Meine Bewunderung für Jamie Lidell begann mit seinem Song Multiply, welchen ich nach wie vor für einen der besten Songs  des neuen Jahrtausends halte. Der Besuch des Konzerts im Berliner Admiralspalast verfestigte damals meine Bewunderung.

Ich schreibe ganz bewusst Bewunderung, denn so richtig Fan wurde ich nie. Das Album Jim war eine luftige, unbeschwerte Retro-Angelegenheit, die zeigte, das Jamie Lidell auch mit Soul gut umgehen kann.

Bei dem Nachfolger Compass blieb zwar der Soul, es wurde aber auch sperriger und progressiver. Inwieweit hier der Einfluss von Beck eine Rolle spielte, kann ich nicht einschätzen.

Das letze Album, welches schlicht den Titel Jamie Lidell trug, war für mich eher enttäuschend. Für mich klang alles ein wenig zu sehr nach „Hört mal her, was ich kann!” und leider viel zu selten nach „Hört mal her, was ich euch zu sagen habe!”.

Jetzt hat Jamie Lidell sein neues Album Building a Beginning angekündigt. Es wird im Oktober erscheinen und 14 Tracks umfassen. Der erste Eindruck in Form der Single Walk Right Back ist schon einmal sehr, sehr gut.

Falls du Spotify nicht nutzt, probiere es doch bitte bei YouTube.


Building a Beginning – Tracklist

  1. Building a Beginning
  2. Julian
  3. I live to Make You Smile
  4. Find It Hard to Say
  5. Me and You
  6. How Did I Live Before Your Love
  7. Walk Right Back
  8. Nothing’s Gonna Change
  9. In Love and Alone
  10. Motionless
  11. Believe in Me
  12. I Stay Inside
  13. Precious Years
  14. Don’t Let Me Let You Go

Jamie Lidell live

22.10.2016 – Hamburg – Übel & Gefährlich
23.10.2016 – Berlin – Astra
30.10.2016 – Köln – Kantine
31.10.2016 – München – Technikum
04.11.2016 Linz – Ahoi Pop Festival

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