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Entschleunigung muss man auch lernen

Das Schlimmste an der Entschleunigung ist ja das Brechen mit alten Gewohnheiten. Das Überprüfen bzw. Überfliegen der unterschiedlichen Quellen zum Beispiel, immer und immer wieder. Als wenn die Musikgeschichte innerhalb einer Stunde völlig auf den Kopf gestellt werden könnte. Tumblr, Facebook und Feedly waren da immer meine ersten Anlaufstellen. Facebook war für mich schon immer eher ein Muss als ein Wollen, meinen Tumblr-Account habe ich gelöscht und Feedly mit der Axt in der Hand aufgeräumt. Ein gutes Gefühl. Aber es gibt da noch dieses Verlangen. So eine Art Phantomschmerz. Ich bin allerdings guter Hoffnung, das sich dieser im Laufe der nächsten Tage und Wochen verflüchtigen wird.

dinosWas ich in den letzten Tagen so gehört habe? Das furchtbar belanglose neue Album von Phoenix, das absolut großartige “For Now I Am Winter” von Ólafur Arnalds und das strahlend schöne “Overgrown” von James Blake.

Kleiner Tipp an die Post-Rock-Freunde: Das tolle neue Album von The Appleseed Cast kann bereits digital für schmale 6,33 Euro direkt beim Label heruntergeladen werden (320kb/ps-MP3).

Auf dem Foto sieht man übrigens meinen Sohn mit meinen Kopfhörern beim Schauen einer Dinosaurier-Dokumentaion. ♥

6 Antworten auf „Entschleunigung muss man auch lernen“

wenn ich das im laufe der zeit richtig verstanden habe, solltest du die gewonnene zeit in kinder/familie oder mal was sportliches, ab und zu ein buch, oder einfach mal nur faulenzen und nichts tun. es ist eh unmöglich, alle leuchtenden sterne in diesem universum zu zählen und zu entdecken. weniger ist manchmal viel mehr und mut zur lücke.

Beim Phoenix-Album habe ich erst die Reviews gelesen und sonst was erwartet. Weiß noch nicht, was ich von dem Album halten soll. Halte mich mit “Get Lucky” von Daft Punk auf der “Gute-Laune-Welle” 🙂

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