caribou

Wenn ich etwas an Dan Snaith aka Caribou mag, dann ist es seine Wandlungsfähigkeit. Auf dem 2007er Album “Andorra” bot er uns einen psychedelischen 60s-Sound, auf dem letzten Album “Swim” schrägen und elektronischen aber alles andere als perfekten Funk. Dort kam auch die Vorliebe des Musikers für Clubsounds zum Tragen. Bisher schaffte es Snaith, den Songs immer einen eigenen Stempel aufzudrücken. Die 4/4-Beats waren nie wirklich drückend, perfekt schon gar nicht. Es ging schon eher eine beruhigende, fast melancholische Wirkung von diesen Tracks aus. Immer wieder schwirrten neue Sounds und Ideen durch den Raum, dockten an den Rhythmus an, nur um kurz darauf wieder in den Tiefen des Raums zu verschwinden.

Auf dem ersten Vorboten des kommenden Albums “Our Love”, welches am 3. Oktober erscheinen soll (was ich ja nicht glaube, von wegen Feiertag und so), klingt seine Musik auf einmal nicht mehr ganz so eigenständig. Etwas gebügelter, fast schon gestärkt klingt “Can’t Do Without You”. Natürlich erkennt man, wer hier am Werk ist. Aber ich hoffe darauf, dass das Album ein paar mehr verschwurbelte Tracks und Ideen bietet.

1 KOMMENTAR

  1. Oh ja, bisher bin ich auch nicht wirklich überzeugt. Eingebettet in das Album ergibt der Song vielleicht Sinn, aber alleinstehend wirkt er mir viel zu geradlinig.

    Natürlich habe ich trotzdem Hoffnung. “Swim” habe ich erst gestern wieder aufgelegt.

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