Vor knapp einer Woche entdeckte ich die Band aus Glasgow und war sofort fasziniert von ihrer Musik. Vor allem von ihrem Gesangsstil, eine Mischung aus Ellery Roberts von Wu Lyf , Adam Stephens von Two Gallants und einem seltsamen Vibrato. Die selbstbetitelte Debüt-EP bietet fiebrigen, zittrigen und euphorisierenden New Wave-Sound. Ich wandte mich mit ein paar Fragen an die Band, von denen Frontmann Pat Hynes eine handvoll beantwortete.

Hallo. Danke das du dir die Zeit nimmst, mir ein paar Fragen zu beantworten. Kannst du dich bitte kurz vorstellen?

Ich bin Pat Hynes, der Sänger von Holy Esque.

Was hörst du gerade im Moment?

In letzter Zeit hören wir viel Future Islands, eine Gruppe aus Amerika.

Du hast eine sehr eigene Art zu singen. Wann hast du diesen Stil entdeckt?

Ich habe ehrlich gesagt gar nicht gemerkt, das es sich um einen besonderen “Stil” handelt, bis wir Holy Esque gründeten. Ich hatte immer einen negativen Eindruck von meinem Gesang; in meinem Kopf hörte es sich irgendwie falsch an. Das hat mich schon ziemlich fertig gemacht… Holy Esque haben in dieser Hinsicht ziemlich befreiend auf mich gewirkt.

Wie wichtig ist es euch, soviel künstlerische Kontrolle wie möglich zu haben? Vor allem auch in visueller Hinsicht?

Ich denke es ist wichtig, über jeden künstlerischen Aspekt der Band die Kontrolle zu behalten, von der Musik bis zur Optik. Es gibt nicht einen besonderen Bereich, auf den wir uns fokussieren müssten…die visuelle Ästethik der Band ist uns allerdings sehr wichtig und wird es hoffentlich auch immer bleiben.

Ich habe gelesen, das ihr mit dem Label “mysteriös” versehen worden seid. Liegt das an eurem Auftritt in sozialen Netzwerken?

Ich denke nicht, das wir als mysteriös bezeichnet worden sind, weil wir zum Beispiel Facebook weniger oft frequentieren als andere Leute. Jedes moderne Werkzeug, welches neue Musik zum nächsten Level verhilft ist definitiv eine gute Sache.

In deiner Wahrnehmung: wie ändert das Internet die Art und Weise, in der Musik vertrieben und entdeckt wird?

Der Großteil der Künstler und Bands, welche im im letzten Jahr entdeckt habe, habe ich durch das Internet entdeckt. Der Informationsfluss und das Teilen von Musik hat eindeutig alles verändert.

Wer kümmert sich bei euch um die geschäftliche Seite?

Ein naher Freund der Band kümmert sich um die geschäftlichen Belange, das funktioniert ganz wunderbar.

Welcher wichtige Ratschlag wurde dir gegeben? Was würdest du jungen Musikern mit auf den Weg geben?

Beende alles, mit dem du dich gerade beschäftigst und ändere deine Herangehensweise. Für uns funktioniert das wunderbar.

Eine Band, die du liebst und von der du denkst, das mehr Leute sie hören sollte?

Youth Lagoon.

Vielen Dank für das Interview!

5 KOMMENTARE

  1. […] Vor knapp eineinhalb Jahren entdeckte ich die Band Holy Esque aus Glasgow und war sofort fasziniert von ihrer Musik. Vor allem vom Gesangsstil ihres Sängers Pat Hynes, eine Mischung aus Ellery Roberts von Wu Lyf, Adam Stephens von Two Gallants und einem seltsamen Vibrato. Der Frontmann sagt zu seiner Art zu singen: Ich habe ehrlich gesagt gar nicht gemerkt, das es sich um einen besonderen “Stil” handelt, bis wir Holy Esque gründeten. Ich hatte immer einen negativen Eindruck von meinem Gesang; in meinem Kopf hörte es sich irgendwie falsch an. Das hat mich schon ziemlich fertig gemacht… Holy Esque haben in dieser Hinsicht ziemlich befreiend auf mich gewirkt. (Interview) […]

  2. […] Vor ungefähr zwei Jahren entdeckte ich die Band Holy Esque aus Glasgow und war sofort fasziniert von ihrer Musik. Vor allem vom Gesangsstil ihres Sängers Pat Hynes, eine Mischung aus Ellery Roberts von Wu Lyf, Adam Stephens von Two Gallants und einem irritierenden Vibrato. Der Frontmann sagt zu seiner Art zu singen: Ich habe ehrlich gesagt gar nicht gemerkt, das es sich um einen besonderen “Stil” handelt, bis wir Holy Esque gründeten. Ich hatte immer einen negativen Eindruck von meinem Gesang; in meinem Kopf hörte es sich irgendwie falsch an. Das hat mich schon ziemlich fertig gemacht… Holy Esque haben in dieser Hinsicht ziemlich befreiend auf mich gewirkt. (Interview) […]

  3. […] Der Frontmann sagt zu seiner Art zu singen: Ich habe ehrlich gesagt gar nicht gemerkt, das es sich um einen besonderen „Stil“ handelt, bis wir Holy Esque gründeten. Ich hatte immer einen negativen Eindruck von meinem Gesang; in meinem Kopf hörte es sich irgendwie falsch an. Das hat mich schon ziemlich fertig gemacht… Holy Esque haben in dieser Hinsicht ziemlich befreiend auf mich gewirkt. (Interview) […]

  4. […] Der Frontmann sagt zu seiner Art zu singen: Ich habe ehrlich gesagt gar nicht gemerkt, das es sich um einen besonderen „Stil“ handelt, bis wir Holy Esque gründeten. Ich hatte immer einen negativen Eindruck von meinem Gesang; in meinem Kopf hörte es sich irgendwie falsch an. Das hat mich schon ziemlich fertig gemacht… Holy Esque haben in dieser Hinsicht ziemlich befreiend auf mich gewirkt. (Interview) […]

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