Eine weitere Anekdote aus der lustigen Welt der Musikindustrie: vor ungefähr einem Jahr startete Starbucks in den amerikanischen Filialen ein CD-Kiosk Projekt. Kunden sollten sich an den Terminals eigene Compilations zusammenstellen und brennen können. So sollte innerhalb von 2 Jahren jede Filiale mit einem Terminal ausgestattet werden. Doch das Projekt verzögert sich, und ob es jemals flächendeckend eingesetzt wird, ist fraglich. Warum?

Ein Grund dürfte der hohe Preis pro Song sein. So kostet eine CD mit 15 Songs $17,- . Und die Plattenfirmen denken schon über eine Preiserhöhung nach.
Ein weiterer Grund sind scheinbar die unterschiedlichen Lizenzbestimmungen der Plattenfirmen. Universal z.B. besteht auf Rohlinge einer bestimmten Firma. Ein Betreiber eines Plattenladens hierzu:

Jede Firma besitzt ihre eigenen Regeln, die Sinn machen, wenn sie einem erklärt werden. Aber wenn man sie alle kombiniert, ist es ein heilloses Durcheinander.

Was soll man dazu noch sagen? In meinen Augen ist diese Terminal-Idee an sich fraglich, denn ich hätte keinen Bedarf. Aber es mag ja Kunden geben, die diesen Service gerne in Anspruch nehmen. Aber das wird wohl nichts. Viele Köche verderben halt doch den Brei. Man bekommt eine Ahnung, wie schwierig es damals für Apple gewesen sein muss, alle beteiligten Majors für den iTunes Music Store unter einen Hut zu bekommen.

via: netzwelt

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