Microsoft stößt mit seiner Strategie, den Zune und dessen dazugehörige Internet-Plattform als geschlossenes System anzubieten, nicht gerade auf Begeisterung. Und zwar nicht nur bei kritischen Konsumenten, sondern auch in der Branche selber.
Laura Goldberg von Napster sagt zum Beispiel, das Microsoft “nicht so nah am Markt wie alle anderen” sei und “die falschen Schlüsse” ziehe. David Pakman von eMusic findet noch deutlichere Worte: “Niemand kann ernsthaft behaupten, dass die Konsumenten das gut finden.” Und selbst bei den großen Plattenfirmen scheint der Zune auf Kritik zu stoßen. Amanda Marks, Executive Vice President von Universal Music hierzu: “Für einen wachsenden Musikmarkt ist es nicht unbedingt von Vorteil, ein oder zwei dominante Systeme zu haben.” (via Musikwoche)

Völlig Richtig, das ist nicht gerade von Vorteil. Zusammen mit der Tatsache, das Microsoft den Player billiger als geplant in den Markt drücken muss (dank einer zeitlich gut platzierten Preissenkung des iPods seitens Apple) und damit zumindest am Anfang Verluste einfahren wird, sehe ich eine düstere Zukunft für den Zune aufziehen. Aber wer weiß, die Geldreserven von Microsoft sind riesig, und wie man mit Verlust ein Gerät in einen bestehenden Markt drückt, das wissen die da drüben ja spätestens seit der XBox. Obwohl dort die Voraussetzungen andere waren.

Wer als potentieller Käufer übrigens noch nicht so recht überzeugt ist, ob man sich den Zune zulegen sollte, der kann sich ja von Chris Stephenson überzeugen lassen:

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via iPodFun.de

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