Ab heute steht der Zune in den USA in den Läden (vielleicht sogar schon jetzt, kenne mich mit der Zeitverschiebung nicht so genau aus). Ich will hier gar nicht weiter über das Gerät herziehen, denn die Zeit und die Konsumenten werden schon entscheiden, ob das Gerät aus dem Hause Microsoft ein Erfolg wird. Außerdem machen das die Microsoft-Mitarbeiter ja selber. In diesem Fall Scott Erickson, Senior Product Manager für den Zune:

What is your favorite part about the Zune — in the interface, the hardware, or elsewhere?
Scott Erickson: Wow that’s a great question, no one has asked me that yet. The first thing that came to mind was the brown model. The brown color is something people either dislike or really take a shining to. It’s an unusual color; I think it’s really classy looking and no one else is doing it. Also, the wireless sharing functionality is a great feature.

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1 KOMMENTAR

  1. Wenn jemand sich Zune kauft, weil er schon immer einen braunen MP3-Player wollte, dann geht der Billige-Trick-Award 2006 aber eindeutig an Microsoft.

    Das Braun von Ubuntu Dapper Drake ist angenehm. Das von Zune erinnert an einen Hundehaufen, der schon seit geraumer Zeit unter der Laterne herumliegt.

    Sag ich jetzt mal so.

  2. Naja, gerade im Bereich Mp3-Player hat es sich doch gezeigt dass es genug Leute gibt die nicht das günstigste Gerät wollen oder das mit den besten Features, sondern vor allem auch eins das schön aussieht.

  3. Erschwerend kommt hinzu, dass Zune nicht mal das günstigste Gerät ist… Und wer ein nett aussehendes Gerät mit ganz vielen Funktionen haben will, der kauft sich meiner Meinung nach eben einen iPod nano und trägt keinen Knochen, der auf den Namen Zune hört, durch die Gegend.

    Außerdem: Microsoft hat es anscheinend nötig, seine Kunden im Online-Shop zu beschei*en. Die Songs im ZuneStore kosten keine festen Geldbeträge, sondern 79 “Punkte”. Diese Punkte muss man separat erwerben – und zwar in Paketen von mehreren hundert Stück (die genauen Zahlen habe ich nicht mehr im Kopf).
    Jetzt kommt der Trick: 79 ist eine Primzahl, es ist also verdammt schwer, seine gekauften Punkte restlos auszugeben, es bleibt in den allermeisten Fällen noch ein Rest (es sei denn, man kauft für mehrere tausend Punkte…). Meiner Meinung nach ein Armutszeugnis für den Betreiber, wenn man es so bitter nötig hat, an Geld zu kommen.

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