zola-jesus

Zum letzten Album “Versions” von Zola Jesus schrieb ich: Das ein Streichquartett einen Song aufwertet, ist kein Gesetz. Gerade bei Zola Jesus sind die Synthies und elektronischen Klänge Teil der Dramatik und Emotionalität, die diesen Songs im neuen Gewand ein wenig abgeht.

Zwar gibt es auf diesem neuen Song von Nika Danilova keine Streicher, dafür klingt “Dangerous Days” größer und poppiger als alles, was ich bisher von ihr kenne. Ihr reduzierter Gothic-Pop, der immer herrlich nach Heimstudio klang, ist einem Elektrosound gewichen, der um mehr Aufmerksamkeit buhlt. Das klingt alles andere als schlecht, aber ich muss zugeben, dass mir die alte Zola Jesus besser gefallen hat. Das vierte Studioalbum “Taiga” erscheint am 3. Oktober bei Mute.

DEINE MEINUNG?

Please enter your comment!
Please enter your name here