Wäre ich über Ostern nicht im Urlaub gewesen, dann hätte ich sicher etwas über die Platte des Moments geschrieben. Es geht um Dogrel, das Debütalbum der jungen irischen Band Fontaines D.C..

Nach diversen Knaller-Singles in den letzten Monaten habe ich mich tierisch auf das Album gefreut. Und ich wurde nicht enttäuscht. Energische, im Post-Punk verwurzelte Songs, vorgetragen im Sprechgesang, welcher in den Refrains durchaus zum Mitgröhlen animiert.

Mich erinnert ihre Musik an Art Brut, Maximo Park und Sleaford Mods. An die letzteren leider aufgrund der sich immer wieder einschleichenden Monotonie, die meine Begeisterung ein wenig dämpft.

Textlich meint es die Band, die sich über die Liebe zur Literatur fand, durchaus ernst. Die Texte sind realistisch, direkt und pessimistisch.

You know I love that violence 
That you get around here
That kind of ready-steady violence
That violent "How do you do?"
(Liberty Belle)

Drogel ist ein unterhaltsames, kraftvolles Debütalbum mit wenig Überraschungen und keinen wirklichen Ausfällen. Es wird nur hin und wieder ein wenig zu viel wiederholt.


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