Phonoverbandchef Gerd Gebhardt (genau der, der uns jedes Recht auf die Privatkopie abspricht) sieht die Strategie der Phonoverbände in einem positiven Licht. Der legale Downloadmarkt sei im Mainstream angekommen und das Verständnis für das Vorgehen gegen die Musikpiraten sei beachtlich. Immer mehr Menschen seien bereit, für legale Musik im Internet zu zahlen.
Das diese potentiellen Kunden aber oft noch von den momentanen Schwächen der Internetangebote abgeschreckt werden, zeigt eine Untersuchung der Marktforschungsfirma Shelley Taylor & Associates. 15 Anbieter wurden untersucht, und fast alle sind kritikwürdig. Dies liegt in den unterschiedlichen Formaten und der Playerunterstützung der einzelnen Downloadservices. Auch eingeschränkte Nutzungsrechte scheinen viele Käufer noch abzuschrecken. Von den mir bekannten schnitt Sonys “Connect” sehr schlecht ab, wohingegen der iTunes Music Store immerhin Platz 2 belegte.

musikwoche: Legale Musikangebote erreichen den Mainstream
musikwoche: Downloadshops in der Kritik

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