The-Pains-Of-Being-Pure-At-Heart

Ich muss zugeben, dass ich nicht unbedingt auf ein neues Album von The Pains Of Being Pure At Heart gewartet habe. Als ich aber vor ein paar Wochen das beschwingte „Simple And Sure“ hörte, da war ich schon gespannt, was sie rund drei Jahre nach ihrem letzten Werk “Belong” noch zu erzählen haben. Inzwischen habe ich mir ihr neues Album „Days Of Abandon“ ein paar Mal angehört, und ich bin ganz Arianes Meinung: So richtig überzeugen können The Pains Of Being Pure At Heart damit jedoch nicht auf ganzer Linie. Wo es anderen Bands gelingt durch konsequente Weiterführung ihres Sounds ein gewisses Gefühl der Vertrautheit und des Willkommenseins zu schaffen, klingen die Brooklyner mit ihren süßlichen Pop-Melodien recht schnell beliebig, ein wenig so wie Shout Out Louds und ähnliche Bands. Solche Bands machen zwar Spaß, von The Pains Of Being Pure At Heart ist man aber wertigeres mit mehr Tiefe gewöhnt.

Natürlich sind die The Pains Of Being Pure At Heart nach wie vor unterhaltsam, wie man an diesem Mitschnitt ihres Studioauftritts beim Radiosender KEXP sehen kann. Und live würde ich mir die Band sehr gerne einmal ansehen. Aber ihr aktuelles Album ist leider ein klein wenig enttäuschend.

Tracklist:

  1. Until The Sun Explodes
  2. Simple And Sure
  3. Kelly
  4. Eurydice

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