Microsoft hat mit Universal Music einen interessanten Deal abgeschlossen. Pro verkauftem Zune führt der Softwareriese etwas mehr als einen US-Dollar an die Plattenfirma ab. Davon soll wiederum die Hälfte direkt an die Künstler gehen. Hiermit sollen die Verluste ausgeglichen werden, die durch die angeblich unzähligen illegalen Kopien auf den MP3-Playern entstehen. Auch anderen Musikunternehmen möchte man so einen Deal anbieten.

Das diese das zusätzliche Geld nicht ablehnen, dürfte klar sein. Und das Microsoft jegliche Unterstützung für die extrem späte Markteinführung des eigenen Players braucht, ist sicherlich auch einleuchtend. Gleichzeitig können die großen Labels bei den nächsten Verhandlungen mit Apple mit den Zune-Verträgen rumfuchteln und auf eine Abgabe für den iPod bestehen.

Aber ganz abgesehen davon stellen sich mir doch ein paar Fragen zu diesem Streberabkommen:
Wie wird mit den Indie-Labels umgegangen?
Wenn der Zune Ende 2007 Anfang 2008 auf den deutschen Markt kommt, wieviele Verträge hat Microsoft dann an den Hacken? Und wieviel darf ich als Verbraucher dann draufzahlen? Denn hierzulande kommt ja auch noch die gesetzlich verordnete Geräteabgabe hinzu.

intern.de: Freiwillige Geräteabgabe
NYTimes: Microsoft Strikes Deal for Music

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