Die INTRO schreibt:

“Während das schwedische Start-up Spotify in Deutschland weiterhin an den schier unüberwindlichen GEMA-Hürden scheitert, schickt sich der deutsche Online-Streamingdienst Simfy an, die Musiknutzung im Netz endlich für alle Seiten legal und vor allem: attraktiv zu machen.

Ein Katalog aus bisher 6,2 Mio. Songs, der alle großen Majorlabels abdeckt, dazu schon rund 1,5 Mio. Nutzer deutschlandweit: Die Zahlen zum Start des nach Eigenaussage jetzt schon “führenden deutschen Online-Musikportals” Simfy können sich sehen lassen. Das Geschäftsmodell des deutschen Start-ups: In der kostenlosen und werbefinanzierten Variante fast unbegrenzter und legaler Zugriff auf das gesamte Simfy-Archiv (mit Ausnahme des Warner-Katalogs), in der Premium-Variante mit Flatrate für 9,99 € im Monat (6,99 € für Schüler und Studenten) sogar werbefrei, bei Online- und Offlinenutzung, z.B. mobil über iPhone und Android über zuvor erstellte Playlists. Möglich machen das Lizenzdeals mit allen großen Labels und der Verwertungsgesellschaft GEMA.”

Ich werde Simfy in den nächsten Tagen mal ein wenig testen und euch dann darüber informieren. Sieht auf den ersten Blick schon sehr schick aus und funktioniert einwandfrei. Allerdings ist der Katalog noch sehr dünn, aber wenn er in dem Tempo weiter befüllt wird, sollte bald eine stattliche Anzahl an Songs verfügbar sein.

6 KOMMENTARE

  1. Ich habe mich auch gewundert wo die 6.2 Mio Songs sind. Bis ich dann auch mal auf die anderen Zahlen geschaut habe. Der Import läuft ja erst noch. Allerdings scheint die Upload-Funktion nicht mehr enthalten zu sein. Früher konnte man ja seine MP3s hochladen und für Freunde zum Streaming bereitstellen.

  2. @Timo: Spotify strebt eine andere Vergütung an, als es die GEMA verlangt. Während die GEMA eine Abgabe pro gestreamten Song möchte, ist Spotify nur bereit eine Abgabe pro Abonnent zu leisten. Mehr dazu hier.

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