Trudy and the Romance. Hinter diesem unscheinbaren Namen steckt ein junges Trio aus Liverpool in Großbritannien. Ihr rumpelndes „Baby I’m Blue“ stolpert durch genau drei Minuten und erinnert an Doo-Wop, Sixties, die Beach Boys, The Strokes und an Holy Esque (zumindest vom Gesang her).

Ziemlich aufregende Mischung, aber die drei jungen Musiker schaffen es scheinbar mühelos, aus diesen Zutaten etwas völlig eigenständiges zu brauen. Ich interessierte mich sofort für die Jungs und stellte ihnen ein paar Fragen.


Hallo. Danke, dass ihr euch die Zeit nehmt, mir einige Fragen zu beantworten. Könnt ihr euch bitte kurz vorstellen?

Hallo. Wir sind Trudy and the Romance aus Liverpool, frisch geschlüpft und bereit, dich anzuspringen.

Könnt ihr uns ein wenig über die Entstehung von Trudy and the Romance erzählen?

Wir wollten einfach die Welt kennen lernen.

Ihr habt einen sehr speziellen Sound, und da frage ich mich, was ihr als eure frühesten musikalischen Leidenschaften und Einflüsse bezeichnen würdet?

Die Musik, die wir als Kinder im Auto hören mussten, nachdem uns unsere Eltern angeschnallt hatten, die sitzt tief in uns drin und schleicht sich später unbewusst beim Schreiben der Songs an die Oberfläche.

trudy-coverWas sind die prägnantesten Momente in eurer musikalischen Arbeit?

Neue Songs, heiß aus dem Ofen gezogen.

Ihr habt vor ein paar Wochen das erste Mal in London gespielt, und zwar im Old Blue Last. Wie war’s?

Sehr interessant. Viele Anzüge und Stiefel. Das Londoner Publikum sollte mehr lächeln.

Gibt es Pläne, demnächst nach Deutschland zu kommen?

Wir versuchen, es irgendwann vor Ende dieses Jahres zu schaffen, so wahr uns Gott helfe.

Was sind die drei größten Herausforderungen, denen ihr euch als als Musiker heute stellen müsst?

Brad aus dem Bett bekommen, Geld und Halsschmerzen.


 

Wie du sehen kannst, sind Trudy and the Romance ziemlich kurz angebunden und haben den Schalk im Nacken. Vielleicht hätte ich auch spannendere Fragen stellen können, wer weiß. Diesen Schuh ziehe ich mir gerne an.

Die Musik ist nach wie vor aufregend, und solltest du Baby I’m Blue bisher nicht kennen, dann wird es höchste Zeit.

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