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5 Jahre nicorola

tastaturLetzte Woche habe ich doch glatt mein fünfjähriges Blog-Jubiläum verpasst. Am 11. Juni 2004 schrieb ich meinen ersten Beitrag mit dem Titel “Was darf ich denn eigentlich noch?”. Genau heute vor fünf Jahren testete ich den gerade frisch in Deutschland gestarteten iTunes Store und bemängelte den geringen Katalogumfang und lobte die einfache Nutzbarkeit.

Man, ist das lange her. Was als kleines Experiment begann, das läuft seit nunmehr 5 Jahren. Im Juni 2004 wollte ich testweise ein Blog aufsetzen, damit ich eine einfache und schnell zu pflegende Homepage besitze. Ursprünglich war die URL www.nicorola.de nur dazu gedacht, meine eigene Musik zu verbreiten. Was bloggen eigentlich genau ist, was das bedeutet oder wie man das macht, das wusste ich überhaupt nicht.

Aber mir ging es damals wie wahrscheinlich vielen von Euch. Man rutscht da rein. Im ersten Monat habe ich noch 3 Beiträge geschrieben, im nächsten Monat gar nur 2, dann 5. Und auf einmal schreibt man täglich. Dann die ersten Kommentare. Kommunikation, Gedankenaustausch, oft genug Korrektur. Das macht Spass, also schreibt man noch mehr. Dann begann ich Musik zu verlinken, MP3s und Videos. Dann ganze Alben im Stream.

Irgendwann die erste Rezension. Etwas später trudelten die ersten Promo-CDs von Indie-Labels ein. Kostenlose CDs! Lange vor dem VÖ-Termin! Unglaublich. Davon hätte ich als Jugendlicher nicht zu träumen gewagt. Und dann die fixe Idee: ich interviewe jetzt mal einfach so ein paar Musiker. Zu meiner grossen Überraschung klappte das sogar! Ich war wie vor den Kopf gestossen. Ich im direkten Kontakt mit den Musikern, deren Musik ich liebe. (in Auszügen bei mir selbst geklaut)

Ganz aktuell gibt es von meiner Seite aus noch die Überarbeitung des Layouts zu vermelden. Das dürften viele von euch schon bemerkt haben, gerade die Feed-Leser aber wahrscheinlich noch nicht. Diesmal wollte ich es nicht an die große Glocke hängen, sondern einfach still und heimlich ein neues WordPress-Theme überstreifen. Endlich habe ich ein Layout gefunden, welches zumindest für mich eine gute Mischung aus Magazin und Blog darstellt. Inhaltlich geht es natürlich genauso weiter wie bisher. Bald kommen hoffentlich weitere “Seitenwechsel”-Artikel, neue Interviews, MP3s, Mixahula-Sampler, Videos und Plattenkritiken.

Da wird mir glatt ein wenig schwindelig, wenn ich an die vergangenen fünf Jahre denke. An das, was ich mit dieser Seite im Internet alles erreicht und erlebt habe. Ich finde es unglaublich. Und bin ein wenig stolz. Auf das, was ich hier mit eurer Hilfe geschaffen habe und weiter schaffen werde.