Also, das ist wirklich mal ein Konzept, das verdammt nah an der “Kulturflatrate” ist. Hätte nie gedacht, das ein Major diesen Schritt überhaupt in Erwägung zieht.
Ende September geht mit Playlouder MSP ein neuer DSL Provider auf den Markt. Das alleine ist keine News, aber der Hammer ist ein Vertrag mit SonyBMG, dass die Nutzer in ihrem monatlichen DSL-Beitrag eine Lizenz zum Filesharing bekommen! Der Preis für eine 1 MBit Leitung soll vergleichbar zu Angeboten der Konkurrenz sein. Monatlich kostet der Service £26.99. Alle Nutzer haben das Recht, jeden Song aus dem SonyBMG-Katalog zu tauschen, auch wenn diese nicht mehr auf dem Markt sind. Also auch ältere Aufnahmen. Und das in jedem Format, mit jeder Bitrate und in jedem Filesharing-Netzwerk. Die Lizenz schliesst auch sämtliche Musikquellen, die gerippt sind, aus Filesharingbörsen gezogen wurden, von Vinyl digitalisiert worden oder aus dem Radio aufgenommen wurden ein – einfach alles.
via: netzpolitik

[Update]: Ganz so frei wird die Tauscherei bei Playlouder MSP dann wohl doch nicht laufen:
But PlayLouder will control which files can be traded, and to whom various files can be shared. In the case of the recent Sony BMG deal, that means that the closed ISP will only allow WMA-protected files to move between PlayLouder MSP members, and PlayLouder will actively seek to replace unauthorized MP3s with approved WMA versions. Sharing outside of the MSP environment will be prohibited. The company will use an Audible Magic filtering technology to actively identify traded songs, delivering upgraded and approved copies throughout the process.
via: Digital Music News

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