autechre
Symbolfoto: nahkahousu

Nach geschätzten 4565 Gitarren-Combos wird es mal wieder Zeit für etwas Sperriges aus dem Elektronik-Bereich. Denn wenn eines meiner Lieblings-Duos aus diesem Bereich (neben Plaid, natürlich) ein neues Album veröffentlicht, dann muss ich darauf hinweisen. Erst recht, wenn das neue Werk als kompletter Albumstream beim Luisterpaal verfügbar ist.

Momentan höre ich mich gerade warm. Obwohl hören…..das ist schon eher Arbeit. Dieses Ausloten des eigenen Kosmos, das Autechre auf jedem neuen Werk betreiben, ist schon bemerkenswert. Mein liebster Song-Titel diesmal: “90101-5l-L”. Oder doch “Sonderemawe”? Hmmmm.

Anhören: Autechre – “Quaristice”

1 KOMMENTAR

  1. autechre sind in ihrem Rahmen eigentlich sehr gefällig, finde ich. Das mag auf den ersten Blick/Hörerlebnis sperrig und fordernd anmuten. Aber wo sind da die Überraschungen und Auslotungen von neuem Terrain? Seit den 90ern sind da doch nur noch Verschiebungen im Kleinstteiligen, wenn überhaupt.

    Herausfordernder beim Hören ist da eher zB Squarepusher. Oder Cristian Vogel, hör Dir mal sein Album Rescate 137 von vor ein paar Jahren an. Das ist Musik, die fordert und Grenzen öffnet. (Oder von mir aus auch Mouse on Mars’ Jan St. Werners Soloprojekt Lithops)

    Wobei Autechre nicht schlecht ist, auf keinen Fall. Ich finde nur, dass sie bei weitem nicht so avantgardistisch sind wie sie oft hingestellt werden. Zumindest nicht mehr 2008.

  2. Naja, so richtig avantgardistisch finde ich sie seit “Tri Repetae” bzw “Chiastic Slide” auch nicht mehr, da hast Du schon recht. Deswegen ja auch “Ausloten des eigenen Kosmos”.

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