30. März 2007
Red Ink (Rough Trade)

modest mouseSeit letzten Freitag steht nicht nur das mehr als gelungene Zweitwerk von Maximo Park in den Plattenläden, sondern auch das inzwischen fünfte Album von Modest Mouse. In der Zeit nach dem grossartigen Vorgänger “Good News For People…” holte man sich die Smith-Legende Johnny Marr mit ins Boot und präsentiert nun eine wie immer wahnwitzige Melange aus Pop, Rock, Folk und New Wave. Allein der Opener “March Into The Sea” treibt mir schon die Freudentränen in die Augen, so gelungen und überzeugend gehen hier Melodie, Gesang, Tempowechsel und Stimmungsschwankungen Hand in Hand. Doch verschnaufen kann man erst einmal nicht, denn mit “Dashboard” folgt die mehr als amtliche Single des Albums. Erst mit “Fire It Up” kehrt zusammen mit dem elektronischen Beat zum ersten Mal so etwas wie Ruhe ein. Gespannte Ruhe, wohlgemerkt. Aber schon nach viereinhalb Minuten geht es mit dem unglaublichen “Florida” weiter. Auch dieser Song steckt voller grandioser Ideen. Gerade wenn man denkt, jetzt kann man ihm folgen, da bricht einem der Boden unter den Füssen weg und Zack! wird man wieder einmal überrollt.

Im Prinzip geht das so weiter. Einzigartige Songs, tolle Ideen, wunderbare Breaks und der immer wieder packende Gesang von Isaac Brock. Einzig “Little Motel” und “Invisible” können mich nicht vollends überzeugen. Bleibt aber unterm Strich ein fantastisches Album.

Anhören: “We Were Dead Before the Ship Even Sank”

Wertung: 9 von 10

Highlights: “Spitting Venom”, “Missed The Boat”, “March Into The Sea”

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