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Was ist los an der Streaming-Front?

Es gibt drei aktuelle Nachrichten, die vielleicht gar nichts miteinander zu tun haben.

1. Last.fm führt in allen Ländern außer in den USA, Großbritannien und Deutschland eine monatliche Gebühr ein. Das war es mit dem kostenlosen Streaming-Angebot.
2. Ein Musikindustrie-Analytiker der NPD-Group hat Streaming-Anbieter wie eben Last.fm als das neue Übel der Musikindustrie ausgemacht. Illegale Tauschbörsen seien eine gar nicht so große Bedrohung. Richtig schlimm ist es hingegen, das Musik immer öfter nur noch gehört statt gekauft wird. Zum Beispiel bei den Streaming-Anbietern wie Last.fm oder imeem.
3. Das Problem mit imeem hat sich aber vielleicht bald von selber gelöst, denn die Firma hat offenbar massive Finanzierungsprobleme.

Wie gesagt, das hat unter Umständen nichts miteinander zu tun, aber drei negative Meldungen innerhalb weniger Tagen lassen mich nichts Gutes für die Zukunft der Streaming-Angebote ahnen. Oder befindet sich diese Form des Online-Musikhörens nur in einer Umbruchphase?