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KaZaa schuldig

Das Urteil im Prozess Plattenfirmen gegen KaZaa in Australien ist gefällt:
Demnach haben die Betreiber des Systems aus dem Hause Sharman Networks zu Urheberrechtsverletzungen beigetragen. Das KaZaA-System habe seine Nutzer darin bestärkt, dass “es cool sei, Urheberrechte zu ignorieren und so die Musikwirtschaft zu schädigen”, sagte der zuständige Richter Murray Wilcox laut australischen Medienberichten.Das System muss jedoch nicht abgeschaltet werden. Die Software soll allerdings so angepasst werden, das die große Menge an Urheberrechtsverletzungen nicht mehr möglich ist. Wie Sharman Networks dies bewerkstelligt, wird sich zeigen.
In einem weiteren Schritt wird das Gericht nun daran gehen, die entstandenen Schäden für die Rechteinhaber zu berechnen. Damit ist wieder ein Urteil gegen eine P2P-Software gefällt worden, nachdem bereits Morpheus und Grokster in den USA vor Gericht unterlagen.

via: musikwoche

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