Bloc Party schmeißen hin. Nach dem Ende der momentanen UK-Tour ist erst einmal Pause angesagt. Das die Band danach noch einmal in der jetzigen Besetzung zusammenfindet, ist fraglich. Drummer Matt Tong äußerte sich folgendermassen:

“Unfortunately that is going to be it for the time being. We definitely need to have a break and gain a bit of perspective on life outside of the band. Hopefully if we do reconvene at some point in the future we’ll be refreshed and have so many ideas to bring to what it is we do. […]
Kele Okereke is an insatiable workaholic and creating is something he is so connected to so you’ll definitely hear from him again along with Russell Lissack and Gordon Moakes also. As for me I don’t know, I wouldn’t mind trying something else for a while.”

Wenn Bloc Party nach einer Pause wirklich wieder zusammenfinden und den mit ihrem letzten Album begonnenen Weg weitergehen sollten, dann ist vielleicht eh kein Platz mehr für einen Drummer aus Fleisch und Blut. Wenn sie nicht weitermachen: in stillem Gedenken hier noch einmal der Song, mit dem für mich alles anfing.

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(via)

25 KOMMENTARE

  1. Hmm, hoffen wir mal das Beste! Bloc Party ist seit langem die erste Band, deren Auflösung mich wirklich traurig macht. Aber das heißt ja nicht, dass man die einzelnen Mitglieder aus den Augen verlieren muss! Ich bin auf Solo-Projekte gespannt!

  2. So schlimm fänd’ ich’s nicht unbedingt. Fand das letzte Album zwar deutlich besser als das zweite, aber neue Impulse von Kele und Tong getrennt sind auf alle Fälle interessant. (Den Basser halt ich ja eh für die eigentliche Schwachstelle von BP…)

  3. Und das war irgendwie auch mein Song 😉
    Zum Glück konnte ich sie im Frühling live sehen!

    Soloprojekte sind ja auch etwas Feines!

  4. So sieht es leider aus.
    Was ich aber nicht verstehen kann ist die Tatsache, dass “A Weekend In The City” nicht als super gutes Album angesehen wird.
    Es ist lyrisch einfach ein Kracher und narrativ steckt ein solch komplexes, gleichzeitig aber auch simples und wunderschönes Konzept dahinter.
    So wie bei jedem Alben der Londoner. Die drei Alben kann man nicht vergleichen, weil hinter jedem ein anderes Konzept steckt.
    “Intimacy” beispielsweise handelt von der Liebe und dem Kampf zwischen zwei Personen (vereinfachte Auslegung), wohingegen “A Weekend In The City” verschiedene kleine Themen aufgreift, insgesamt aber vom Leben und den Einflüsse in der Metropole handeln…von Urbanisierung im ganz grossen Stil.
    Das wollte ich nur mal gesagt habe : )
    P.S. Schade das es eine (vorläufige)Trennung gibt, aber nunja, warum auch nicht?So ein Band und “Starleben” macht ja auf Dauer nicht glücklich, das ist doch allgemein bekannt.
    Liebste Grüsse

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