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Holy Milk machen laut eigenen Aussagen Ambient Pop Groove. Diese eigene Kategorisierung trifft verdammt gut zu und schützt auch ein wenig vor diesen schon viel zu überladenen, klassischen Schubladen. Die Band verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie The xx oder auch London Grammar: reduzierte, elektronisch verstärkte Musik mit weiblichem Gesang. Frontfrau Lucinda John-Durante bringt dann auch den Pop-Appeal in die Songs, während die Intrumentierung ein wenig experimenteller ausfällt. Diverse Geräusche schwirren durch den Raum und lassen die Songs fast auseinanderfallen, bevor die Gesangsmelodie ihnen wieder eine Richtung weist.

Die düstere Stimmung, welche die Band ausstrahlt, ist vielleicht der interessanteste Aspekt ihrer Musik. “Do you want to give me bruises or do you want to hold my hand?” singt John-Duarte in “Confusing The Wind”, während “Born And Die” mit ziemlich simplen, aber dennoch bedrückenden Lyrics um die Ecke kommt. Mehr als diese beiden Songs habe ich nicht gefunden, aber sie machen definitiv Appetit auf mehr, und ich könnte mir vorstellen, dass uns 2014 noch den ein oder anderen Höreindruck von Holy Milk beschert.

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