Morgen ist es soweit. Nach ziemlich genau drei Jahren erscheint das neue Album der inzwischen zur Supergroup mutierten Coldplay. Die drei ersten Alben bilden angeblich eine Art Tryptichon und jetzt komme die Neuausrichtung. Hierzu schnappte man sich die Legende Brian Eno. Auf das Ergebnis war ich bis vor Kurzem noch sehr gespannt. Denn mit Coldplay verbindet mich eine Art Haßliebe. Die ersten beiden Alben sind mir damals ans Herz gewachsen, und ich habe sie genossen, bis “X&Y” die Bildfläche betrat. Da war der Ofen dann aus.
Deswegen war ich gespannt, was die Neuausrichtung bringen wird. Nun, das Ergebnis kann man sich bei imeem anhören, und ich bin…nun ja, nicht überrascht, auch nicht überzeugt. Das ist immer noch Coldplay. Nur ohne Stadion. Und ohne Mitsing-Refrains. Dafür aber mit viel zu viel Brian Eno. Ob mir das gefällt? Keine Ahnung. Ich muss es mir nochmal anhören. Albumstream nach dem Klick.

http://media.imeem.com/pl/fSSWdPX2A0/aus=false/

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1 KOMMENTAR

  1. Gute Beschreibung, das klingt immer noch genau so wie Coldplay, allerdings ohne Weiterentwicklung. Nix Kickendes dabei. Fast genau so ne Enttäuschung wie die neue Zutons 🙁

  2. ich höre nun auch gleich einmal rein, ein netter Kollege hatte gestern bereits im itunes store (DRM, pfuideibel) den titelsong gekauft, ich finde die Glocken, die man im hintergrund der 7 (viva la vida) hören kann, ja schon sensationell, wenn sie auch doch irgendwie an das schöne tonight von smashing punpkins erinnern, aber wird nicht immer irgendwo geklaut und verglichen? naja, mal schauen, ob mich der gesamt eindruck der scheibe von meiner abneigung seit XY und dem furchtbaren radiogedudel zurückholen kann, war ich doch vor langer langer zeit einst von der entdeckung des debuts so sehr begeistert (paralell hörte ich damals übrigens fast genauso oft JJ72, kennt das noch wer?)

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