine Woche später auch als CD. In diesem Sinne: “Run! Hahahahaha. RUN! Yeah. Hahahaharrrr. PLAY! Hahaharrr. PLAY!”
Da haben White Denim ja einen ganz schön wildes Biest an Zweitwerk nachgelegt. Wo immer Drummer Josh Block die Band auch hinführt, mit einem sicheren Händchen werden die Songs auf wundersame Weise zusammengehalten. Das ist beim ersten Durchhören mehr als verwirrend und kaum nachvollziehbar, aber ich bin mir sicher, nach und nach werden sich die Songs in unser Gedächtnis graben.
Albumstream: White Denim – “Fits”
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Wäre ich jemals Skateboarder gewesen, dann würde ich mich jetzt wieder jung fühlen und an alte Zeiten und Wunden denken. Aber auch für unsportliche alte Säcke wie mich ist es eine Freude zu sehen, das J Mascis und seine Kollegen locker das Niveau ihres Comebacks “Beyond” halten können und ein verdammt gutes Rockalbum raushauen. Macht Spaß.


