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Sony läßt nicht locker

Nachdem Apple gestern seinen neuen iPod nano vorstellte, eine Flash-basierten Player mit 2 bzw. 4 GB Kapazität, verkündet Sony kurz darauf, das man noch in diesem Jahr 5 weitere mobile Player ins Rennen schickt. Zwei davon werden mit einer 6 GB- bzw. einer 20 GB-Festplatte ausgestattet sein, die restlichen drei mit Flash-Speicher. Eines muss man dem japanischen Konzern ja hoch anrechnen: sie lassen definitiv nicht locker.

via: Heise

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Nicht nur, dass sie nicht locker lassen, auch in Sachen Design wird nix aufgewärmt. Denn seien wir mal ehrlich, bis auf den iPod shuffle hat Apple sein Design seit Jahren nur aufgewärmt. Und nein, never change a winning system zieht nicht. Schick sehen sie aus, die Sonys – und immer like.no.other 🙂
Achja, und mit der neuen Software würde auch die letzte Hürde weichen (Sonic Stage).

Sony hat sicherlich einige schöne Geräte im Angebot, so z.B. den Network Walkman NW-HD5SILVER, aber eben auch solche Geräte wie die Bohne (The Bean). Mich würde interessieren, wie die kommenden aussehen werden.
Zu den iPods: sicher hat sich da seit 2001 nichts Grundlegendes geändert, aber warum auch? Das hat nichts mit dem System zu tun, sondern eher mit der Benutzerführung. Beim Shuffle finde ich das Festhalten am Wheel aber nicht sehr gelungen, da es hier etwas zu fummelig geraten ist.
Mich wundert beim nano nur wieder die nicht austauschbare Batterie und die fehlende Aufnahmefunktion.

Gerade die Bohne ist mal was anderes. Würde sie auch nicht kaufen, aber hier geht mal einer andere Wege.
Und zum iPod: sicher ist die Benutzerführung erprobt und hat sich bewährt. Aber deshalb muss man nicht mehr so ins zücken kommen, wie es nun wieder alle beim nano machen. Warum muss es genauso aussehen? Kein OLED wie bei Sony. Was wäre da alles möglich. Ich finde ihn sogar etwas unglücklich gelungen, vom goldenen Schnitt her gesehen (zu stacksig).
Übrigens: eine Benutzerführung mit Jog Dial ist das Optimum. Nur schade, dass das Drumrum (hauptsächlich Software) bei Rio nicht so hingehauen hat. Die Bohne von Sony scheint auch ähnlich bedient zu werden (Bedienung an der Seite).

Gerade bei der Bohne geht Sony vielleicht andere Wege, aber wie Du schon sagst: “Würde sie auch nicht kaufen.” Es wäre vielleicht interessant und mutig, wenn Apple einfach mal ein anderes Design- und Bedienkonzept entwickeln würde, aber warum sollten sie das machen. Die Leute kaufen die iPods trotzdem in Scharen, und die meisten finden das Design gelungen.
Das mit dem goldenen Schnitt habe ich so noch gar nicht betrachtet, aber du hast recht. Es könnte aber auch sein, das dies der Bauweise des Gräts geschuldet ist. Hier sieht man ihn einmal von innen.

Zu deiner Frage nach der Batterielaufzeit kann ich auch nur Engadget zitieren: “But it does say the A3000’s battery will recharge to 80% capacity in about 2 hours using the AC adapter, and the A1000 will take 1 hour. A full charge takes 3 hours and 2 hours, respectively. USB recharging is also supported, and a full recharge on the A3000 will take 7 hours, and A1000, 4 hours.”
Nun, schaut man sich vergangene Sony-Player mit OLEDs an, sollten Batterielaufzeiten jenseits der 13h auf jeden Fall drin sein.

Nochmal zum Nano. Er ist schon unglaublich flach, keine Frage. Ich bin dann aber doch eher der Konsument, der eine gelungene “Symbiose” aus flach und kompakt wünscht. Das wäre für mich einfach handlicher. Also etwas breiter sollte er schon sein (so wie der neue Sony). Eine perfekte Größe hatte der Archos Gmini XS200 für mich, den ich mir letztes Jahr dann auch gekauft habe. Seinerzeit auch der kleinste Festplattenplayer.

Ich glaube der nano ist ja auch eher wie der shuffle für die Fraktion gedacht, die ihre Geräte um den Hals baumeln hat. Und da macht sich jedes Gramm bestimmt bemerkbar.

Der nano ist das erste iPod-Modell, das mir gefällt. Gut, der Anschluss unten ist nicht so gut gelöst, dafür stimmen die Rahmendaten: Flash mit Platz, Farbdisplay und relativ leicht (ginge zwar weniger, aber ok). Insbesondere das schwarze Modell sieht schick aus. Naja, habe mir mal beide angefordert zum Testen, mal schauen wie er sich “anfühlt”.

Der echte Quantensprung in Sachen Sony ist tatsächlich SonicStage. Aber auch die Unterstützung von WMA und die direkte MP3-Unterstützung machen Mut. Das Unternehmen bewegt sich wieder und scheint zumindest in den Punkten sogar auf die Kunden gehört zu haben. Wir hatten den NW HD5 hier in der Redaktion im Test. Der war nicht schlecht, im Vergleich zum iPod fand ich ihn persönlich sogar besser. Und die neuen großen Modelle versprechen noch mehr. Gute Arbeit, wie ich finde.

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