Erstaunlich realitätsnah zeigte sich Alan Levy, Vorstandsvorsitzender von EMI gestern bei einer Ansprache in der London Business School. Denn er erklärte die Musik-CD in ihrer jetzigen Form kurzerhand für tot. “Rund 60 Prozent der CD-Käufer würden die Silberscheiben nur noch dazu benutzen, um ihre Musik auf ihren Computer und in Folge auf digitale Musik-Player zu überspielen, meinte Levy.” Völlig richtig. Und die Schlußfolgerung? Die CD muss wieder attraktiver werden, ist doch klar. Durch ordentlich Bonusmaterial, welches die EMI in Zukunft auf ihre Tonträger packen wird. Halte ich für eine gute Idee, wenn 2 potentielle Fehler vermieden werden: 1. kein Kopierschutz oder Einschränkungen anderer Art und 2. keine überhöhten Preise. Ja, dann könnte da was draus werden.

via Futurezone

1 Kommentar

  1. Ja! Ja! Ja!

    Endlich scheint’s jemand kapiert zu haben. Bleibt zu hoffen, dass der Testballon nicht nach drei Wochen wieder eingeholt wird, weil eben doch keiner die Boni zum Crazy Frog wollte. Ich wünsche EMI sehr sehr viele Käufer!

  2. Das kann nix werden. An ihren überhöhten Preisen hängen die Majors doch wie der Junkie an der Nadel, und durch den Abspielschutz bilden sie sich ein ihre Preise durchsetzen zu können.
    Hat man ja auch bei Universal mit ihrem 3-Versionen-Modell gesehen, wie sich diese Leute das so vorstellen: 9,90 für nen nackten gebrannten Rohling, 12,90 für die Sparvariante und 19,90 für eine halbwegs attraktiv augestattete CD. Was ist das eigentlich draus geworden? Man hört so merkwürdig wenig davon?

    Faire und attraktive Angebote sind aus der Ecke doch schon seit etlichen Jahren unmöglich, warum sollte sich das jetzt ändern? Da müssten die Umsätze erst noch viel massiver einbrechen. Ich denke, es wird mindestens noch 5 Jahre dauern, bis der Konsumentenboykott ein Umdenken erzwingt. Bis dahin werden die sich an die Hoffnung klammern, dass ihre Zypries sie schon irgendwie retten wird.

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