Die Dresden Dolls sind mit neuer Homepage zurück und bieten ihre bisherigen Alben zu einem frei wählbaren Preis.

Vor ein paar Tagen haben Amanda “Fucking” Palmer und Brian Viglione den Vorhang gelüftet und ihre neue Webseite präsentiert. Dort steht zu lesen: Last but not least, as a thank you for TEN YEARS of support and love, we’ve put up our very first album – “A Is For Accident” – for FREE on Bandcamp. You can donate more if you so choose, but the most important thing is that you make sure you have it. And if you have it? Share it with friends. Dies betrifft jedoch nicht nur dieses Album, sondern auch die Platten “The Dresden Dolls”, “Yes, Virginia” und “No, Virginia”.

Zusammengefasst: alle 4 Alben der Dresden Dolls zu einem frei wählbaren Preis, beginnend bei 0. Drüben bei Bandcamp.

Foto: mind on fire, CC-Lizenz

15 COMMENTS

  1. Ist eine ganz interessante Entwicklung –

    auf der einen Seite fahren die großen Musiklabels nach wie vor ihre harte Linie gegen Filesharing und Raubkopien, auf der anderen Seite versuchen nach und nach auch ein paar etablierte Bands, mit kostenlosen Alben eine größere Hörerschaft zu erreichen.

    Der “kostenlos”-Effekt wird sich vermutlich abnutzen, je mehr Bands auf den Zug aufspringen, gleichzeitig würde es zwischen Bergen frei runterladbarer Songs aber wohl immer schwerer werden, mit nicht-kostenloser Musik überhaupt noch Hörer zu erreichen oder Fans zu gewinnen. (“Wieso soll ich was zahlen? Für Musik!?”)
    Ach, und diesen ‘Fans’ muss band später ja auch noch T-Shirts und limitierte Special-Editions verkaufen, das ist doch so ungefähr das neue Geschäftsmodell. Ob das mal hinhaut? 😉

    Ansonsten, dieses “Pay what you want”-System von Bandcamp ist noch nicht optimal, glaube ich. Sinnvoll wären feste Preise, aus denen ein Musikhörer wählen kann (0€, 2€, 5€ usw.), mit einer Empfehlung von z.B. 5€ pro Album. Ein nebulöses: “Tipp den Betrag ein, den dir die Musik wert ist” überfordert doch total. Und hey, für Bands ist es *demütigend*, wenn gnädige Almosen von 14 Cent pro Album überwiesen werden :D.

    (Mal abgesehen davon, dass viele Hörer ihre Musik ja zunehmend streamen und gar nicht erst downloaden.)

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