Ist ja eigentlich nichts Neues, aber dennoch interessant, das es immer wieder versucht wird:
Im Zuge eines neuen Datenaufbewahrungsgesetzes sollen Ermittler in der EU auch Einsicht in persönliche Nutzerdaten von mutmaßlichen Onlinepiraten erhalten. Das derzeit auf Ausschussebene beratene Gesetz soll Strafverfolgern den Kampf gegen Schwerverbrecher und vor allem Terroristen erleichtern, die sich online konspirativ vernetzen. Doch die Creative and Media Business Alliance (CMBA), der auch IFPI-Mitglieder wie EMI, Sony BMG, Warner Music oder Firmen wie Disney angehören, will die Datenspeicherung bei Telekommunikations- und Internetfirmen für alle Arten von Verbrechen genutzt wissen. Man erwarte sich dadurch ein wirksames Mittel im Kampf gegen die Piraterie, erklärte die CMBA. In Verdachtsfällen könnten somit Telefonanrufe und Webseitenaufrufe der letzten sechs Monate zu Ermittlungszwecken herangezogen werden.Bei der IPFI ist man scheinbar sehr positiv gestimmt. Die Abstimmung über das Gesetz findet übrigens am 13. Dezember statt.

via: musikwoche

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